Oggi nuovo III
Inhalt  -  Indice
Chi siamo - Wir zu uns
SEGELSCHULE scuolavela
Sailport Club News
Brissavizi-Brissawitzi 2
Scrivania 3
Partnervelica 3  17.6.10
Partnervelica 2 1.9.07
Partner Velica 1
Vetrina II ab 1.5.2010
Vetrina-Schaufenster I
Brissavizi-Brissawitzi 1
Scrivania 2
Archiv
Flash / Flaschenhals
Campagna elettorale
News
News
Links
Fan-Club
   
 


Segelschule Brissago, Vorkurs für angehende Yacht-Connaisseurs im Yacht Resort Brissago
Sehen Sie Seite <Brissavizi - Brissawitzi >

Hat Gottfried Keller, als er das Lied  "Heisst ein Haus zum Schweizerdegen" zu dichten begann, hat er sich  diesbezüglich bei den einschlägigen Fachfrauen kundig gemacht? Zum Beispiel: bei den Regimentshuren der aufgelösten Schweizer Reislau-Regimenter? Oder hat er sich direkt, an einen Hurenweibel gewandt?  Das waren gewerbsmässige Unteroffizierinnen, welche in diesen Schlachtverbänden dem Plündern des Plunders vorstanden und die das unruhige Weibervolk im Regiments-Tross dem Kriegs- und Beuterecht gefügig machten? Zumal ja im unergründlichen Dichtersinn Gottfried Kellers die Hotellerie/Gastronomie Helvetiens, als denkbar Verächtlichstes  besungen werden sollte: als ein Bordell  genozidiärer Lüste.  

Der Basler Schlachtfeldgraphiker Urs Graf,
der bei der Schlacht von Marignano dabei gewesen ist, hat ein Wirtsleute-Paar im Bilde festgehalten, das die Konturen einer verächltihcen Schweizerdegen-Schweiz erkenen lässt. Eine weiere Graphik aus jener Zeit, zeigt einen Schweizer Söldnerzug über die Alpen. Wobei eine wohl künftige Wirtin  zum Schwezerdegen als Marketenderin, Trossdirne oder Leibköchin eines Obristen mitläuft.   Der Basler Schlachtfeldgraphiker Urs Graf, der an der Schlacht von Marignano dabei gewesen ist, hat ein Witsleutepaar im Bilde festgehalten, das die Konturen einer agressiven, einer kriegerischen Schweizerdegen-Schweiz erkenen lässt.   Eine weitere Graphik aus jener Zeit, zeigt zwischen schroffen Felsen einen Schweizer Söldnerzug beim südwäerts Überqueren der Alpen. Wobei eine vielleicht künftige Wirtin zum Schwezerdegen, die  als Marketenderin, Trossdirne oder vielleicht Leibköchin eines Obristen in der Landsknecht- kolonne mitläuft.   



Lieblos, leblos, Leberwurst ?

Freude an schönen Rümpfen ?

          Reisst sich des Lust-Schiffs Leine los,
          fühlt sie des Windes Säbel Wetzen,
          hängt bald herunter sie in Fetzen.
          ‘s ist halt des Lustschiffs Leinen Los !
          Drum sollte man  sie bald ersetzen.

Für schöner Anbinden
wenden Sie sich an die Yachtschulen in Brissago

Getrennte Liegeplätze,  gemeinsames Seebett

Segelschule Brissago seit 1974Yachtsport-Resort Porto Ticino (neu)



 
Wochenkurs 5 Tage zu 3-4 Stunden Fr. 530.-         Auskunft: Tel. 0041 91 7931234                  
Tel. 0041 91 7931512  wahl.e@bluewin.ch










Nördlich Anlegemole Yachthafen Brissago

Gefahr für landnahe Fischerboote - Nicht signalisiert


Zwischenzeitlich behoben?  Auskunft: Seepolizei







12.01.2010









Paesi tra i più direttamente controllati dal Cardinale Carlo Borromeo, incendiario sui pubblici
rogo da masse di donne ritenute "streghe" - Brissago e Cannobio sono oggi dell'avanguardia della
riabilitazione folcloristica della brava, amorevole e generosa strega, benefattrice dei bambini.
Quella femmina umana vecchia e sdentata, sexi zero, ritirata nei boschi, dove caprioli e lepri la
insegnano a conoscere le erba medicinale.  Pur d'apparenza sporca,  così legata all'arte di nettare,
a poter praticare la mobilità equestre, facendo cavaliera a dosso di una scopa. Una meraviglia
di venerazione degli antenati  insubrici precristiani.

 In tanti si consuma il piacere di attendere. I canottieri sono andato a prendere la Befana alla foce della Cannobina.


 È discesa delle alpi dove raccoglie nelle baite le calze perforate dei
partigiani...
 ... Tappa i buchi e mette dentro regali per i bambini.


 La gerla é il suo tesoro.  Una sola Befana. Migliaia i suoi tifosi.






Auf dem Rhein: Vodergrund auf Bild mit Basler Münster





Im Alten Testament, in den 3000-jährigen Sprüchen Salomoni













Lob der wackeren Hausfrau

Emsig tut sie sich um nach Wolle und Flachs.
Fernher gleichKaufmannsschiffen holt sie ihre Nahrung.

Spr. 31.10 - 28




Schiff im Kirchenschiff, gesunkenes

Christus- und Garnisonskirche Wilhelmshafen

Niobe, Segelschuleschiff, 1932 gesunken im Sturm.
109 Kadetten und Lehrer waren an Bord.
69 kamen zu Tode. 40 wurden gerettet.


 

Schiff im Wolkenmeer. Alinghi am Helikopterseil


Wunsch:

Bis zum Landen immer eine Armlänge Luft unterm Schiff.










In den Zeughäusern der Armee  findet der Segler, nebst Tauwerk noch manches wonach ihm der Sinn steht.
In den langen Nachtwachen auf dem Atlantik hielt ich mich gerne warm im Kaput, dem Militärmantel.  Dem
blauen gar von der Grenzbesetzung im 1. Welkrieg. Ihn hab ich noch jetzt auf der Koje unterm Kopf. Von wo
ich ihn als zuäzliche Decke, ohne hineinzuschlüpfen, überziehe, wenn mich fröstelt in den Zwischen-
saisons auf dem Lago Maggiore. Die pelzgefütterte Ohrenmütze, die Arbeitshandschuhe fürs Hantieren am
Ankergeschirr und an  muschelbesetzten Moorings, das Militärmesser, den Gasmaskenbeutel aus Leinwand
für Cockopitbrote und Winschkurbel, die Zeltplane bei Regen, die Kopflaterne,  der Petroleumofen, die
faltbare Kerzenlaterne mit Glimmerglas, Putzfäden, Mullbinden, Gurten, der kurze Eispickel zum Einrammen
als Festmacherpflock an Uferböschungen. Das alles und noch manches Nützliche mehr findet sich in den Zeug-
häusern. Unverwüstbar in der Qualität. Und viel, enorm viel günstiger als in den Fachgeschäfen trendiger Frei-
zeitausrüster. Als ich in den 70er Jahren nach Brissago kam, trugen auch die Contadini (Bauern) und Muratori
von Kopf bis Schuhwerk Zeug aus dem Zeughaus. - Am diesjährigen Weihnachtsmarkt in Brissago war der
Stand, an dem Nautic Club Sailport Brissago und Segelschule Brisssago gemeinsam, wie alljährlich, aus-
gesuchte Stücke aus dem Zeughaus, provisionslos zu Zeughauspreisen ans Publikum des Seedorfes und dessen
Gäste vermitteln, an diesem diesjähigen Weihnachtsmarkt war der Stand de facto kein Markstand mehr.
Sondern allenfalls eine museale Augenweide und Begegnungsecke von wenigen.  -  Kein Grund für den Maskot-
bären, den zu schwer gefüllten Kopf, hängen zu lassen.


Ein Gradmesser des vom Ursprünglichen wegwachsenden Publikumsgeschmacks: das
Beachtungsdefizit des Stuhlmachers aus Quartino. "Soll er Stühle machen mit Riedgras-
stroh und Messer. Was solls? Auf Plastikkissen schwitzt  es sich cooler im Analbereich."






 Sturmwarnung, kaputt im Sturm. Jetzt sturmwarnt sie wieder. Heim im Abendgrauen



  Aufentern - ein Fock-Fall für Kletterer  Fassadenklettern: Porto Ticino






Von Kran ans Land gehievt. Cannbio 13.10.2009









 Kaputt: Sturmwarnung nord und süd                                                       Wasser auf dem Mond? Schiffe in den Kratern


   Brissago Porto alla Ressiga                                              Windsbraut lässt die Fetzen fliegen
   Rasmus bläst den Fahnenmarsch


   Hic Rhodus, non si salpa                                                               Hafeneinfahrt. Bei Nordwind Gefahr für Schiffe
                                                                                                      und Spaziergänger. Geforderte Schutzpfähle 
                                                                                                      fehlen. Mancano pali di protezione sotto vento
    Fotos: Eveline Wahl                                                                                                   


                                           





Non è sempre la polizia quando lampeggiano fanali blu 

Mal angenommen. Es ist Nacht auf dem Lago Maggiore. 4. Juli 2009. Und Sie sind draussen.
Warten auf Rettung. Sie sind in Seenot.

Und schon braust Blaulicht auf dem See daher.
Und gröhlt vorbei.
Sie verfluchen die besoffenen Polizisten.

Irrtum. Unbekannte Lustschifffahrer sind unterwegs. Haben ihr
Motorboot aufgepeppt. Mit einer blauen Blinkleuchte, die nach Art. 30
der  Schweizer Binnenschifffahrtsverordnung den Polizeibooten
vorbehalten ist, wenn diese im Rettungseinsatz sind.

Darauf steht Haft oder Busse. In Brissago legten sie an. Weil da war Seenachtfest.



Armeetauglich aber

nicht regenfest

Schweizer Trainings-Camp für Antipiraterie-Einsätze an Somaliküste? - Nein, Wasserbauerurlaub bei Regen in der Sonnenstube 6.6.2009) 

 

Gruss nach Zürich aus Brissago les Bains.                           Yamaha will nicht untergehen.

                             


1. Mai - Die Heimsuchung Afrikas


Eine Ausgeburt der Seefahrt


01.05.2009



DIE BESETZUNG ÄTHIOPIENS DURCH ITALIEN

Mussolini besetzte im Jahr 1935 Äthiopien in dem Wahn, das
“Römische Reich” wiederzuerwecken. Zehntausende
Aethiopische Muslime und Kopten wurden von den
italienischen Einheiten ermordet. Mussolini befahl nicht nur,
die Widerstand leistende einheimische Bevölkerung ohne
Zögern zu erschießen, er vergiftete auch die Zivilbevölkerung
mit Giftgas. Die italienische Belagerung wurde als ein
Transfer der überlegenen italienischen Kultur an Äthiopien
dargestellt.




Aufgedeckt durch Peter Surava -  Chefredaktor der mutigsten Schweizer Zeitung im 2. Weltkrieg, "Die Nation"


Als Aktionär beteiligt an der der Fabrik, die Italien das Giftgas
verkaufte, war der Präsident des schweizerischen  Internatio-
nalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) Prof. Dr. Max
Huber. -  Das wurde  von Peter Surava in "Die Nation" aufge-
deckt, nachdem Prof. Huber – wie zuvor schon Mussolini –
von der Universität Lausanne die Ehrendoktorwürde verliehen
worden ist.  Surava: „Und dieses Giftgas wurde in Abessinien
dann auch eingesetzt“. 

 


.


Seit die Arche Noah auf Grund gelaufen ist, waren die Völker am Mittelmeerrand
darauf aus, die neue Kunst der Schiffsführung gewinnbringend kriegsmässig anzu-
wenden. Plünderung Afrikas. Versklavung der schwarzhäutigen Männer als Arbeits-
tiere. Der Frauen als Genussmittel und Zuchthennen. Gegenseitig jagten sich die
Schiffsherren die erworbenen Reichtumsquellen ebenso kriegerisch fortlaufend wieder
ab.  Den  uns bekannten Anfang machten die Pharaonen. Denen folgten die biblischen
 Gesalbten.

° Buch Könige, Kap. 9, Vers 26-28: "Und Salomo baute auch Schiffe zu
Ezion-Geber, das bei Eloth liegt am Ufer des Schilfmeeres (bei Eilat, Golf von
Akaba am Roten Meer).  Und Hiram (Phönizier ausTyrus, Libanon),sandte
seine Knechte im Schiff, die gute Schiffsleute und auf dem Meer erfahren waren,
mit den Knechten Salomos. Und sie kamen gen Ophir (Südarabien und OstAfrika)
und holten daselbst vierhundertundzwanzig Zentner  Gold und brachten es dem
König Salomo." 


Nicht nur rücksichtslose Entdecker - Kolumus, Cabral, Da Gama, Maghellan - die kultiviertesten Staaten
selber, Frankreich und Grossbritanien, im Ruhmesglanz gesalbter Piraten von Gottes Gnaden, bekämpfen sich
grauenhaft im Rauben und Berauben der Kontinente Afrika, Asien und Amerika. Die Konkurrenz Spaniens,
Portugals, der Niederlande, Venedigs, Genuas, des Kirchenstates und der Osmanischen Sultane schwindet
dahin. 1798 vor Aboukir an der Nilmünding schiesst die Flotte Admiral Nelsons (GB) die Linienschiffe des
Expeditionskorps der französischen Revolution zu Wracks und Asche. Einzig zwei französische Fregatten
können nach Malta entkommen. Die grössere mit 80 Kanonen und Konteradmiral Villeneuve an Bord, der
Stolz der französischen Schiffsbaukunst, deren Produkt die Eroberung Ägyptens und des Sudans hätte
besiegeln sollen, trug den Namen des Volkshelden der schweizerichen Bauernfreiheit: Le Gullaume Tell. (Bild
Mitte: ihre Masten sind weggeschossen). Im gleichen Jahr gab sich die als französischer Satellit eben
gegründete Helvetische Republik ihr Staatssiegel: bühnenreif  mit Walterli und Papa Wilhelm Tell.

.

ETH  ETHiopia  (Im Laufe der Zeit wird der kolonialistische Name "Abessinien" ersetzt durch "Aethiopien / Etiopia")

Der erste Bundesrat 1848
Oben: Josef Munzinger (SO)
Gründenten Polytechn. (ETH).
Werner Munzinger Pascha
BR-Sohn, Konsul und Feldherr.
Diente 1854-75 Eroberern und
Verteidigern.
Negus Theodoros (Abess)
hat Ärger mit brit.Queen
Victoria. Nimmt europäi-
sche Geiseln 1865
Brit.Rache Feldzug 1868 General Napier v Bombay
aus gegen Abessinien.12000 indische Soldaten,
8000  Strassenabeiter, 36000 Tragtere u.a Elefanten.


1869 Eröffnung Suezkanal Mittelmeer-Rotes
Meer. Jetzt drängen auch die Herrscher
Deutschlands und Italiens in den Verteilkampf
kriegerischer Kolonialmachtgier.
1871 Bundesrat Jakob Dubs
 Kreatur Eschers v.d. Linth,
willSchweiz an Kolonialaus-
beutung beteiligen. Erstrebt
Anektion von Nizza oder
Cypern als bewaffneten
schweiz. Hochseehafen
Brissago 1887 aus Ägypten bringt Arzt
Z. Zanoli Raubgut aus Königsgräbern
ins Tessiner Dorf: In kostbarem Sarg
Mädchen-Mumie Ta-Scherit-en-Imen
(ca  300 v.Chr.). Aufgebahrt: Dachboden
Municipio Brissago. Gemeinderatshaus
nun auch Leichenschauhaus.
ETH-Ing. Alfred Ilg (TG).füht
1896 abess.Truppen gegen
ital. Eroberer. Baut Eisen-
bahn vom Meer nach Addis
Abeba.
 









Ein Eselshaupt für Brissago



Israel stöhnte:
"Und es war eine grosse Teuerung in Samaria. Und die Syrier belagerten die Stadt, bis dass
ein ESELSKOPF achtzig Silberlinge und ein viertel Kab (circa 500 Gramm) Taubenmist
fünf Silberlinge kostete.“


Vi fu una grande carestia in Samaria e le Siri l'assiediarano in modo tale che una TESTA D' ASINO la si
vendeva a ottanta sicli d'argento, e un quarti di un cab di sterco di colombi, a cinque sicli d'argento.






Und Martin Luther spottete: „Der Papst als leibliches Oberhaupt der Kirche verhält sich zur geistlichen
Kirche genauso wie ein Eselskopf auf einem menschlichen Körper.“

In Eisenach, wo Luther im Haus des Bürgermeisters Conrad Cotta zur Schule ging, galt: "Wer in der
Arithmetik bei den Tausendern scheiterte, der wurde selbst zum „asinus“ gekennzeichnet.
Er musste den Eselskopf aufsetzen! So wollte es der heimliche Aufpasser unter den Mitschülern,
der „lupus“ (= Wolf)."

"Il Papa-asino, cioè il mostro trovato sulla riva del Tevere, nacque nel gennaio 1496 sotto il pontificato
Borgia. Su Luthero esso giocò una grande importanza, perfino superiore al vitello Monaco (animale
nato vestito in tonaca da monaco) descritto da Melantone.“ (Riforma e miti nella chiesa del Cinquecento).

Richtlinien des Europa-Parlaments und des Europa-Rates vom 12. Dezember 2006. Sonderbestimmungen
für Segelfahrgastschiffe im Allgemeinen (Artikel 15a 06): ESELSHHÄUPTER an Rundholzmasten
müssen einnen Mindestdurchmesser aufweisen. Dieser beträgt mindestens 21 cm bei einer Masthöhe
von 15 m, gemessen ab Kielschwein.

Bootsbau ist eine Zoologie für sich. In einem Hafen voller Segelschiffe balanciert eine ganze Herde von
Kielschweinen den Mastenwald. Und doch ist da Grunzen nicht, noch mästen mit Masten. Und aus
den Eselshäuptern schweigt ein nie ertöntes "I - A".

Brockhaus 1911: Das Eselshaupt, eigentlich das Haupt oder der Kopf eines Esels. Noch mehr aber
figürlich, in der Schifffahrt, das eckige Holz an einem Mastbaume, woran die Stangen über einander
zu stehen kommen; Franz. Cap de more.

Brissago, künftige Yachtakademie. - Signalmast mit Salingen und Ssignalflaggleinen, Gaffel (Ausleger für
die Hoheitsflagge), Eselshaupt, darauf aufgesetzt die Stenge, Spitzenplatz für den Club- oder Firmenstander.


                                                                                                 Man mausert sich an der Wasserfront

 







               

 

 

     Un forum Lago Maggiore - vista la vastità 
     di interessati a cui si rivolge –deve  essere 
     in sintonia con i due principi, qui in avanti
     riassunti: 

 

 

 

 

 

 
          Stemma di Porto Valtravaglia  
          Galeone e Monte Rosa




1.

Il lago é un fenomeno naturale. Non
appartiene a nessuno. Non puo essere
acquistato né  alienato. Non é un dono
della natura ai rivieraschi e neppure un'
eredità degli antenati. È un bene di cui
sono curatori temporanei e responsabili
i rivieraschi e coloro che si servono del
bacino quale via di trasporto, scudo di
difesa, serbatoio d’acqua potabile, spazio
ittico e fattore di produzione, di ispira-
zione  e di svago.

Trattarlo in forum quale "risorsa per la cres-
cita  della regione nell’interesse di tutti", 
deve basarsi su un vasto consenso e su
una cauta strategia.



2.

La convenzione internazionale sui
diritti economici, sociali e culturali,
della quale la Svizzera e firmataria,
all'articolo 7 assicura ad ognuno:
tempo  libero ricreativo  e svago pro-
lungato sotto forma di regolari vacanze
pagate. 

Grazie al Lago Maggiore la zona in
cui viviamo è una delle regioni del
mondo più idonee e adatte ad essere
il luogo dove godere delle vacanze
che ad ognuno sono garantite.


Siccome le vacanze sono un diritto
di tutti gli esseri umani, le popola-
zioni delle regioni più adatte a ad
essere luogo di soggiorno salubre e
ricreativo hanno il dovere etico  di
rendere possibile a un considerevole
numero  di  persone o famiglie meno
abbienti di usufruire e godere delle
ferie nella loro zona. Questo quale
contropartita al vantaggio di poter
vivere e lavorare in una regione pri-
vilegiata.
  

Potranno rispondere a queste esigenze
campeggi ed alloggi per gruppi collegati
ad una alimentazione frugale e sana, itine-
rari trecking e scuole veliche che si distin-
guono per investimenti minimi in natanti
semplici, non sofisticati e non motorizzati.

Grazie al  Lago Maggiore, il bacino italo-
svizzero lungo oltre 60 km, si presta a mera-
viglia a queste attività, senza che il lago
stesso ne soffra danni o degradazione.



Tra le proposte:

Interessare la gioventù delle scuole
alla vita lacustre.

Includere nell’educazione scolare le
attività lacustri e gli spostamenti sul
acqua, in un modo analogo e non
inferiore a quanto viene impegnato
nell'insegnamento dello sci.

Ridare vita alla raccolta delle castagne
in autunno delle buzze (per salvare e
preparare per la combustione il legname
gallegiante in caso di piene e alluvioni).

Mettere in discussione l’accettazione o il
rigetto della pratica (in forma privata o
commercializzata) di disperdere nel Lago
Maggiore le ceneri e residui ossei umani
provenienti dalle urne dei crematori.






4633 m hoch ist der Monte Rosa, der auf die Schiffsleute
des Lago Maggiore herunterstrahlt, kaum haben diese, von
Locarno seeabwärts fahrend, noch vor Cannero das
piemontische Ostkap Carmine gerundet. 

Den See trennen vom weissen Riesen Monte Rosa 4438
Höhenmeter. Um und unter den 37,5 Miliarden Kubikmetern
Wasser des lieblichen Lago  gähnt ein 371 m tiefer Graben,
in  dessen Untergrund vielleicht noch Eis des vor Urzeiten
geschmolzenen „Gotthardt“-Gletschers liegt.


Das Sammelbecken der den Lago Maggiore speisenden
Niederschläge (Bacino imbrifero) umfasst 6599
Quadratkilometer und erstreckt sich von der Nähe des
Bodensees bis zur Nähe des Genfersees. Die Nutzniesser
dieses gigantisch von Gletschern, Felseinöden, Wäldern,
Weiden, schönen Siedlungskernen und abstossenden
Betongeschwüren umbauten Sees, - die Berufsfischer,
Ruderer, Segler, Motobootfahrer, die Werften, die
Schwimmbäder, Freischwimmer, die gewerbsmässigen
Leichenurnenversenker, die Kiesbagger, die Beherbergungs-
betriebe und Gaststätten, die Cartouristenkutscher, die
Rettungstaucher, die Hafenbauer, die Wasserflugzeug
kapitäne, die Kursschifffahrtbetriebe, die Naturschützer, die
Zöllner, die Hoheitsgebietvertreter,Inselbwirtschafter und
Sportangler, sie alle sollten auf Einladung eines Gremiums
nautischer Brancheleader, zum Flechten eines gigantischen
Beziehungsnetzes in der vom Hotelier Claudio Rosetti
betriebenen Gastatätte auf dem Monte Verità am
Freitagnachmittag, 28. November 2008 zusammenkommen.
.

Nach GigaGeld dank GigaYachten trachtet die Bürgergemeinde Ascona. Baut
einen Extrarbürgerhafen um 18-m-Extrabürgeryachten dem Lago zuzuführen

Der Hügel liegt auf 321m ü.M., 126 m  über dem subtro-
pischen Minimekka Ascona,  zu dem der Monte Verità
gehört. 4312 m niedriger als der ewige Schnee des Monte
Rosa.

Berg und See – unterschiedlicher könnten die klimatischen
Gegensätze der beiden Extremlagen nicht sein. - Von wegen! 

Um Mittag dieses Novembertages, läutete das Telephon bei
den Geladenen. In der Nacht hatte es in Ascona geschneit.
Die Strasse auf den Monte Verità war nicht mehr sicher zu
befahren. Die V3ranstaltung Berge und See musste abgesagt,
verschoben werden. Die Tourismusfreaks steckten bis an die
Knöchel in der nicht wegzupflügenden Tatsache: Zwerge und
Schnee.


Kaum fällt ein Bisschen Schnee, mutiert auch der Wahrheitsdberg  
zum Monte Lila.






Im Sturm und Drang die Kette gesprengt,

von Ghiffa her über die Bucht auf grosse
Fahrt gegangen. Ab nach Lee. Führerfrei. 

Die pudelweisse Boje, wie Gassi gehend
an kurzer Leine nebenher.

Stärker noch als die Wucht der Sturm-
fahrt war vor Intra-Verbania die Unnach-
gibigkeit des Landungssteges.Was ge-
schah unten? Schlug die Yacht am
Fundament leck? Oder an Fels am
Seegrund ?

Aufrecht, Kiel unten, ging sie auf Tauch-
station. Seekühn gespreizt die Salinge
eine Elle über der Wasserlinie.

Samstag, 22. November 08.15 Uhr.
Auf dem Steg zürnend der Eigner. In
Tränen die Partnerin.







Führer von Wasserfahrzeugen Fischerbooten, Ruderbooten,
Segelbooten, Elktromot-Booten, Badebooten und anderen Booten,
die in der Uferzone verkehren dürfen – auch Taucher und  Winter-
schwimmer – Achtung!!
 

Unweit der Einfahrt des Yachthafens Brissago ist im Lago Maggiore
ein übermannshoher roter Pfahl angebracht worden. Bedeutung
vorderhand ungewiss. Der Pfahl ist mittels einer roten (landseitig weis-
sen), Leine mit einem Baum an der Uferpromenade verbunden. Das Seil
verläuft vom Seegrund her ansteigend unter Wasser, dann an der Ober-
fläche und schliesslich in zunehmender Höhe über dem Wasser. . Der
Pfahl ist nachts möglicherweise beleuchtet; das Seil, an dem Boote oder
Tauchschwimmer in lebensgefährlicher Weise hängen bleiben können,
ist weder am Tag noch bei Nacht mit den vom Gesetz vorgegebenen
Sichtsignalen markiert.

Die Behörden sind zum Sinn der Sache und zum Fehlen der Absi-
cherung angefragt worden. 
 
 


Es, das fremde Seezeichen vor Brissago. Das Rätsel ist gelöst.

Es handelt sich um eine spierenartige, stangenähnliche Bake.
Des Nachts befeuert mit einm weissen Blinklicht. Verweist
auf in der Nähe vorkommende Untiefe  Das kommunale Ufficio 
tecnico teilt auf Anfrage mit: Das Seezeichen ist angetrieben.

Es stammt aus dem Mündungsgebiet der Maggia ("Foce della
Maggia") zwischen Ascona und Locarno. Dort diente es im
verstreuten Verein mit anderen solcher roten Stangenkörper
der Warnung vor den dortigen (wandenden) Untiefen. Nun,
da dessen Verankerung den Anforderungen nicht standgehalten
hat, ging das Seezeichen selber auf Wanderschaft. Und nahm
seine "Befeuerung", ein weises Blinklicht (luce intermittente -
pro Minute mindestens 40 mal aufklleuchtend), gleich mit. 

Die Rückführung ist vom kantonalen Schiffahrtsamt für die
kommenden Tage geplant.
 Untiefenzone vor dem Maggia-Delta










Per più informazione  /  Für mehr Information : pagina / Seite "Vetrina / Schaufenster": <Il odore d Sewastopol>



Leone modello scolastico
Löwen Schüler-Lehrmodell

Dente di leone
Löwenzahn

 Leone Monumento alla postazione del cannone (l'unico) di difesa 1859.
 Denkmallöwe bei der (einzigen) Geschützstellung der Verteidiger Cannobios.




Garibaldi ritornava a Cannobio nel 1862 per rammentare la gloriosa difesa del 1859
Garibaldi besuchte 1862 Cannobio um die glorreiche Vereidigung von 1859 zu feiern

Palla dell'artilleria navale austriaca, fermataci nel muro di un palazzo rivierasco.
Steckschuss österreichischer Schiffsartillerie Hausfront Hafen Cannobio 1859.

 



Il Sindaco di Brissago Giancarlo Kuchler onora i bisnonni brissaghesi che valoro-
samente hanno violato la neutralità helvetica per soccorrere il parentato popolo di
Cannobio a sconfiggere l'armata austriaco. (Se mai l'impero d'Austria avrebbe
sconfitto il regno piemontese (sabaudo), Brissago rischiava essere frustata dalle
stesse navi di guerra austriaci. Perché questo borgo abritava, (con grande beneficio
per la sua propria economia),  i fabbricanti dei sigari del regno austriaco Lombardo
-Veneto, che nel 1848 avevano fugito la dominazione austriaca.

Segnalate alla posteriorità i volontari dei Comuni accorsi alla difesa di Cannobio 
il 27/28.5.1859. Fucilieri brissaghesi tra di loro. Monumento Leone inaugurato
125 anni fa al 25° anniversario.

Oben: Ehrentafel am Löwendenkmal zählt die Dörfer auf, aus denen Freiwillige
zur Verteidigung Cannobios anmarschiert oder herbeigerudert waren.

Links: Brissagos Bürgermeister Giancarlo Kuchler ehrt die Schützen aus
Brissago, die mutig die Schweizerische Neutralität verletzt haben, um der 
verwandten Bevölkerung von Cannobio beizustehen, die österreichische Kriegs-
flotte zu vertreiben. Hätte Österreich das Königreich Piemont besiegt, hätte,
Brissago befürchten müssen, von den gleichen österreichischen Kriegsschiffen
gezüchtigt zu werden. Denn das Grenzdorf Brissago gewährte (mit bedeuten-
dem Gewinn für seine eigene Wirtschaft) den italienischen Zigarrenfabrikanten
Unterschlupf, die von 1848 an das in Aufruhr begriffene österreichische Herrschafts-
gebiet Lombardo-Veneto fluchtartig verlassen hatten.
 




1859 Cannone (modello) con il quale un doganiere, Luigi Bazzano, già milite nella guerre di Crimea,  
stazionato a Cavaglio (Valle Cannobina), asistito dai Svizzeri di Brissago, ha scaggiato via la flotta
austriaca, perforando diverse volte i scafi con solo 15 spari prima che sorveniva un guasto
meccanico. 

Die österreichischen Kriegsschiffe hatten nicht mit Artillerieabwehr gerechnet. Ein Zöllner
aus dem Cannobinatal, unterstützt von den Schützen aus Brissago, bediente die per
Ruderboot herbeigeschaffte einzige Kanone. Mit 15 abgefeuerten 20-cm Kugeln löcherten
sie die Österreicher fluchtreif.
  
 
 2008 In piazza cannobiese. Fanno sempre ancora bella mostra. Bolidi
  svizzeri.

  Avantgarden aus der nahen Schweiz fahren auch noch heute gerne feuerrote
  Geschosse auf der Piazza von Cannobio auf.




Discendente dei testimoni aerei, navali e terrestre della difesa di Cannobio. Niente di cambiato
in  150 anni. Il vecchio porto. Fogliame nel acqua. Profumo da pesci. Il bel lavoro del falegname. 

Nachkomme der Wasser-, Luft- und Landzeugen des Seekriegs um Cannobio. Wenig hat sich
geändert, seit Ur-Oma mit Eierlegen dem heutigen Flug vorgearbeitet hat. Der porto vecchio.
Das spieglende Wasser mit Lauf und eine Schaumflocke dann und wann. Die schöne
Schreinerarbeit für den Stand der Füsse.

Cannobbio si prepara a festeggiare 150 della sua difesa. Un episodo marginale che ad esiito
contrario avrebbe potuto mutare in una tragica pagina di storia europea. Eco come un piccolo
discendente dei difensori vede il leone del vittorioso bis-bisnonno. Alla volta fosco e gioioso.
Spalleggiato dalla croce (piemontese)  di Savoia. 

Cannobio rüstet für den 150. Jahrestag seines Fussgängerkampfes gegen Schiffe. Eine Rand-
episode, die bei gegenteiligem Ausgang zu einer tragischen Seite der Geschichte Europas
hätte ausarten können. Ein kleiner Nachfahre der Verteidiger von 1859 sieht Ur-Opas siegenden
Löwe so: Düster und zugleich überquellend von gwundriger Heiterkeit. Verheimatet mit
dem Savoyerkreuz. 









Um des Reibachs zweier zusätzlicher Parkingfelder willen, opfert die Stadtverwaltung den historischn Kiosk "al
lago" nachdem sie ihn jämmerlich hat vergammeln lassen.Wo vor Jahren noch Sugus, Caillerbranchli, der New
York Herald und das Neue-Zeit-Heftli mit den Freikörperblutten über den schmizeschmalen Ladentisch gingen,
fristete in jüngster Zeit die eventtouristische Auskunftei eines jungen Segellehrers ihr buntgemaltes Dasein.

Immerhin "Kiosk" (türkisck "Kiösk", Persisch *Kushk") im osmanisch-iranischen Sinn des Wortes war es und ist
es noch immer: polygonal, meist oktogonal, mit Täferfüllugnen oder Fenstern zwischen den Ecksäulchen unter
einem pagodenartig ausladenden Dach. Ein Kapäuschen-Gebäudchen, das im 19.Jahrhundert im Sog von Suez-
kanal und Simplon-Orientexpress als Grundform osmanischen Baustils, an den Boulevards und in den Tiergärten
(Elephantenhäusern und Volieren) der europäischen Grossstädte und bald auch der Kleinstädte Einzug hielt

In der Kleinform als diebstahlerschwerender Verkaufsstand im öffentlichen Flanierverkehr und als heimlicher
Ausguck  getarnter Polizeispitzel gewann der Zeitschriften- und Schleckwarenkiosk grosse Verbreitung. Die
bauliche und die  phonetische Anlehung an die Linien und den Wortklang des Sultanpalastes Yildis Kiösk in
Konstantinopel / Istanbul, verlieh den Kiosken an den Flaniermeilen des Abendlands ein Hauch von Harem,
Eunuchenchor und paschahafter Wellness.


Türkische Leute vor einem Kiosk (19. Jh.). Gemalt von Amedeo Preziosi aus Malta (1816-1882)


Im Basler Tinguelymuseum wird der vom Banausentum Locarnos verschmähte Kiosk al Lago nicht eine
umfeldlose Waise sein. An der Spiegelgasse 1 im Basler Sadtzentrum, gibt es einen Kiosk Yildiz Hidr.
Zweck: Betreiben eines Kiosks


Vögleinkiosk

Voliere in Locarno an der Piazza Grande. Errichtet durch die
Ornitophile Gesellschaft im Jahr 1902. Seither aufglöst und
abgebrochen. Klagte der Historiker und Zeitkritiker Piero Bianconi:
"scomoparsa come tante altre gentili cose" (Verschwunden wie so
viele andere liebenswerte Sachen dieser Stadt".
Rückkehr der genitle cose ?  Oder Abschied von der Trautheit? 

Brissago bei Locarno: Im Entstehen begriffener Kiosk der Dortmunder
Segelakademie auf dem Gelände des einstmaligen Strandhotels Mirafiore.






Schon im nächsten Mai sollen sie anrauschen. Die grossen Winzlinge
im Besitz der gehobenn Unterschicht der Yachtbourgeoisie. Dem
Patriziathafen Ascona wird eine Nebenniere implantiert fürs Hafendasein
von und mit 8 Stück 18-Meter-Yachten. Bâteaux majeurs du Lac Majeur.
Binnendienst-Tümpelnde, in deren 5m Dwarsmass zwischen Back-. und
Steuerbord man von den 20 bis 40 Meteryachten der hochseegängigen
Uperclass nur träumen kann. Greräumig freilich genug, um sich 
im Windschatten der Brissagoinseln von den Patouilleuren der Seepolizei
im Angesicht einer handvoll Bordgäste mit Promille am Steuer erwischen
zu lassen. 

Deutschen Car-Touristen wird vor Augen geführt, wie nur wenig weit
auch die Erfolgreichen es in diesem Jahrhundert gebracht haben. Schrieb
doch ein Vergnügungsschiffbau-Ingeneur um 1905:

Von deutschem Segelsport kann wohl überhaupt erst ernstlich die Rede
sein, seitdem während des letzten Decenniums Seine Majestät der Kaiser
und König sein lebhaftestes und wohlwollendstes Interesse für den Segel-
sport bekundet. Mit Stolz dürfen wir auf grossartige Veranstaltungen blicken, 
deren Zustandekommen lediglich der kraftvollen Initiative Seiner Majestät zu
verdanken ist. So hat denn der deutsche Segelsport längst schon die
Anfangsstadien überwunden und sich einen ehrenvollen Platz in der inter-
nationalen Sportswelt erobert.

  18 m US made


  Nach Mass. 18 m. CHF 2'400'000.--  Unter Deck: Familienfreundlich


  Budget. Serienfertigung, gebraucht. 18 m  Brissago: Bergseeli Gadero. Von wo das Wasser in den Lago fliesst.
  Navigare necesse est












Brissago mausert sich zum Mekka
des Firmensports.

Nach dem KnorrSuppen-Velorennen und der
Dannemann Killer-Tabak Schach-WM, steigt
jetzt die deutsche Central Kranken-
versicherung AG, Köln, am Lago Maggiiore
ins Ölzeug.

Mit Tessiner Match-Race-Runden soll
die deutsche Assikuranz gesunden.

Veranstalterin: die Yacht Resort Lago Maggiore
Aktiengesellschaft, die von der Porto Ticino
GMB, Dortmund, (BRD) betrieben wird.


Der Blick über die Grenze im 2000-Seelen-
dorf zeugt von Weitsicht. - Helvetisches
Eigengewächs, wie die Yacht UBS-Switzer-
land, segelt schon lange keine Brötchen
mehr heim. Und die Kanne des mit Alinghi
aus dem Ruder gelaufenen Americas Cup
hat noch nie einen Boden gehabt.


Brissagos Bürgermeister, der überall
die Nase vorne hat, wo es nach
Übernachtungen in Fremdenbetten
riecht, lässt sich nicht lumpen.

Schon am Donnerstag hat er
für das Segelevent vom
Samstagnachmittag die
Parkplätze sperren lassen.


Überraschungen dürfen die Mieter
der 200 Bootsplätze im
Lustschiff-Hafen La Ressiga
gewärtigen.  Wird ein Kölscher
Neptun mit  Dreizack und Algenbart
dem vom Treibholz gesäuberten
Becken entsteigen? Jedenfalls
mahnt die Kommune mittels
Bekanntmachung im amtlichen
Anschlagkasten: „Wir laden alle
Hafenbenützer freundlich ein, in
der Zeit des Segelrennens
aufzupassen“.
  ACHTUNG  LEINEN !






Il custode (Hafenmeister) William Storelli lo ha provato. Con una fila di
parabordi di proprietà privata, poteva impedire che la buzza che lunedi 8
settembre pian piano si dirigeva verso Brissago, poteva invadere l’apertura
nord del porto turistico alla Ressiga.


Nel frattempo in vece la buzza penetrava dall’apertura principale (sud). A
mezzo giorno dello stesso lunedì il porto ero archi pieno da tronchi, rami e
macerie galleggianti. Malgrado l’urgenza, il Municipio non si e mosso di
fornire alla capitaneria il materiale galleggiante che avrebbe potuto impedire
questa invasione a traverso l’entrata principale.


L’indomani, martedì 9 settembre il ingegnere direttore del porto e capo
dell’Ufficio tecnico, ha fatto chiudere l’apertura sud mediante tronchi legati tra
di loro con della cordame. Impedendo cosi, fino a nuovo avviso, ogni
partenza di natante in grado di raggiungere ormeggi fuori del corso della
buzza (tale i porti di Cannobio). Come pure impedendo ogni approdo da
natanti in grado di solcare la buzza per rientrare al proprio ormeggio nel
porto di Brissago. – Blocco completo in piena stagione della nautica turistica.


Un segnale “porto chiuso”, segnale a vista a distanza dicendo “divieto
passaggio”, non fu esposto e tuttora (giovedì 11.9.) non è esposto. Nemmeno
il giorno dopo, giovedì 11.9.(Vedi Ordinanza federale art. 37.1, tavola “A1”
orizzontale rosso-bianco-rosso, di notte due fanali rossi sovrapporti..
  Segnale che manca



Il vero scandalo si sviluppasse con lo scuro della notte di martedì (e tutt’ora
dura ancora).


L’autorità del porto non ha spento i fanali d’entrata del porto: cioè sul molo di
destra (visto dal largo), il faro a luce verde, su quello di sinistra un faro a luce
rosso. Così nel buio della notte il porto chiuso di Brissago segnale verso il
largo: Qui c’è un porto accogliente e collaudato dalle autorità cantonale.

E che più è: questi fari accesi verde e rosso segnalano a chiunque che nella
notte si trova sul lago: “In caso di emergenza, natanti in difficoltà, anche
se non appartenenti a locatari, possono rifugiarsi in questo porto”
(Regolamento Porti Comunali Brissago, articolo 33 cpv 3.) - Una vera
trappola che farà naufragare nella barriera di cordame i poveri in difficoltà. -
Pirateria costiera senza scopo di lucro.


In contrasto: nel Vecchio porto diretto dalla stessa direzione, gli utenti sono
lasciati liberi d’uscire e d’entrare malgrado la buzza che entra





Buzza (Büzza) wird in den Dialekten der italienischprachigen Alpentälern die Schuttmasse (Erd-, Stein- und Holzmasse) genannt, die bei

Murgängen (Bergstürzen, Erdrutschen) im Tal einen Staudamm bilden, hinter dem sich die Wassermassen zu einem See stauen. Buzza

wird auch der Vorgang genannt, wenn nach einiger Zeit ein solcher Staudamm durch Unterspülung (oder Hexenzauber, wie man glaubte)

einbricht, sodass die Schwemmmassen das nächst tiefere Tal verwüsten. Oder dort  vorhandene Seen anschwellen lassen.

Beim Eintritt in den Lago Maggiore trennen sich die absinkenden Geröll- und Schuttmassen vom aufschwimmenden Holz. An den

Flussmündungen (Ticino, Verzasca, Maggia) dehnen die Buzze sich aus zu gewaltigen Teppichen aus Baumstämmen, Ästen, Trümmern

mitgerissener Hütten. Sie vereinen sich und trennen sich - auf und abwogend,ein Spiel der Winde. 

Als Holz noch der am leichtesten zu gewinnende Brennstoff war, erwies sich die Buzza für die Dorfbewohner am See als grosszügiges Geschenk

der Nautur. Mit Ruderbooten oder, bewaffnet mit langen Stangen, ins Wasser watend, machte man sich her über die Ernte, für die man nicht hatte

säen brauchen. Gegliedert nach Herdgemeinschaft (also familienweise) schichtete man das geerntete Holz an sonnigen Plätzen hochkant zu

Haufen, um es austropfen und trocknen zu lassen ehe man die nun leichter gewordenen Hölzer heimschaffte.


  Porto alla Ressiga entrata / uscita sud  La buzza - come una volta 1987, 1993, 2000,


Auf diese Weise sollte der Nutz- und Bannwald generationenübergreifend geschont werden. In den mittelalterlichen Statuten von Brissago - aus der Zeit um 1280 - 1320 circa –

heisst es in Art. 182: "De non coquendo panem nisi decertis lgnis: Item statutum est quod nulla personade Brixago coquat nec coque debeat panem in Brixago in aliquo furno

de lignis que sint nata in toto terretorio de Brixago nisi ad utendum et vendendum in Brixago tantum et non ad ducendum nec duci facere ad vendendum nec donandum

aliqui persone extra terretorium de Brixago, sub pena…" - (Deutsch und italienisch: weiter unten.)

  Apertura nord. La difesa gallegiante si dimostra buona



De non quocere con legna del posto il pane da esportare: Fu ancora statuito: Nessuno di Brissago quocia il pane in alcun forno con legna cresciuta in territorio

di Brissago, se non per la vendita e il consumo in luogo e non per portarlo fuori del territorio comunale sia a fine di donazione che di vendita. Pena la multa…. - -

„Vom Nicht-Verfeuern von Holz zum Brotbacken für den Export: Item wurde festgesetzt: Niemand in Brissago backe Brot mit Holz das auf dem Territorium

der Gemeinde gewachsen ist, ausgenommen für den eigenen Verbrauch – nicht aber um es auswärts zu verzehren oder dorthin zu verkaufen.“ - Jedoch das

Brot, das mit Buzza-Holz gebacken wurde, durfte an durchziehende Wanderer und vorbeikommende Schiffe abgegeben, auswärts verzehrt, oder nach dort verkauft werden.


  Auf der Flucht ? Flügelbruch.   Baustelle: Landunter 








   Preis: 115'000.- (€ oder Fr. auf Anfrage)
   Für dazu passendes Gebrauchthaus 
   Fr. 7'400'000.- siehe Vetrina-Schaufenster








   Kabinenkreuzer - Grösse und Preis: Anfrage beim Eigner.
   M/Y Golden Hinde, Kleinod des Cantiere Lodi, nahe Comersee




  Cockpit: Gobelin-Tapisserie. Polster vermutl. Saffianleder 


  Mit 80 PS am Outboard
  ein Traum vom Gleiten;
  autobahntauglich.








Porto Ronco - Brissago 14.08.2008

Unbewachtes Seebad - mit Notrufnummer und Mahntafel. Das war bis vorgestern; 
seit Jahren schon immer.

Badeverbot mit Abstrafung von in Not geratenen Übertretungssündern mittels Behinderung
von Mahninfo und Alarmhinweis.

Das war so von Mitte Juli an - als
www.sailport-brissago den sowjetoiden Strand-
ukas anprangerte. So geblieben bis gestern. Lebengefährdend und Volksfreiheiten
verachtend.

Jetzt, kein Monat später, und gerade noch zum Ausklang
der Feriensaison, ist das Badeverbot wieder verrschwun-
den.

Mehr noch: Eine geschützte Freischwimmzone wurde im
See mit gelben Bojen markiert. Binnenschifffahrts-
verordnung Art. 37: Wasserfläche für jede Art Schifffahrt
gesperrt. Gesetzlicher Abstand geboten.


Aber wo bleibt die lebenschützende Informationstafel der Schweizerischen
Lebensrettungsgesellschaft (SLRG)? Die hier ihren angestammten Platz
gehabt hat? Wohin ist sie verschwunden? Die Tafel mit der Notrufnummer
und mit dem Hinweis auf die nächsten Nothelfer: Salvataggio Sub
Brissago und Roncos/A. Der grosse  Rahmen gähnt leer.

    Frage an Prisca Wolfsberger, SLRG Mediensprecherin: Was sagen
    Sie dazu?






Porto Ronco - Brissago 22.07.2008

Hoppla !  Badeverbot! 
Genau da, wo bisher Lebensrettungsgesellschaft und Rettungs-
taucher (SUB) Ronco-Brissago die Bädeler ermuntert haben zu
sinnvollem Auskosten der Lebensfreude im schönen See.

Mit dem kompromisslosen NIET-Bild, das zugleich an Badehosen-
verbote sowietischer Nudistencamps erinnert, hält die Gemeinde
Ronco s./A. nicht nur vom Betreten des kantonalen Seewassers ab.
Sie verhindert, dass künftige Übertretungssünder, sich an der Bildertafel
kundig machen, wie sie sich durch Beachtung der 6 elementaren
Baderegeln schützen können vor Unheil im Nass - Genickbruch,
Hitzschlag, Tiefwasser, Verlassenheit usf.

Und auch damit ist die barbarische Tiefe dieser Verbotsgestaltung noch
nicht erschöpft. Hilfswillige Sünneler am Strand werden von dem
aufgeknallten Verbot abgehalten, sich auf einen Ernstfall vorzubereiten;
sich auszudenken wie im Notfall ein Notruf (Tel. Nr .144) zu
formuliere ist (mit Wo, Was, Wann, Wie)
 20.07.2008
 
 
So sah die humanitäre Tafel für  unbewachte Badestrände aus.
Beseelt  von altväterlicher Sorge für positive Ansätze zur Volksgesundheit
der rührigen Schweiz. Lebensrettungsgesellschaft (SLRG).
Die auch schon mal Anlass gegeben hat - Stürmen oder Van-
dalen?) - zu beweisen, dass sie liederlich eingemauert
gewesen war.

Ein ander mal, ohne die Betonfüsse schwamm sie unter
Missachtung allfällig anstehender Badeverbote selbständig
und unbegleitet die etwa 4 Km von Porto Roonco nach
Brissago.





Für was auch immer sie Zeugnis ablegen sollten in der
unvorstellbaren Bandbreite zwischen Augenblick und
Ewikeit - iIhre Zeugnisverweigerung ist sichtbar gewordene
Tatsache; erzwungene. 

Wer an anderen Tagen an Cannobio  vorübersegelt – was
allemal länger währt als der Intervall zwischen Viertel-
stundenschlägen, der erfährt, dass da am See, am Ausgang
eines urwaldwilden Tals ein Ort ist, der seit Anbeginn und für
immer von seinem Fleck nicht weg kann und immer und
immer wieder Schalllkontakt zu anderen an ihren Fleck
gebundenen Örtern sucht. Und sich den Vorüberfahrenden an
den mit Ohrmuscheln bestückten Hals wirft. 

Ausnahme: jetzt. Der Grund ist banal. Die Zeit, die im
Glockenstuhl durch das Räderwerk tickt, hat an dessen
Zahnschmelz genagt. 

Die Glocken des von 1575 bis 1614  erbauten SS Santuario
della Pietà
di Cannobio wurden zur Revision auf den Boden
geholt. In einigen Tagen werden sie wieder oben sein.



26.6.08

 


Am 26 Juni 08, einem Donnerstag, türmten
sich im NW des oberen Lago Maggiore
dunkle Kumuluswolken aut. Wahrschein-
lichkeit: plötzliche Sommergewitter. - Von
Südotst bis gegen Südwest blieb es hell.

Ab 16:30 Uhr (vielleicht schon vorher)
blitzte mit 90 Aufleuchtungen pro Minute
die kantonale Sturmwarnung an der
Brissagoinsel.

Vorsichtsmeldung, (40 Blinke / Minute)
gehören in dieser Jahreszeit fast zum
Alltag: Dieses Signal fordert Schiffsführer
aut: Entwicklung Verlauf selber beurteilen
beurteilen. Schadenverhütung vorbereiten,
einschliesslich Verletzung von Vorschriften
Z.B. nötigenfalls Festmachen oder Ankern
in fremden Häfen; auch privaten. Und trotz
Ankernverbot.

An diesem 26. Juni aber kam es vor
Minusio und beidseits der Brissagoinseln
zum eher seltenen Schaupiel höchster
Alarmstufe. 90 orangefarbene Blitze in der
Minute. (Bundesschifffahrtsverordnung
(BSV) Art. 40, Anhang 4, H2). Unmittel-
bare Sturmgefahr. Jetzt gilt für alle
Wasserfahrzeuge: Treffen aller nötigen
Massnahmen. “Allenfalls Hafen oder
geschütztes Ufer anlaufen. Standort den
Angehörigen oder der Seepolizei melden,
um unnötige Suchaktionen zu vermeiden.” 







 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Gewitter wie dieses können sich im Maggiatal austoben aber bis ins Seebecken vordringen.
Mit Sturmwinden in den Becken von Locarno und Ascona. Schmalfleckige Flauten im
südlichen Lee der Brissagoinsel möglich. Dann aber wellenaufwerfendes Seeabwärtsrasen an
Cannobio vorbei. Nordsturm auf Luino.
 
Die unmittelbare Sturmgefahr dauerte zunächst ohne Realeffekt gegen 4 Stunden an. Wurde
dann  aber, nachdem im Maggiatal eiergrosse Hagelschlossen niedergegangen waren, auf
dem See bei Ascona - Pto Ronco - Brissago gegen 19:30 h zur blitzzuckenden, donner-
knallenden, niederschlagpeitschenden Wirklichkeit. Ein Segler meldete vor Ascona
Windgeschwindigkeit 47 Knoten. 

  
Das ist Sturmstärke 9 auf der zwölfteiligen
Beaufortskala. Gegen 80 Stundenkilometer.
Wer da mit dem Auto von Locarno her mit
zulässiger Höchstgeschwindigkeit durch
den Cantonaggiotunnel fährt, wir von
fliegenden Plastiktüten aussen herum
überholt.

Vom Lago Maggiore Ein mittelalterlicher
Chronist: 
"Fervet enim flatibus  ventum aliquando
ut nemo audet ingredi. Ubi quisque obierit
visus ultra non erit.”


"Bisweilen bewegt ihn das Blasen der
Winde dermassen, dass niemand ihn zu
befahren wagt. Wer sich darin verliert,
wird nie mehr gesehen“.

Wie gingen
an diesem von Wolkentürmen eingedüsterten Spätnachmittag des 26. Juni  die
Segler um mit den 22’600
orangefarbigen Blitzen, die innerhalb vier zunächst noch ereignis-
losen Stunden als höchste Sturmwarnstufe, dem sich aufbauenden Gewittersturm vorausgingen?
Manche kehrten in den ersten Minuten an ihren Liegeplatz zurück oder liefen erst gar nicht aus.
Anders ein halbes Dutzend mittlerer und kleiner Segelyachten, die sich anschickten, ein
privates Wettrennen um die Brissagoinseln abzuhalten. Jedes Boot selbstverantwortlich wett-
renend; jeder Bootsführer verantwortlich für sich, seine Mannschaft und sein Boot. Im Unglücks-
fall wohl mitverantwortlich für das Ergehen der Wettkampfgegner.

Alles ging gut weil der als “unmittelbare drohende Gefahr” signalisierte Gewittersturm erst
spät einsetzte.

Kantonale Seepolizei am Tag darauf: Im schweizerischen Hoheitsbereich ist nichts passiert. Auch
sind von noch draussen herumkreuzenden Booten während der Sturmwarnstunden keine Standort-
meldungen eingegangen - wie sie nach BSV Art. 40 Anhang 4 H2 zu erwarten gewesen wären.

FAZIT

Die Gescheiten sind die resultierenden
Dummen. Wie auch der Generalstabchef
Korkommandant Nef wohl blöd aus der
Wäsche geschaut haben würde, hätte er
dem Hauptmann Ives M. nach einer
Überquerung der Wasserwalzen der
Kander, wäre sie unbeschadet vonstatten
gegangen, den Aufstieg in den General-
stab verwehrt.

Ist aber Wagemut in der Vergnügungs
schiffahrt mit Segelbooten auch gefragt?
Gilt da nicht das Umgekehrte: dass der in
staatlicher Prüfung erworbene obligato-
trische Führerschein für Segelboote (ab 16
2m Segelfläche) dazu dient, die Seen nur
einer Bootsführerschaft anzuvertrauen, die
sich als gewillt erweist, durch “Ausüben
ständiger Vergewisserung” sicherzustellen,
dass gefahrloses Befahren des Gewäs-
sers möglich ist. (BSV Art. 5, allgemeine
Sorgfaltspflicht).

Frage 1:

Ist bei Sturmwarnung die heutige präventive Seeüberwachung ausreichend? Das Polizeiboot
kann ja nicht aufs mal den ganzen Schweizer Seeteil überblicken Maggiadelta und Brissago-
inseln sind Sichtbarrieren zwischen den einzelnen Seeteilen. Es gibt aber Dronen und Helikopters
genug - mit Steuergeldern finanzierte - um bei einer der seltenen Voll-Surmwarnungen festzustellen,
wo Boote in Widerspruch zur Schiffahrtsverordnung unterwegs sind. So dass ein sturmerprobtes
Polizei- oder Seerettungsboot ein ange-messenes Verhalten der Betreffenden einfordern kann.

Frage 2

Wann wird der Kanton - der für den Bau kommerzialisierter Häfen Konzessionen verkauft -
verlangen, dass eine den regionalen Verhältnissen angepasste Anzahl Hafenplätze frei-
gehalten und signalisiert wird für die Aufnahme von Booten, die bei unmittelbarer Sturm-
gefahr den nächstsicheren Hafen, anlaufen wollen. Wie das Gesetz es nahe legt..
:




Edouard Wahl. 6614 Brissago, Gadero, Tel. 0917931512  wahl.e@bluewin.ch   20.06.2008

Fragwürdige Opferbegleitung durch die Chefetage nach Betriebsunglücken

Bei Betriebs-Unglücken  -  Arbeit, Militär, Sport, Transportwesen  -  sollten betroffene Organisationen , Unternehmen, Veranstalter – an Trauerfeiern keine  Ehrenplätze und Respektbezeugungen bekommen. Auch wenn Sie mit goldenen Achselstücken, Weibeln und Dienstfahrzeugen  angefahren kommen.

Sie und ihre Kader sollten nicht an  Planung und Gestaltung der Trauerfeiern beteiligt werden.

Es verträgt sich schlecht mit der anstehenden Ausscheidung von Opferangehörigen und Verantwortungsträgern, von  Geschädigten und mutmasslich Schuld, Scham oder Schande Gewärtigenden,  wenn diese an  Gräbern, Abdankungen und Feierlichkeiten mit den betroffenen  Hinterbliebenen zu einer einzigen Leidens- und Trauergemeinde vereinigt  werden.  Aus der aber die möglicherweise Schuldigen und Mitschuldigen in hierarchischem Aufputz herausragen und so den Leidbetroffenen  Ehrfurcht abnötigen.

„Dies ist nicht die Stunde der Vorverurteilung“ sagte zu Recht Verteidigungsminister Bundesrat Schmid an der Trauerfeier in der Stadtkirche Thun für  die Opfer der Wildbachfahrt in Militärschlauchbooten.  Was er nicht sagte und  was die instrumentalisierte Kirche nicht hätte zulassen sollen: dass der Tag zur Zelebration vorauseilender  Schuldvergebung wurde. 

Und gerade dass trat eklatant in Erscheinung.  Als die Militärkapelle aufgebots-gemäss das Lied  „Der gute Kamerad“ spielte. Der Kommandant der Todesfahrt in die Wasserwalzen  hätte anstelle des reparierbaren Kieferbruchs gerade so gut wie die 5 Untergebenen zu Tode kommen können.  Dann hätte  -  Nichtschuld oder Schuld  -  auch ihm gegolten: „Ich hatt einen Kameraden, einen bessern findst du nit...“. - Keinen besseren?

Verteidigungsminister Schmid und Armeechef Korpskommandant  Nef gaben sich durch Einsatz von Blasmusik und Dichtung die Ehre und Blösse, über die Köpfe der Trauernden hinauszuposaunen:  Einen besseren als den Hauptmann Yves M. wäre aus der Kaderschmiede nicht hervorzubringen gewesen zur Führung  der Lufttransport-Sicherungskompanie 3.  

Die Durchführung nach einem Betriebsunglück einer Trauerfeier  unter den Auspizien der Chefetage gerät dem Sicherheitsklima einer nach oben orientierten Gesellschaft zum Schaden.

Edouard Wahl, Brissago





“È’ pure vietata la pesca sportiva nel porto e nella via d’accesso”.

“ Im Hafen und an den Zugängen ist FISCHEN VERBOTEN“. Heisst es in
Artikel 42 des mit sowjetischer Akribie der freien Eigenverantwortung in
den Weg gestellten Gemeindereglements der Porti comunali BRISSAGO.
Nicht so im Porto der Gemeinde Porto Ronco. Hier heisst es mit Segen und
Siegel der Republik e Cantone Ticino: FISCHEN ERLAUBT. Dass ist zwar
schon ein alter Hut. Nun gilt es aber erneut, denselben zu ziehen vor dem
ronchesischen Vertrauen in die klassenübergreifende Brüderlichkeit der
Seebenützer.

Einvernehmlich mit Fischereiverband und kantonalem Fachamt wird den Angel-
werfern erklärt, wie wenig die Bootsbesitzer mit Würmern und Angelhaken aut
ihren Bootsdecken anzufangen wissen. Ja, weil die Bootsbesitzer, die das teu-
re Geld für die Hafenplätze verdienen müssen, nur selten im Hafen sind und
dadurch Bootsdieben und Vandalen und Leinen verzehrenden Seegängen eine
verlockende Chance bieten, werden die Fischer mittels Aushang gebeten ein
aufmerksames Auge schweifen zu lassen und Verdacht Erregendes und Scha-
den Bringendes der Polizei mitzuteilen.

“Il pescatore funge anche da custode e da sentinella”.

Allein aut Petri Ehre und ohne den üblichen Diensteid sollen die Fischer “auch
fungieren als Warte und als Wächter”.







Andata in rete 11.05.2008 18:10







  Istruttore: Marco Meier  Vele: Vogelmeier   Winkewinke: Jungreithmeier






Brissago hat ihr einen 18-plätzigen Yachthafen zu 30-jähriger
Alleinbenützung überschrieben. Wenn sie dafür die Baukosten
des Hafens bezahlt. Die Porto Ticino GmbH mit Sitz in Dortmund
BRD) und Filiale in Brissago.

Noch ehe der Rohbau jetzt verkleidet ist, ist das Hemd schon gewechselt.
Als Aktiengesellschaft Porto Ticino SA Brissago gibt sich die GmbH
In der Öffentlichkeit aus. Obwohl es eine GmbH dieses Namens mit Sitz
in der Schweiz nicht gibt. Und eine Aktiengesellschaft dieses Namens und
Aktien einer solchen schon gar nicht.

Vielleicht nimmt das "SA" auch bloss die hochelitäre Zielsetzung des als
Vorsitzender, Segeldozent und doctor rerum politicarum firmierenden
Dortmunder Diplomkaufmanns voraus: SA: Segel-Akademie.

Oder als gekoppeltes internationales Einbuchstabensignal:
Sierra- Alfa “Meine Maschine geht rückwärts“.und -“Habe Taucher unten”.
  S ierra  A lfa


.


.




 


.







Wer Sonnenöl und halbnackte Models auf dem Teakdeck nicht ausstehen
kann, wer noch Testbedarf hatte für das Outfit zum Islandtörn, wer zum
Wintersegeln an Ostern in die Südschweiz fuhr, 
konnte von Glück reden.

In der Nacht zum Ostersonntag, während die Glocken aus Rom in die Tessiner
Kirchtürme zurückfuhren, gb es ein Donnerwetter. Dann fing es an zu schneien,
endlich. Endlich weisse Ostern.

Am Ostermorgen präsentierte sich die Seefront von Brissago (183 m.ü.M.) hässlich
wie immer seit dem Nachkriegsboom. Aber von 230 m.ü.M. sufwärts war alles
weihnachtswunderlich weiss eingedeckt, die Wege - knirschend unter den
Segelstiefeln - die Steinhäuser, der winterdürre Kastanienwald. Die letzten
Mimosen, die Magnolien, die Kamelien, alles weiss. Bis auf die Forsythien, deren 
an das Gelb vom Osterei erinnerndes Leuchten den Schneebehang durchbrach.
 


Nachmittags, Sonnenbehang, Schutzfilterfgerüche, Models, die aufs
Teakdeck wollen. Same procedure as ever.  Wer mit dem Wintersegeln fortfahren
wollte, bekam es mit den Haarlocke zu tun, die man Pechsträhne nennt.


 





       Der Lago Maggiore hat viel mit T(e) zu tun. Auf der Hafenmohle der Brissago Inseln die Statue der göttlichsten unter den olympischen Missen: Ar-Thé-Mis. 
       Den Lago Maggiore (Langensee) nannten die Römer “Verbanus”, die Nachfolger: “Verbano”. Bedeutet wahrscheinlich “vervena”, franz. “verveine”, “Zitronenverbene”, aromatiches südeuropäisches Gewächs, beliebt als anregend-beruhigender Guten-Abend-Tee. Buonasera Roma.
       Der oberste Ort am Lago Maggiore steht für Schwarz-Te: TE-NERO (ohne Bindestrich). 
       Am hügeligen Hang gegenüber den berühmten  Brissago-Inseln liegt in einem japanischen Teegarten das schweizerische (und beinahe italienisch-schweizerische) Tee-Museum. Hier waltet, assistiert von einer japanischen Teeheilkundigen, die wir des Wortspiels wegen TeeRapeutin nennen, Peter, der Teeologe vom Monte Verita.
       Hier gedeiht im Freiland nebst edleren Sorten der kommune SchwarzTee (TE NERO). Unweit davon wuchs vor Zeiten ein Ort heran, der auf Deutsch Schwarztee hiesse: TENERO. Der Name steht auch für die Eigenschaft “zart”: “tenero”. Ein südländischer Schokolade(auf dem asconeser Hügel gegenüber den Brissagoinseln)-fabrikant nannte  seine schwarzen Torroni-Mandelschokolädchen Torroncini TENERI. 
       In den Vitrinen des Teemuseums sieht es aus, als wäre jemand mit dem Offroader durch einen Spätherbstwald gefahren und jemand hätte hinterher in den Radspuren die Laubkrümel aufgelesen und häufelchenweise hinter Glas zur Schau gestellt.
       Weil das aber nicht so, sondern eben ganz anders ist, ist der Raum mit den Krümelhäufchen ein Teemuseum. Wer es nicht schon im voraus gewusst hat, erfährt hier, dass das, was wie Waldlaubkrümel mit PneugummiAbrieb aussieht, abgepflückte Blütenblättchen der koffeinhaltigen Teepflanzen sind: Chã; Tee.
                                                                                                                                                                                   


       Wie bei der Einführung des Fernsehens, in das zunächst die Eliten sich einglotzten, und so den Begehrensdruck der Zukurzkommenden anstauten bis zum Dammbruch der Totalglotze, so demokratisierte sich der Teegenuss vom höfischen Zeremoniell über Samovare und Brennsprit-Stövchen zum Vieruhrtee und five o’clock-must bürgerlicher und proletarischer Gesellschaften, vom Saufteeschöpfen in die Militärgamellen bis hin zum undurchsichtigen, namenlosen am Faden pendelnden Beuteltee.
            In einigen Nischengesellschaften ging das Aristokratische an die Unterschicht über, während es der Oberschicht schon nicht mehr so sehr drauf ankam. So heisst es in einer britischen Anleitung zur Ausstattung der Pantry (Küche) von Segelyachten:  Man solle es nicht unterlassen für Skipper und Gäste zwei Sorten Tee an Bord zu haben, für bezahlte Hände im Vorschiff aber mindestens fünf Sorten. 
      
                                                                                                                                                                                                  

In der Vorteebeutelzeit, zur Zeit der letzten grossen Frachtsegler war die frühstmögliche Belieferung der britischen Inseln mit der neuen Ernte der vornehmsten Teesorten derart marktrelevant geworden, dass die vielmastigen Teeclipper ohne Rücksicht auf (bei Lloyds versicherte) Verluste, durch die Stürme gepeitscht - - - und ungeschickte oder aufmuckene Seeleute an die Masten gebunden und ausgepeitscht wurden. Des Tees halber.
       Tee hat enorm die Entwicklung der Seefahrt und der transkontinentalen Verkehrsmittel beeinflusst. 
       Was war die Triebfeder, diese Blütenkrümel zu Fortschrittmotoren, zu Geldmaschinen, zu Seemännervernichtern und zu Füllern von Mussestunden Millionen umfassender Menschenmassen zu machen? Die Antwort gibt das Mitglied von Sailport Brissago, Peter Oppliger, Pflanzer (auf dem asconeser Hügel gegenüber den Brissagoinseln) der ersten Teepflanzung in Europa. Begründer und Konservator des Teemuseums auf dem Monte Verità, wie dieser Hügel heisst. Er sagt: In Fernost wurde der Tee als Gesunderhalter und Lebensverlängerer gepriesen. Er hat anregende Wirkung. Der Westen wurde “verrückt nach Tee”.
                                                                                                                                                                                    







Wer beim Hineinsteigen in den Lago Maggiore plötzlich Augelidflattern bekommt,
weil ihm Nattern um die Ohren knattern, kann ruhig weiter baden. Die Nattern sind
lieb, beissen nie oder selten, sind ungiftig, ungefährlich und zischen nur wenn sie das
Gefühl haben, man malträtiere sie. Also trotz Liderflattern weiter baden. Denn baden
ist gut gegen Flimmern und Flattern der Augenlider. Besonders baden in Carlsbad, wo
es warme Heilquellen gibt, die gut tun und für 3 Monate anhaltend sind gegen
Gebresten aller Art. Sogar gegen das Konträre zur Sepentine: die "Ruthen-
steifheit ohne Veranlasssung dazu" (Siehe: Arzneimittellehre aller geprüften Mittel
in den Jahren 1850-57, dargestellt von Dr. A. Possart in Bernburg, Sachsen-Anhalt.

Übrigens: Nicht jedes mal wenn geschlängelte Körper in der Seh-Achse auftreten
bedeutet dies, dass die betroffene Person im Begriffe ist, am Ufer von Brissago sich
ins Wasser zu begeben. Gerade so gut, kann die betroffene Person an jedem
beliebigen Ort einer Handarbeit, insbesondere dem Nähen obliegen, wobei der Blick
lange Zeit auf denselben Fleck gerichtet ist. Auch dagegen hilft baden. Besonders
in Carlsbad.

Die an der Seepromenade von Brissago - ökologisch gesehen erfreulicherweise -
wieder vermehrt in Erscheinung tretenden Schlangen, heissen Würfelnattern (Natrix
tassellata). So die Aufklärung des zum Jahreswechsel 2007/08 pubblizierten Bulletins
N° 18 der Gemeinde Brissago, "Brissago vi informa che...". Die Würfelnattern sind
30 - 90 cm lang, haben eine Würfelartige Zeichnung und halten sich gerne im
niedrigen Wasser dort auf, wo viele kleine Fische umherschwimmen. Weil sie diese
gerne essen. Dabei ruhen sie geschlängelt über dem Boden und packen, was an Klein-
fisch, pescolini, an ihrem Maul vorüberschwimmt. Nach der Malzeit ruhen sie, wie
auch das menschliche Badevolk, gerne am Strand aus. Allerdings nicht um zu
sehen und gesehen zu werden. Lieber suchen sie Verstecke auf, wozu sich Gebüsche
am Wasser und die Steinblöcke der Uferbefestigung trefflich eignen. In Oggebio dem
nahe gelegenen italienischen Ort am Lago Maggiore, etwas südlich von Brissago, hat
Mitte Juli 2007 ein Naturfreund ein Rudel von 11 Schlangen aufs mal gesehen, alles
Würfelnattern zwischen 35 und 90 cm Länge. Mehr als alle anderen Würfelnattern
zusammen, die er in seinem Leben bisher gesehen hatte. 9 davon nahm er in die Hand,
um sie zu fotographieren. Schlange in der einen, zu Macro-Aufnahmen Camera in der
andern Hand. Den Tierchen scheint der Körperkontakt mit dem Menschen wohl
bekommen zu sein. Keines hat ihn gebissen.  Bilder  bei www.natura mediterranea.com.

Die Gemeindebehörde von  Brissago ruft die geschätzten Bürger und Kurgäste
auf, den Natrice tasselata, so heissen sie auf italienisch, freundlich zu begegnen. Man
soll keine Angst haben vor ihnen, noch Abneigung. Sie sind ohne Harm; von einer
eidgenössischen Bundesverordnung unter Schutz gestellt. Strafbar macht sich, wer sie
behelligt. Europaweit sind sie vom Aussterben bedroht. Zuviel zubetonierte Umwelt.
In der Schweiz kommen sie fast nur noch vor in den Tälern Südbündens Poschiavo
und Mesolcina und im Tessin. Im Sopraceneri mit Brissago am trefflichsten.

Nach den Adams und Evas in (ca) 2000 Fremdenbetten, fehlen jetzt in Brissago nur
noch die Äpfel zum Pardies.



Von den Serpentinen der alten Gotthardstrasse bis zur kilometerlangen Blechschlange
an der Autobahn bei Chiasso, präsentiert sich der Kanton Tessin als ein
Schlangenparadies par excellence. Von den Dohlendeckeln mit der viskontäischen
Schlange als Wahrzeichen der Eisengiesserei, bis hinauf zu ihrem Urbild, der
gekrönten Schlange der Visconti - den Herren von Mailand. Im Emblem der
Prestigeautos Alfa Romeo belebt die Viscontischlange, wie sonst kein anderes
Motorhaubentier, auch den Strassenverkehrs des Schweizer Südkantions. Die selbe
Schlange findet sich (ohne Krone) als Wappentier der Katonshauptstadt Bellinzona
und mehrer Tessiner Gemeinden, die sich so zu ihrer lombardischen Identität als
ehemaliges mailändisches Besitztum bekennen. Trotz ihrer würfelartigen Zeichnung
ist aber die Schlange der Visconti keine harmlose Würfelnatter, sondern eine
zubeissende Viper; oft dargestellt mit einer halbverschlungenen nackten
Menschenfigur im Schlund. So wird das Badewasser von Brissago, an die heilende
Kraft von Carlsbad erinnernd, geradezu zur homoepathischen Heil- und
Präventionsstätte für entronnene Insassen der Blechschlangen und für die von
ungebremsten Alfas von den Fussgängerstreifen Vertriebenen.










Der Bootsführerausweis für schweizerische Binnengewässer (A Motor), (D Segel),
wird gültig für alle 7 Weltmeere. Bis 12 Meilen vor der Küste.

Jetzt gehts los, vom Sennechutteli an der Pinne zu goldenen Ärmelstreifen und
Achselstücken. Yachtführern steht es in manchen Küstenländern zu, in Gesellschaft
und Öffentlichkeit Offiziersuniform zu tragen.                                       

Epauletten für Yachtcrew und Skipper (USA)                                  4 Stripes - $21.95/pair


Bis 12 Meilen vor der Küste, das ist genau die Zone, in der Schiffe auf Grund laufen,
bestenfalls in Sänden stecken bleiben, in zahlreichen worst cases an Klippen
zerschellen. Das dürfen nun auf Segelbooten Kinder mit Schweizer Bootsführerschein
ab 14, mit Motorbooten ab 16.

12 Seemeilen sind 22,22 km. Bei 3 Knoten pausenloser Fahrt sind das hin und zurück
8 Stunden; ungünstige Strömungen und ablandige Windrichtung nicht eingerechnet.

Zeit genug um in die Nacht hineinzukommen: wo Leuchtfeuer, Mohlen, Tonnen,
Baken, Schiffe und Leuchtreklamen am Ufer, Autos und Motorräder, dazu
Luftfahrtfeuer auf Türmen und Hügeln, ringsum weiss und grün und rot, zuweilen
auch blau scheinen, blinken, funkeln, blitzen; jedes Lichtlein - auch Dunkelphasen
von Festfeuern - ein Signal für sich, das fachliche Deutung erfordert. Wo
unsichtbares Plätschern in der Dunkelheit ein Flüchtlingsboot sein kann mit
Verhungernden und Ertrinkenden.




Ist es die global playende Tourismuslobby die diese bedenkliche Lockerung dem
Bundesrat abgerungen hat? Der Regierung eines meerfernen Gebirgslandes, dessen
Bevölkerung im Unterschied zu den Leuten der meisten anderen Länder des
europäischen Wirtschaftsraumes ohne maritime Tradition ist. Wo Kinder in der
Schule nicht mit maritimem Denken, nicht mit jahreszeitlichen Monsunen, nicht mit
dem Berechnen von mondphasen-abhängigen Gezeiten, ein- und auslaufenden
Tidenströmen, nicht mit ständigem Wechsel von Hoch- und Niedrigwasser vertraut
werden.

Zweifellos, das Prestige der schweizerischen Bootsführerausweise (Kat. D Segelboote
ab 15 m2 Segelfläche, Boote mit Motor ab 6 kW) wird durch die neue
Bundesveordnung enorm aufgewertet.  


Blazer für Yachtführerin ergänzt das Schifferpatent der Schweizer Kantone massgeschneidert auf Talje geschnitten (US $ 228.00


Schweizer Binnenfüherschein aufgewertet. - Nicht nur wegen dem nun gigantischen
Gültigkeitsbereich. Auch weil an den Prüfungen von den Anwärtern mehr gefordert
wird. Auch die Segel- und Motorbootschulen erfahren Aufwertung und erhalten einen
erweiterten Markt. - Aber sie gewärtigen auch eine neue, schwere, wenn schliesslich
auch bloss moralische Verantwortung im Falle eines Bootsunglücks, in das
unbegleitete Schweizer A/D-Absolventen auf Küstenfahrt involviert sind.
Nach Auskunft des kantonalen Tessiner Schifffahrtsamtes, Servizio della navigazione,
werde wohl nicht viel mehr geprüft werden, als der elementare Umgang mit Seekarte
und Kompass bei Tagesslicht, um Distanz zur Küste und seichtes Wasser
auszumachen. Die vielerlei über die Schifffahrtssignale auf Binnengewässern
hinausgehenden Seezeichen, Befeuerungen, Schallzeichen, Flaggensignale,
Verhaltensregeln gegenüber Küstenwache, Seerettungsdiensten, Kriegsschiffen, U-
Booten, Flugschneisen, Kommunikation in Sprachen des internationalen Seeverkehrs
werden nicht geprüft, während die besonderen Fahrregeln für Lac Léman, Bodensee
und für den Rhein von Konstanz bis Schaffhausen auch im Tessin abgefragt werden
können.

Beherrschung des Ankerns kann und wird bei Bootsprüfungen auf dem Lago
Maggiore bestenfalls mit einigen Theoriesätzen durchgewunken. In Meeresbuchten
und Tidengewässern gehört Ankern zum Überleben. Das Ankern seegenügend zu
prüfen würde die Dauer der praktischen Prüfung um etwa 50% verlängern.
Durch die Schweiz approbierte Küstenfahrt vor sämtlichen Kontinenten und Inseln
mit den in der Schweiz verbreiteten führerscheinpflichtigen Motor- und Segelbooten,
würde unserer Ansicht nach eine grundlegende Änderung des binnenschweizerischen
Prüfungswesens erfordern.

Für Küsten-Neulinge das beste an der Sache UNIFORM ist die Signalflagge "U"
des Internatinalen Signalbuchs. Ausgeschrieben "uniform", gesprochen "iuniform"
von wohlmeinenden Entgegenkommern hochgezogen an der Flaggenleine bedeutet
das Zeichen: "You are running into danger"









Claudio Baccalà in seinem Felshaus vor seinem Bild:

SONNENAUGE MIT SCHIFFSCHRAUBE.

Helios, Sonnengott, die Sonne; Helix , Schraube, eine Kurve, die sich mit konstanter Steigung um den Mantel
eines Zylinders windet. Vom Viehhirten auf den Alpweiden über Brissago und dem Lago Maggiore ist Claudio
Baccalà (4.9.1923-9.12.2007) zum Kunstmaler, Poeten und Philosophen geworden. Seine Werke wurden
gezeigt in Ausstellungen in grossen Städten. In Brissago blieb er der liebe Freund der Menschen, die an seinem
Gehöft vorbei in die Berge stiegen und zu seinen Füssen den Langen See hinauf und hinunter fuhren.










Neuer Bootssteg Cannobio. Ihm steht die erste Segnung bevor. An der Heiligwunderprozession.  Abend, 7. Januar 2008.  - Mehr, im Jahresprogramm Sailport  Club News_________________________________________________________






Brissago, 18.11.2007


Seit im August in Brissago in Erscheinung getreten, treibt zäher Schaum auf dem  vormalig blanken Spiegel des Lago Maggiore; beidseits der Landesgrenze.. Den Behörden Italiens und der Schweiz gelang es in all den Wochen nicht, Zusammensetzung, Herkunft und  und Verursacher zu ermitteln. Die Öffentlichkeit beider Länder ergeht sich in gegenseitiger Schuldzuweisung.

Was Arnold Böcklin, der  Basler Maler mit dem Pinsel prophezeite, di eScchaumgeburt der göttlichen Venus, treibt positiv Denkende hoffnungsvoll an den Strand.


Einem Fischer von Br issago war das Schaumgebärbecken hold. Er hat den kreissenden Schaum eines 14 -pfündigen Hechts entbunden..




 








An diesem Tag  feiert die italienische Kolonie im Tessin die UNITÄ italiana. Den Sieg im 1. Weltkrieg der italienischen Streitkräfte über das k.k. austro-ungarische Heer. So spät erst, erst durch die Niederlage vom 4.11.1918 trat das Habsburger Reich das von ihm jahrhundertelang besetzte Oberitalien an die italienische Nation ab.

So spät erst, erst durch die Niederlage vom 4.11.1918 trat das Habsburger Reich das von ihm jahrhundertelang besetzte Oberitalien an die italienische Nation ab.
Die Kolonie gedenkt der  ungeheueren Zahl Gefallener, Verstümmeltenr und  hintrrbliebener Witwen jener fürchterlichen Endschlacht.
.Laura, Carabiniera


Im Konsulatsgarten Locarno: Carabinieri, Alpini und Bersaglieri , Locarnos Stadtpfarrer, Don Claudio Mottini, arciprete di LocarnoFahnen und Fanfare begleiteten den Generalskonsul Alessandro Pietromarchi (Lugano) [oberes Bild].  

Er hat einen Lorbeerkranz niedergelegt am Denkmal der  italienischen Soldaten aus Locarno und den Tessiner Alpentälern die in den Kriegen umgekommen sind.
 Tutte foto: Mauro Mazzoleni,   Minusio






Cannobio, 3 November 2007.  Die schwimmenden Stege sind fertig und schön. Ein leicht übersteigbares Törchen mit vorhängeschloss trennt die mutigen Anlegewilligen von denen die ohne das staatliche Gütezeichen mit entsprechender Sicherheitsgarantie ran sich nicht getrauen.
Die 20 Bootsplätuze (auf jeder Stegseite 5) sind der vorläufig modeste Ersatz für die 120 für die 120-plätzige Yachtmarina von Cannobio, die am 9. Januar 2004 wegen Lecks in den Schwimmcaissons  mit Schiffen, Pflanzenschmuck und Ruhebänken auf den Seegrund gesunken ist.Werden die Stege, wenn sie mit 20 5-Tonnen-Yachten belegt sind, dem Nordföhn standhalten, der hier  bisweilen mit 6-7 Beaufort (40 - 60 kmh) vorüberbraust?





Kurz vor der Einmündung in den Lago Maggiore bekommt der Cannobinafluss, der Cannobio von Trafiume trennt, eine neue Brücke. Eine hängende. Schon die alte war eine Hängebrücke. Von den Gross- und Urgrosseltern der Anwohner eigenhändig gebaut . War schmal wie Brücken im asiatischen Dschungel. "Ponte Ballerina" wurde sie liebevoll genannt.. Weil sie so schön schwankteFür die brückenlosen Monate wurde ein Damm durch den Fluss gelegt. Schon beim ersten Unwetter in den Bergen wurde der Damm von den reissenden Fluten zerfetzt. Wie "durch ein Wunder" kamen Menschen nicht zu schaden. Als Ersatz wurde jetzt ein stärkerer Behelfsdamm fertiggestellt. Benützuzung nur bei Tageslicht statthaft. Und wenn es nicht regnet in den Bergen.









 "Tutti Santi " -  Zum Totenfest "Allerheilkigen" lesen sie weiter unten mehr







nach dem letzten der  250 Mitglieder der neuen Società ticinese dei Capitani di diporto. Danach wird keiner mehr aufgenommen bis von ihnen der erste gestorben ist. Numerus clausus und lebenslänglich. Beeilung ist angesagt. 




So hat sie nun geschlagen, die Geburtsstunde des ersten  Kapitänskreises an der südlichsten Kante der Schweizeralpen. Da wo am tiefsten Punkt der Schweiz (193 m.ü.M.) der Torrente (Wildbach) del Sacro Monte aus 2188 m Höhe  in den Lago Maggiore schiesst. Im Kurort  Brissago. Vorbei an reifenden Zitronen und Maulbeerbäumen, deren Blätter für die Seidenraupen das sind was am Kapitänstisch der Luxusliner der iranische Kaviar ist.

Dr. Wolffs CAPTAIN'S CLUB wird work-shopen und Schoppen heben in Dr. Wollfs CAPTAINS' ZIMMER.  In der Hochseeambiance von Dr. Wolffs Yacht-Resort-Hotel . Dessen Eröffnung per 2008 angekündigt ist.
Captains sind Seewölfe im Schafspelz nur nur dann, wenn sie Lammfellmäntel tragen. Im Rudel wirken sie eher als Belämmerte.Was den elitär anmutenden Numerus clausus der 250 CAPTAIN'S-CLUB-Captains wohl  rechtfertigt.

DEFINITION (Wikipedia):   Der Führer eines Sport-Motor- oder -Segelschiffes hat alle Rechte und Pflichten eines KAPITÄNS  und ist als solcher für die sichere Führung von Schiff und Mannschaft und für Gäste und Ladung verantwortlich."  Im Deutschen heissen Sportbootführer auch Skipper. Nach schweizerischem Recht gilt als Schiffsführer - mithin als Captain/Kapitän - jede Person, die an Bord eines Schiffes die tatsächliche Befehltsgewalt innehat.  

Als Schiff gilt auf Schweizer Gewässern ein Wasserefahrzeug oder jedes andere zur Fortbewegung auf oder unter der Wasseroberfläche bestimmter (nicht animalische) Schwimmkörper oder ein schwimmendes Gerät. Um als Schiffsführer zu gelten, gibt es keine nach unten genormte Altersgrenze. Im Sine des Gesetzes können dreikäsehohe Knirpse Kapitäne sein. Vorausgesetzt: Zustimmung der Inhaber der elterlichen Gewalt.. Skippernde Kids sind den Kommandanten der Vierwaldstätterseeflotte ungefähr gleichgestellt. Mit 14 Jahren können sie den Füherschein für Segelschiffe jeder Grösse erwerben.  Für Dr. Wollfs CAPTAIN'S CLUB sind sie 16 Jahre zu jung. (Siehe weiter unten: Alter- bzw.Jugendguillotine.)

Damit ist die Frage jedoch noch nicht ausgereizt: Wird Dr. Wolffs 250-köpfiger CAPTAINS CLUB in Brissagos NobelnautikHerberge ein Rummelplatz sein motorisierter Gummibootkapitäne?,Ein Kindergarten gar, voller  wuselnder Schwimmwesten mit Köpfchen oben und rosa Füsschen unten? Oder kommt das Elitäre zum Durchbruch in besitzorientierter führerschaftlich, stilisierter Klassenbildung ?



Es kommt, das im Segelsport noch unterschwellig dominate Elitäre. -  Zunächst nur bedingt. 

Das Zulassungsprofil des CAPTAIN'S CLUB ist dreifaltig.  Erste Vorausetzung für die Aufnahme in den CAPTAIN'S CLUB Brissago ist ein festes Wohn - oder Feriendomizil im Kanton Tessin.  Wohlhabende Ansässige teilen ihr territoriales Wohndomizil mit Mitbürgern  unterhalb der Armutsgrenze. Das tönt nur anscheinend nach  Käptenwürde auch für Habenichtse.
Zweite, ebenfalls durchlässige Beitrittsschranke ist der geforderte Nachweis, Besitzer eines ausweispflichtigen Motor- oder Segelbootes zu sein.

Die amtliche Ausweispflichtigkeit für Boote beginnt freilich schon bei Bootslänge ab 3 m. Ausweisfähige ausgediente, auf dem Autodach oder im Keller stationierbare Segelboote gibt es auf dem Abbruchmarkt für 50 Rappen. Manchmal kann vom werdenden Kapitän bei sofortiger Mitnahme sogar ein mehrfränkiger Entsorgungslohn erzielt werden. Daraus lässt sich zunächst folgern: Armendomizil und Besitz eines immatrikulierten Schrottbootes machen das Zulassungskorsett von Dr. Wollfs CAPTAIN'S CLUB in Brissago sozial durchlässig für Arm, Gross und Klein. 
Drittens kommt das elitäre Abheben der CAPITÄN'S-CLUB- Kapitäne doch noch. Der Gebirsgseeadel bezieht den Auftrieb für sein Abheben  aus der Alters-Guillotine. Die ist scharf und jugendfeindlich.. In den CAPTAIN'S CLUB  aufgenommen werden können nur Kapitäne ab zurückgelegtem 30. Altersjahr. Menschen dieses Alters sind an Körpergewicht zu schwer um von einer wohlfeilen, alten, ausweispflichtigen Autodachjolle getragen zu werden. Mit der 3,3 m langen, mit 7,9 m2  Tuch besegelten, 29 kg leichten Rennjolle "Moth", zum Beispiel, schaffen 30-jährige die Benutzbarkeitsprobe nicht.No brown after six (keine braunen Schuhe nach 18 Uhr) . Der abendliche Wechsel zum schwarzen Lackschuh gehört zur Routine gepflegter Captains. Der im CAPTAINS'S CLUB erfassten Auslese  wird jährlich ein Galabend geboten. Da stellt sich die Frage nach der passenden Kleidung.


 

SAILPORT BRISSAGO hat vor der Seefront des künftigen CAPTAIN'S CLUB die wichtigsten Stücke der unter dem Begriffe "Alpes maritimes" sich begegnenden Outfits aufgebaut.










Tutti Santi – a Brissago si  ricorda il giovane steward, affogato con la Titanic 

Come di  tradizione l’Associazione nautica Sailport-Brissago ricorderà con fiori al cimitero,  la vittime brissaghese - vittime del lavoro – Narciso Bazzi , affogato con la Titanic tra le Iceberg del Nordatlantico il 10 aprile 1912, quando aveva solo 33 anni.

Bazzi  era steward nella Classe dei poveri  emigrati, giù nelle camere di ferro del titanico panfilo, luoghi da dove non si poteva raggiungere le scialuppe  di salvataggio.

È morto in sostituzione di un collega ammalato, al  posto di cui fu convocato poco prima che la Titanic salpava d’Europa.  Un altro membro dell’equipaggio, un ufficiale, mancava anche all’appello della partenza e fu così risparmiato.  Se quest’ultimo fosse a bordo, possibilmente l’incidente fatale non sarebbe avvenuto.  Questo ufficiale fu richiamato d’urgenza per servire su un altro nave.  Più tardi si trovava nelle tasche della sua uniforme la chiave di un armadio del ponte di commando della Titanic. Era l’armadio dove era sistemato il cannocchiale speciale delle vedetta.  Secondo recente pubblicazione (AP/SDA/Blick), questo  cannocchiale, se fosse stato disponibile, avrebbe permesso ai marinai  di guardia di segnalare il fatale Iceberg ben più prima, cosi da evitare la collisione con il fianco del Nave. Tra 1499 a 1520 i morti. 213'000.- franchi è il prezzo che ad un recente asta a Londra è stato pagato da un collezionista dei  relitti della Titanic.

Anche la lapide in memoria di Innocente Bazzi, steward della Titanic,  nel cimitero storico di Brissago  è avidamente bramata  per arricchire collezioni privati e museali.  Specialmente dopo che la cappella mortuaria della famiglia Bazzi è stato demolito due anni fa or sono. Oltre la lapide della vittima brissaghese della Titanic, vi erano anche delle preziose sculture di Vincenzo Vela. Il Municipio gli ha tutti  evacuati al riparo di un magazzino. Il pavimento della già cappella Bazzi è ora  senza tetto , pero curato come il cimitero stesso. 

La domanda che la lapide che ricorda Narciso Bazzi viene rimesso in questo luogo per Tutti  Santi e il Giorno dei  Morti  è stato respinto dall’amministrazione comunale causa la struttura ormai delicata del marmo e della foto smaltata. Si prevede un restauro.  L’associazione Sailport-Brissago pone al luogo della già cappella Bazzi una riproduzione fotografica della lapide.

Si  legge: °Date un pensiero, un fiore alla memoria di NARCISO BAZZi , Giovane brissaghese perito miseramente nella spaventevole catastrofe marittima del TITANIC il 15 aprile 1912 quando a soli 33 anni quando più gli sorrideva la vita. – La famiglia”
NARCISO BAZZI, Kellner aus Brissago war Steward auf der TITANIC.

Er war 33 Jahre alt als er im April 1912 als Ersatz für einen erkrankten Kollegen für die Jungfernfahrt des neuen Ozeanriesen angeheuert wurde.

Er bediente die Ärmsten in den eisernen Auswandererunterkünften im Schiffsbauch. Der Fluchtweg zu den Rettungsbooten war ihnen verwehrt.  Bei der Katastrophe vom 12. April sank der junge Gastgewerbearbeiter aus dem Tessin mit 1500 anderen Opfern auf den Grund des Atlantik. 

"Widmen Sie einen Gedanken, eine Blume seinem Andenken" steht auf der Gedenktafel, die seine Familie damals unter grosser Anteilnahme der Bevölkerung auf dem Friedhof von Brissago anbringen liess.

Die Tafel wurde wegen Verwitterungsgefahr  vorsorglich für die vorgesehene Restaurierung entfernt. 

Die Segler- und Motorbootfahrervereinigung SAILPORT BRISSAGO stellt  entsprechend vieljähriger  Tradition an der verwaisten Gedenkstelle auf dem alten Friedhof von Brissago am 1. November ein Bild der fehlenden  Gedenktafel auf.










                                                                                                                 Brissago, 17.10.2007






6. Okt. /  15. Okt 2007  -  Während den Promenadengästen das Baden vom Ufer verboten ist,ist, heisst der Schweizer Grenzkurort Brissago schwarz Anlandende  "herzlich willkommen!". Wohl nirgends sonst in Europa steht an den Drahtzäunen der zu Afrika hin sich öffnenden Gewässern so offenherzig geschrieben:  Kommt herbei und landet an. "THE BRISSAGO MUNICIPALITY IS GLAD TO WELCOME YOU."

Diese Aufgeschlossenheit einer früheren Älplerkommune über die Wassergrenze hinaus hat in Brissago Tradition.

Schon in der Zeit vor 1289 verordnete ein Artikel 8 der Mittelalterlichen Dorfstatuten von Brissago:  "De nave non spellenda" (über das Wegstossen fremder Schiffe)

 - Item statutum  est quod nulla persona di Brixago spella aliquam navem  alterius persona de ripa de Brixago.

- Item wurd verodnet: Niemand von Brissago  verstosse von diesem Ufer fremder Leute Schiffe. Zuwiderhandelnde werden gebüsst...).

Später fügten die Dorfbürger noch die Bestimmung hinzu (art 206):

- Niemand stosse angelandete Schiffe in den See zurück, selbst wenn sie gekommen sind, heiratsfähige Bräute wegzuführen.



Nur Radfahren zwischen See und Uferzaun dürfen die herzlich willkommenen Schwarzlander nicht. Aber Velos stossen ist ihnen erlaubt vom Pictogramm.

Ein Schnepfenvogel hat die Situation im Griff. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Rotschenkelschnepfe. Die englische Bezeichnung ist:  "Watching dog of the marches". "Wachhund der Sümpfe". Das Pictogramm "an der Leine führen" schert den fliegenden Pitbull nicht.



















Willkommgruss und Benimm-Kodex für Schwarzlander: -
Fortschritt oder Vandalenakt? Oder übler Scherz?





                                                                                                                      
Eher Cockswain als Koksschwein? Oder umgekehrt?

Diese Frage beschäftigt seit heute und noch für lange die Bötchenwelt vom Schifflivermieter am Limmatquai bis zur vornehmen Société Nautique von Genf.
Von der ohnehin schon gebeutelten Alinghi-Sponsorin UBS bis in die Lounge am New York Supreme Court.

Die Frage: Ist Simon Daubney, der Alinghi-Star-Trimmer, fast so etwas wie Steuermann (Cockswain)?

Oder gar einer der durch Koksen (Kokaindoping) ein Siegerboot (im Americas Cup) als mutmassliches Koksschwein zum Saustall macht?

  
    Foto Gazetta dello Sport







Mit Standorthinweis:  "Luogo dell'articolo Svizzera » Lago Maggiore » Brissago, Hafen" verpasst die Website- Insertionsfirma <Barca24 CH> dem Yachthafen Brissago das Gütezeichen eines wordl wide  Schaufensters von zu habender und nicht mehr habengewollter Segel- und anderer Boote.


www.sailport-brissago.ch wird fortan solche Annoncen handverlesen auf der eigenen website bekannt machen. Die Re-Präsentation ist unverbindlich und unentgeldlich.





<BOOT24.CH > ist nach eigener Angabe DIE SCHWEIZER PLATTFORM FÜR BOOTE UND YACHTEN, worldwide präsent mit über 1000 Booten im Internet unter www.boot24 ch

Wer auf diese Plattform aufsteigt hat die Absicht, weltweit ins Gerede zu kommen. Aufmerksamkeit im Liegehafen ist gewollt und garantiert.

Mit Schreiben vom 3.10.07 an die Redaktion von www.Sailport-Brissago.ch Seite "Partner velica Brissago" schreibt der Anbieter des Plattformauftritts vom 13.09.07 "das Schiff steht nicht zum Verkauf."

Im Yachthafen Brissago können die Kollegen an der Hauptmole aufatmen. Aus der Gerüchteküche steigt der Würzeduft der Treue zum altvertrauten Untersatz.  



4. 10.07  -  Fotos, Ausstattung, Preis, Feilbieteradresse unter < www.boot24 dehler 28 Brissago>  (Im Cache)



Die auf der Schweizer Plattform für Yachten, Boot 24, September 07, zum Preis von CHF 55'000.-

feilgebotene Segelyacht Dehler 28, die im Yachthafen Brissago an der Hauptmole liegt,

kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus.

In einem Schreiben 04.10..07 an www.sailport-brissago.ch bekennt der Eignerr:

"Das Inserat in Boot24 war ein Versuchsballon".
Im vergangenen Januar spielte im Zürcher Schauspielhaus (Piccola Commedia dell'Arte)Maria Becker "das Millonenhaus".

Aus Langweile versucht eine ältere Dame durch ein fiktives Verkaufsangebot Millioäre kennen zu lernen. .

Ein Millionär und ein Insektenforscher melden sich und sind zum Kauf bereit.  Ungemach ist vorprogrammiert.
17.10.2007 Ergebnis des Ballonversuchs in Boot24 bleibt Rätsel
VERSUCHSBALLON
 mit Rudergänger







Unentgeldliche und unverbindliche Wiedergabe aus "Boot24.ch"


Modo: occasione
Stato: Ottime condizioni
Materiale: VTR
Lunghezza: 10.60
Larghezza: 2.90
Profondità: 1,7
Anno: 1982
Peso: 4100
Serbatoio acqua 30 
Vela maestra:           29  
Vela di trinchetto: 20
Genoa: 35
Spinnaker: 100 
Motore Volvo
MD 7B 12.5 KW

Indirizzo postale
S.Franscella
Via costa di mezzo 89
6614 Brissago
Insetionsfirma: Boot24 CH





Unentgeldliche und unverbindliche Wiedergabe des Angebots aus "Boot24.ch". Fotos: Sailport Brissago

Segelboot Sporster GFK,
Bauj. 1994, CHF 44'000.-


7,7 x 2.50 m.,Tiefgang 0.6 - 1.7 m, Zwillingsruder
Segel: Gross<. 24m2, Selbstwendefock 13 m2, Genua 18 m
Genacker 50m2, Spi 80 m2, Jütanlage
Mot. Aus.bord im Schacht,  6 PS

Anschrift: Heinz Speerli, Mittelbergsteig 19, 8044 Zürich
 
Liegt: Brissago
Mooring vor Istituto Miralago






Angebot Herbst und Winter 2007/08: SEGELSCHULE BRISSAGO










Grenzwachboot       auf Radar-Pirsch      Reede Brissago








Il coordinatore: Giuseppe Berta





INSERAT in Tessiner Zeitung vom 21. Sept. 2007




Sailport Brissago wird Sie demnächst zum Letzten Schrei in Nach-ablebens-hilfe informieren



 



4./ 5.. Sept. 2007  Sturm heult. Tauwerk geisselt die Masten und lärmt. Fahnen gehen in Fetzen. Brecher drohen Menschen über die Molen zu schwemmen. In Brissago reisst der Wind den Rettungsring der Hafenverwaltung aus der Halterung. Jetzt, wo man ihn vielleicht jeden Augenblick brauchen muss, treibt er im Hafenwasser. Mitten im Hafen presst der Sturm eine Yacht ungeschützt gegen den Steg. Die Fender an der Reling haben sich hochgepoppelt. Tanzen auf dem Steg. Statt zwischen Rumpf und Steg die Stösse aufzufangen. Ein Stander (Vereinsflagge) signalisiert die Zugehörigkeit der Yacht zur ältesten Seglervereinigung des Ortes (YCB). Um 21.19 des  4. September geht beim Präsidenten dieser Organisation die elektronische Meldung ein: "Mitgliedschiff in Gefahr".


 5. September 16 Uhr. Sturm hält an.  Wellen schäumen über die Mole. Gischt erfüllt die Luft. Sonne malt Regenbogen in den fliegenden Spray. Gefährdete Yacht quetscht noch immer ungeschützt gegen den Steg. Kein Clubverantwortlicher, kein Hafenmeister, keiner von den Werftfirmen weit und breit.  Zwei Passanten stemmen sich jetzt mit vereinten Kräften gegen die überliegende Yacht. Es gelingt ihnen, zwischen Bootsrumpf und Steg kurzfristig Zwischenraum zu schaffen. Die zu kurz befestigten Fender abzufieren. Die Gefährdung der Yacht ist behoben. 




Herrenlos vollgelaufen. Ein Gruselanblick den Sommergästen. Auf Gemeinderechnung gehoben und entfernt. Zum Abwracken oder recyclieren. Falls kein Eigner sich meldet.
                                              Cannobio 31.8.2007
Hafenschönheit beim Fototermin. 2006 circa2. August 2007