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Die Tatsache, dass unsere Zeit in dieser Welt begrenzt ist, dürfte niemandem neu sein.


Im Angesichte des Todes erbitte ich als letzten Wunsch Gottes Segen für die irdische Welt, die es bitter nötig hat.

Insbesondere danke ich für die herzensnahe Betreuung und Liebe, die ich durch meine liebe und geduldige Frau Eveline,
aber auch seitens der Angehörigen und Freunde empfangen durfte.

Wie sagt man so schön: "Das Werk vieler Künstler wird erst populär, wenn der Urheber das Zeitliche gesegnet hat."

Basel, 9.1.1923
Brissago, 20.4.2015

Edouard Wahl



Tourismus ist Aufwärmung des Fremdenverkehrs aus dem Frost
reisebedingter Verfremdung






  In einem wunderbaren Land  mit der wunderbarsten Gleichzeitigkeit
  von allerwelt Vorzüge aller 4 Jahreszeiten. Wo in Frösten selbst sich
  erneuernde
Energie vom Himmel fällt. Wo neue Energie auch an den
  Bäumen im Walde wächst und von autogenetischen Gletschern umwelt-
  verschmutzungsfrei akkumuliert wird... Eines solchen Landes ländliche,
  einfach gestrickte Bevölkerung verspürte den  Wunsch, ihren ererbten
  ambientalen Reichtum den weniger begünstigten Mitmenschen
obdach-
  gebend zugänglich zu machen. Das war der Beginn und Sinn von Schweiz-
  Tourismus.
Man zog die Jodlerhose an und stellte selbstgeschnitzte und selbst-
  bemalte Wegweiser auf. Und züchtete Bernhardinerhunde, die, schneegang-
  fähig, in Schnaps-Fäss'chen am Hals, den Verirrten Liköre brachten. Mönche
  lehrten die Bauern das einfache Unkosten-Einmaleins. Oekonomen übersetzten
  das "Wohleföllige den Menschen" in den Begriff "Produkt":j Produzieren von
  Produkten. Beherbergung-gebende, Saumtier-führende und  Zu-Tische-ladende
 wurden gewinn-maximierende Fakturierer. Gäste zu Schnäppchen-jagenden Kon-
 sumenten. Das Ende von Schweiz Tourismus mit human touch.

Im Bild: CANNERO, italenischer Kurort am Lago Maggiore. Im Kurpark: mannshoher
Kieselstein aus Flussbett. Bemalt.

+  +  + + + + + + + + + +  + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + + .

 


 BAUM IM HERBST  -  HERBST IM BAUM
 NOV   /  DEZ 2014

     

Winter im Herbstbaum

Metamorphose. 3 Erscheinungsbilder innert 3 aufeinanderfolgeden Tagen

les rouges de l'atomne


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Weil die Bäume...

   Weil die Bäume nicht mehr
   in den Himmel wachsen
   werden sie in Brissago
   von Helikoptern abgeholt


X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X X

Festmacherring und Ring, der mit dem Anbindeseil davonlaufen kann


                 Spalte 3
 Manchmal reichts zu einem Scäkel

Ja es gibt sie: die Ringe auf Steinblöcken, die wie massive Metallringe aussehen. Sie verlocken
Küstensegler, hier anzulande. An den metallen schimmernden Ringen Taue durchzuziehen
Das Schiff zum und zum Übernachten festzumachen.  Doch die Ringe können mitsamt dem
hindurchgezogenen Anbindeseil davonlaufen. Sie sind Tiere. Die Ringe sind Tiere. Zum Beispiel
eine besondere Art Eidechse: PANZERSCHUPPENSCHWEIFECHSE. Ihre Lebensweise und ihr,
die Ringe bildendes Verhalten bei Gefahr, kann im Internet (Google) nachgelesen werden .[Für
Kontakte: eidechsen fotocommunity.de].

Es war auf Kanalfahrt oder beim Küstensegeln, dass ich einen  solchen lebendigen tierischen Ring
fotographieren konnte. Er schimmerte metallisch, wie bläulich angelaufene polierte Bronze; wie der
antike Festmacherring (Foto) an der Mole des öffentlich zugänglichen Privathafens (Darsena) des
Palastes Max Emden an der Nordwestseite der grösseren BrissagoInsel.

Das Foto des animalen Ringes befindet sich - weil noch namenlos unbeschriftet  - verirrt in meinem
Bildarchiv. Durchsuchen erfordert mehrere freie Tage - die mir zur Zeit fehlen.

Statt den intakten liegenden Ring der von mir photogtaphierten, wie glattpoliert aussehenden Gürtel-
schwanzechse in ihrem steinigen Umfeld zeigen zu können, muss ich mich beehren oder begnügen, die
artistisch aufrechtgestellte Ringnummer einer Schuppenechse aus dem Internet vorzulegen (mittleres Bild).

Aus gleicher Quelle stammt (Bild echts) das Bild einer Eidechse, die es nicht zu einem geschlossenen
Kreis gebracht ha -  jedoch zu einem perfekt nachgebildeten Schäkel. 

Freundlich grüsst die verehrten Besucher  dieser Homepage - Edouard Wahl
 


o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o  o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
                                                                     


  


Landunter = festes Land unter Wasser

  Vom gegenwärtigen Hochwasser des Lago Maggiore
  heimgesucht ist in Brissago auch die Heimstätte der
  Schiffe.. Die Molen, die zu den Liegeplätzen der Boote
  führen, sind nicht mehr begehbar.  Auch die Fischer-
  Statue an der Einwasserungsmole steht jetzt in den Fluten.

 Sie ist das Werk des Brissagheser Künstlers Antonio Calabro.
 Bezahlt seinerzeit von der ortsansässigen, neulich verstorbenen
 Baronin Hildegard von Münchhausen, geborene Gräfin von Dürkheim.

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Cannobio (It.) WASSER IN DER STADT. STADT IM WASSER.

Gesucht: Feriendomizil mit Seesicht als Zweitwohnung
für die Götter des Klassischen Altertums

MÄRCHEN SIND HÄRCHEN IN DER SUPPE DER WAHRHAFTIGKEIT


  Das Verhalten des Spähvogels im Baum am Lago Maggiore lässt
  auf Ungewöhnliches schliesen.

 Das Auftauchen aus dem Totenreich der milliardenschweren Kunst-
 sammlung Gurlit, die  von Deutschland nach Bern transfeirent werden
 soll und Kunstwerke enthalten könnte, die dem  einstigen Eigentümer
 der Brissagoinsel, dem jüdischstämmigen, rassisch verfolgten Max
 Emden abenötigt worden sein könnte,  das alles hilft der Wunder-
 gläubigkeit auf die Beine.
 
Bereits geniesen die Spitzengöttinnen und -Götter des griechisch-römischen
Olymps Schnupperresidenzaufaud  uaf dem Dach und in den Räumen des ex-emden-
schen  Palastes, sowie im Park und im Bootshafen der Grossen Brissagoinsel. Afrodite,
die Jagdgöttin, die Flautistin Syringa, Hermes, der Götterbote, Faun (Pan), der Schürzen-
jäger. Last but not least: Venus Anadyomene  und andere mehr oder weniger versehen
mit den Wahrzeichen Ihres Gewaltmonopols. Last but not least die Liebesgöttin Venus
Anadyomene - geboren aus dem Schaum der von einem Feind ihrem Vater Uranos
abgeschnittenen und ins Meer geschleuderten Hoden.

Ein Schulzimmergrosser schaumweisser Fleck im Lago Maggiore südlich der Brissago-
inseln ereugte während dem Fototermin die Vorstellung dem Schweizer Teil des Sees
entsteige einee dritte Brissagoinsel.

       

Lago Maggiore: Langensee beim Gebären einer Insel?                                                     Göttin Venus,aus Muschelschaum geboren


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Kein Urwald-Spital: die Reha-Klinik Hildebrand Brissago.
Aber umgeben von einem Park
mit urwäldlichen Begegnungen wilder Enten



 
   Fast wie wenn man Model gewesen wäre
   beim Douanier Henri Rousseau,
   (französischer Zöllner und Naivmaler (1844-1910)

            


o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o  o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o oo o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o



Schnee von morgen ist nicht das Gegenteil
des Schnees von gestern. Im Gegenteil.


Brissago, .6, November 2014. BLICK  aus dem Stubenfenster auf den Gipfel
des Pizzo Vogorno, 2442 m.ü.M., am Eingang zum Verzascatal. Über Nacht
beschneit. Zu Füssen: noch im Dämmer, Luft und Böden befeuchtend Wölklein
bildend, Wiesen und Grrten noch wärrmend bis hinauf an die herbstroten Farne
der vergandenden Alpweide. Schneewinter alsdann, die Mulden mit Massen
weissen Weisses gefüllt, segmentiert von schwarzkantigen Flühen. Zu Häupten
der Stadt Locarno am Ufer des Lago Maggiore.


BLICK vom Ruderstand:
Pizzo Vogorno voraus!


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Schiesskunst - Tellspiele am Himmel von Brissago 2. November 2014, ungefähr 14 Uhr


Am südlichen Firmament des Taghimmels bilden die weissen Kondensstreifen zweier
vermeintlich sich kreuzender Grossfulgzeuge, das Fadenkreuz einer anscheinend nicht
mehr vermeidbaren Kollission. Hauchzarte Chemiseries de dames schwebt hinterher. Iim
Aether sich selbst überlassenes Kerosen riecht nach l'Oréale. Crash? Nicht jedes "au!"
ein Mega-Gau.

In Brissago hielte man jedoch  vergeblich Ausschau nach stürzenden Trümmern der Erdball-
kruste. Kollabierender Place Concorde, siedend berstendem Glacier du Montblanc..., Asch-
graues Weiss Mies..., Carda, flachgekltascht ... Riso ai funghi oder Schwarzwäldertorte.

Mondscheibe sucht Mattschebe. Nebel, der Niederschlag werden wird. Arkina, das Wasser..,
womit Wasser sich selber wäscht. Arkina foam, ein Schwämmchen,das eine schaumgeborene
Venus sich entsteigen lässt.

Unterdessen nähert sich von oben rechts, das ist von Südwest, die weisse Spur eines dritten
unknown Flugobjektes. Zielt auf die Nähe der vermeintlichen Schnittpunkt-Trümmer der beiden
scheinbar waghalsigen "Partner" einer Kollision im Aether. Die Präzision des Flugbahnen-Designs
der beteiligten, scheinbar Kollisionswilligen, ist erstaunlich. Auch wenn man in die Überlegung
miteinbezieht, dass die ganze Koordination (von Raum, Zeit und Winkelgraden der Beteiigten und
der Beobachter) abhängig ist  vom Standort und der Augenhöhe des Beobachers; sowie letztlich
von der Bisstiefe des Zubeissers am Apfel von Apples. .

Dem  Denklablauf über Flugbahnen, antizipierenden Zielvorgaben der beweglichen Faktoren, Treffsicherheit,
Tells Apfelschuss, Walterlis Herhalten und allem Virlismo nazionale, steht nun nichts anderes mehr im
Wege, als
                                                       die Angst des Spermalino
 vor der klaffenden Kieferspalte des Krokodils (auf Kasperlis) Marionettenbühne.



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BELLEZZE  -  BRISSAGO, das ist wo der zerschlissene Himmel
in Fetzen an den Hälsen der Kräne hängt







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REST-BELLEZZA - Gibt es das noch? Dennoch? Das schöne Brissago?  Wie lange noch ?
  Zuversicht der Aussicht
        aufs Jenseits
                   des Sees


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   Aller Heiligen Ticino 1.11.2014, ein Kellner aus Brissago
   jetzt 102 Jahre  bei ALLER SEELEN dort unten
   auf dem Meeresgrund.

  
NARCISO BAZZI, Steward  aus Brissago, spurlos unter-
   gegangen  hinter  versperrten Türen  der Arm-Leute-
   Klasse der TITANIC  beim Bedienen der Ertrinkenden.

   Die Comune di Brissago gab der antiken Gedenktafel
   eine neue Stätte. Cimitero Madonna di Ponte. Im
   Laubengang bei den Urnen der Kremierten.

   Ricordo nautico. Blumen von Associazione velica
   SAILPORT-BRISSAO.


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    Vorbereitung auf das Schlacht-Jubiläum
    500 Jahre Schweizer Schlacht-Niederlage
    MARIGNANO 13.-14. September 1515

    VORGESCHICHTE GRANDSON
    1475  Burgundische Ersäufung eidgenössischer
              Kriegsgefangener und Zivileinwohner
     1478 Berner Erhängung burgnudischer
               Kriegsgefangener und Zivilbevölkerung





               Marignano 1515


                          

   Für die beim Kampf um Grandson lebend Davongekommenen,
   mochte der Reizbegriff Grandson nunmehr schrumpfen zu einem
   Häppchen Appetizer.


   Indessen erwies sich als schwerverdaulich: MARIGNANO.


  Die Niederlage der Eidgenossen
  in der Schlacht bei Marignano
  (13./14. September 1515)  so die
  Lehrmeinung -   habe die Schweiz
  dazu bewogen, in internationalen
  Konflikten inskünftig neutral zu bleiben.

  Von den rund 25''000 Schweizer
  Kriegern (Reisläufern), die im Sommer
  1515 in die Lombardei marschierten,
  sind gegen 15''000 in der Schlacht  
  von Marignano umgekommen.
  (Historisches Lexikon der Schweiz).  

  Der Gegner – Franz I. / François1er,
  König von Frankreich, war mit Reiterei
  und Kanonen dem eidgenössischen
  Fussvolk überlegen: Doch die 25`000
  Schweizer Krieger sind nicht des-
  halb im Spätsommer
1515, schweiss-
  triefend, in die lombardische 
Hoch-
  ebene gezogen, um aus einer allfälligen militärischen Niederlage 
  eine heilsame Lehre zu ziehen - wie das von nationalpatriotischen
  Historikern gerne gedeutet wird. - Die ständige, (relative) Schweizer
  Neutralität war ein Ergebnis
aus politischen Umständen und erfolgrei-
  cher Diplomatie.    
  
 Was im Spätsommer 1515 bei Marignano, im Süden Mailands, sich zu drei gigan-
 tschen Schweizer Heerhaufen einfand, das war auch nicht das, was Friedrich
 Schiller im "Wilhelm Tell" auf dem Teater-Rütli auf ewige Dauer einschwören liess:
 "wir  wollen sein ein  e i n i g  Volk von Brüdern."  

 Nein: Die Waldstätte an den Alpenpässen und die städtischen Orte im Mittelland
 und Jura, wie Bern, Freiburg, Solothurn, verfolgten in Kriegs- und Friedensfragen
 ganz unterschiedliche Ziele und Richtungen".  

Für die Innerschweizer Orte und die Rheinstadt Basel war wohl das wichtigste an
der Zugehörigkeit zum eidgenössischen Schutz- und Truzbund: der unbedrohte
Fortbestand und die autonome Beherrschung der transalpinen Transportwege,
deren Planung ,Unterhalt, Polizeiordnung und Nutzung:
                  
   Holz-Flösserei für die Bewirtschaftung der Wälder / Fahrzeitverkürzen-
   de Fährdienste für Fuhrwerke und Vieh auf dem Vierwaldstättersee, dem
   Lago-Maggiore und anderen Binnengewässern / Anstrenungen für den Ab-
   satz der Sennereierzeugnisse, Käse, Häute, Zucht- und Schlachtvieh für
   die Märkte von Mailand und Como  /  Zölle (Strassenzölle, Brückenzölle,
   Orts zölle  /  Versorgung der Alpenländer mit Salz aus den Meersalinen  
   Tunesiens  für die Rinder, Schafe und Ziegen, bei Weidgang und Trans-
   humanz. 

Im nämlichen 13. Jahrhundert, als in der Urner Reuss-Schlucht mit der Vollend-
ung der Teufelsbrücke (1230) und des Stiebenden Stegs (1234) das Auf- und
Absteigen durch die Schölllenenschlucht erschlossen werden konnte (1244):
im nämlichen 13. Jahrhundert vollendeten die Basler Bürger (1244) unter Bau-
herrschaft des Basler Bischofs Heinrich von Thun, die damals erste und einzige
Rheinbrücke zwischen Atlantik und Bodensee.

So trug der eidgenössische Bundesbrief (mutmasslich 1291) wohl Rechnung
den epochal veränderten Verkehrs- und Herrschaftsverhältnissen im Alpen-
raum. Eine Folge der Orientannährungen der Kreuzzüge (ab 1099).. 

Dagegen galt für die westlichen eidgenössischen Orte, für BERN, FREIBURG,
SOLOTHURN das Hauptinteresse am eidgenösischen Bund:  Der Sicherung
der Juraübergänge nach Burgund - im heutigen Ostfrankreich - mit seinen da-
maligen wichtigen kontinentalen Märkten.  

1234 beginnen portugiesische Seefahrer die Kaps (Landspitzen) der afrikanischen
Westküste zu umsegeln. Ein Fortschritt, den widerliche Kapwinde und Kapströmun-
gen bisher der navigierenden Menschheit verwehrt hatten.

Die portugiesischen Nautiker suchten, wie bald auch (für Spanien) der Genuese
Chritsoph Columbus, den Seeweg nach Indien. Denn die jungen Islamkalifate in
Kleinasien, im Kaukasus, auf der Krim, am östlichen Mittelmeer, auf der Arabi-
schen Halbinsel, am Persischer Golf - belasten mit Machtaasprüchen, Zöllen und
Sklavenjagd den abendländischen Handel an der aus Ost-Asien heranführenden
Gewürz- und Seidenstrasse.  

Die Eidgenossen der Westschweiz können bei diesen portugiesisch-spanischen,
seefahrerisch-kolonialen Erschliessungen Südwestafrikas, Indiens, Amerikas,
märchenhafte Gelegenheiten lukrativen Mitmischens erkennen. Kein Wunder,
dass nach der Entdeckung Amerikas durch Columbus, 1492, die Kriegstruppen
Berns 1515 den Verlockungen einer blindwütigen Schlacht bei Marignano
fernbleiben.  

Die knackigen Männer in ihren selfie-artig die Hosenfront modellierenden Bein-
kleidern, die auf Gemälden von Urs Graf bis Ferdinand Hodler mit Hellebarden,
Langspiessen und Schwertern die eidgenössischen Schlacht-Carrés füllen; sie lenken über zur Frage:

                                     Sind diese Brutalos Helden?
 

Sind sie die in Volks- und Heimatliedern besungenen heroischen Vorfahren?
Oder sind sie krude Kriegsverbrecher? Landwegnehmer, Räuber, Plünderer,
Vergewaltiger? Sind ihre Gattinen hinterlisige Lockvögel?  blutrünstige Puff-
mütter in Gottfried
Kellers "Haus zum Schweizerdegen?",  Missgeburten
aus dem Schoss von
Johanna Spyris HEIDI? wie Bänkelsänger - Mori-
tatensänger auf Jahrmärkten - das Heidi sich ausdenken mögen,
von
besoffenen Uristieren vergewaltigt im Oberländer Chalet Alm Öhis.

Auf den Schlachtfeldern werden wehrlosgemachte Verwundete von Schweizer
Reislaufmilizen mit Hieb und Stich niedergemacht. Kriegsgefangene hängten
sie zuHunderten lebendig auf in den Baumkronen der Alleen von Greifensee
und Grandson. Gefangene haben die eidgenössischen Kriegsknechte lebendig
geworfen ins Wasser der lieblichen Seen.

Ist das Morden der gnadenlosen Vorfahren also vergleichbar mit demjenigen der
heutigenGottesstaatkrieger im Irak, in Syrien?

Der grosse heimatverliebte Schweizer Dichter Gottfried Keller hat diese unschönen
Vorfahren, welche Kriegshandwerk als Sebstzweck ausübten - Schlachten schlugen
um des Erschlagens und Vernichtens willen. -  der Dichter und Zürcher Staatschreiber
Gottfried Keller hat diese unschönen Altvordern in schönen Versen porträtiert. In Reime
geschmiedet die Kriegsapothose in dem von Volksschulkindern und Männerchören
gern gesungenen Volkslied. "Heisst ein Haus zun Schweizer Degen".  Von Gott-
fried Keller gedichtet als Tischlied zum Jahresfest der schweizerischen Militär-
gesellschaft 1857.
 

Des Dichters Text gibt sich als biedere Skizze einer Schweizer Familie. Er, der Familien-
vater, als Gastwirt im "Haus zum Schweizerdegen". Sie, Schlummermutter, die sich an
hausgemachten Leichen in Gästebetten ergötzt: "Lustig muss die Herberg sein" (Lied-
Strophe 1) .

Lästerlich mimt ein Militärtambour einen falschen Feldgeisdtlichen, welcher die Vortäuschung
göttlichen Segens ans Sterbelager niedergestochener Eidgenossen überbringt. „Denn die
Trommel spricht den Segen" (Strophe 1)  

Den Wehrlosen in den Betten des Gästehauses zum Schweizerdegen wird Blut abgezogen.
Der Familienvater verhökert es. "... der Wirt schenkt Roten ein." (Strophe 1).   

Bei der Wirtsgattin löst die erfolgreiche Hinrichtung der Eingelassenen Freudentaumel aus:
"Schön Wirtin, sie lacht …“ . sie hat schon manches Mordopfer entsorgt "zur Ruhe gebracht".
(Strophe 2)   Die blutrünstige Phantasiegeschichte eines - pervers betriebenen - Schweizer
Tourismus'-Resorts gibt sich aber ehrwürdig ehrenwert:  "Ist kein Volk fast allerwegen, das
 da nicht schon eingekehrt" .  (Strophe 2)

Der das schweizerische  Hotellerie-Leitbild angeblich verkörpernde Gastwirtschafts-Gewerbe-
Fachmann "Wirt" habe den Eingang in das "blutige Zeche machende", leichengefrässige
CH-Heim nie verwehrt" - lässt der dichtende Staatasschreiber die Chöre singen. (Strophe 2)  

Für Gottfried Keller, der 1901 die Inbetrienahme der kühnen Gotthardbahn um 10 Jahre
überlebte, war das Schreckensbild eines mörderisch fremdenfeindlichen CH-Gasthofs
"zum  Schweizerdegen" anscheinend nichts neues;  vielmehr eine schon alte, antike Sache:
"Zeug- und Bannerherren sitzen. Harrend lauschend „bis jauchzend" die leichenblut-
durstige"Mutter sie ruft..."
(Strophe 3):  "hört es klingt der Schweizerdegen, hört, es
singt (!) der alte Stahl! Tut ihm genug und erprobt ihn vereint, besser das Mütterchen lacht
als es weint . (Strophe 4).  

In letzter Strophe fasst Gottfried Keller zusammen: "Wo Schweizerherz und Schweizerdegen
die gemeine Herrschaft hat: "Da ist die Muter so hold und so fein, lacht sie? so wird's
Frau Helvetia sein!".

Fazit: Schweizer Mutter für Nichtschweizer eine Rabenmutter.
(Strophe 5) 

Gottfried Keller steht nicht alleine da mit diesem xenophoben Feindbild. Der Volksliederfundus
ist reich an fremdenfeindlichen, bluttriefenden Gesängen.

Z.B Sempacher Llied:
...warnend ruft dort ein Kriegsheld
"In kurzem brigt Euch blutigrot - Ein Eidgenoss das Morgenbrot".

Jeremias Gotthelf meinte schon 15 Jahre vor Kellers Ermunterung zu feindseliger
Gewalttat: "Zu Hause muss beginnen, was leuchten soll im Vaterland“ (1842).

 

Das Lied:

Heisst ein Haus zum Schweizerdegen - von Gottfried Keller

1.) Heißt ein Haus zum Schweizerdegen, lustig muss die Herberg sein;
denn die Trommel spricht den Segenund der Wirt schenkt Roten ein! [:
Kommen die Gäste, schön Wirtin sie lacht, sie hat schon manchen zur Ruhe gebracht! :

2.) S´ist kein Volk fast allerwegen, das da nicht schon eingekehrt,
 und der Wirt zum Schweizerdegen hat den Eingang nie verwehrt,
 [:hat dann die blutige Zeche gemacht, dass die Frau Wirtin vor Freuden gelacht! :]

3.) Sechsundzwanzig Schilde blitzen von dem Giebel weit zu Tal;
 Zeug- und Bannerherren sitzen harrend in dem hohen Saal,
 [: lauschend bis jauchzend die Mutter sie ruft und von den Schilden erklinget die Luft. :]

4.) All´, die Wehr und Waffen pflegen, stehen auf von Tal zu Tal;
hört es klingt der Schweizerdegen, hört, es singt der alte Stahl! [:
Tut ihm genug und erprobt ihn vereint, besser das Mütterchen lacht als es weint! :]

5.) Wo in Ländern freigelegen, und in altgetürmter Stadt Schweizerherz und Schweizerdegen
die gemeine Herrschaft hat: [: Da ist die Mutter, so hold und so fein, lacht sie? so wird´s Frau Helvetia sein! :

   Zürcher Denkmal

   dem Apologeten von Mutter Helvetia als Hetäre

                                   SIE & ER im Söldner-Heer

    Der Basler Graphiker - Kriegszeichner und Kupferstecher -,
    Urs Graf  hat einen Landsknecht und eine Marketenderin mit
    Beute-Beutel dem Bildbetrachter vorgefürt als Paarung zweier
    Frontschweine.   IHN, nebenberuflich Gastwirt im Haus zum Schwei-
    zerdegen. SIE Lust- und Lockvogel des selbigen Etablissement.
    Ihrer beider Stellung als Heeresangehörige nutzen sie, um dem Schweizerhaus
    Folteropfer sadistischen Lustgewinns zuzuführen.

    Die Tortur besteht darin: 
    In naturwarmes Muskelfleisch volksfremder menschlicher Lebe-
    wesen den kalten Stahl des Schweizer Degens hineinzustecken.
    Um des Degens Besonderheit: bei Erwärmung zu singen, konzert-
    mässig zum Erklingen zu bringen. Wie anbefohlen von Gottfried Keller:         
   

      " Hört es klingt der Schweizerdegen, hört es singt der
         alte Stahl, tut ihm genug und erprobt ihn vereint*
         (aus: "Heisst ein Haus zum Schweizerdegen", 3. Strophe.,
          
   Das unter den Kammertüren hervorquellende Blut "bringt" in der Poesie  
   Gottfried Kellers: "Mütter und Kinder zum lachen."




  Reise mit Urs Graf nach Marignano,
  ist Fahrt ans Ende des Mittelalters.






                          E N D E

ooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo

Wasser unterm Kiel




Aus dem heilkundlichen Umfeld des Bezirksspitals Locarno stammt der mutmachende Lehrsatz:
Segeln ist ein Pharmakon.  Ein Heilmittel. Eine Medizin.

Diesem Grund- und Lehrsatz, verdankt seinen beneidenswertenden Namen, mein  Gewerbe als Segellehrer.
Diesem Gewerbe entstammt auch die Hingabe an meine vieljährige politische Aktivität als Gemeinderat
in Brissago: Gruppo politico "Farsi coraggio" ("Mut haben - Mut machen").

Schon in der Heilkunde  der Römer dozierten die Lehrer der Ärzte  - allerdings in sozialmedizinischer
Einschränkung - "Navigare necesse est. Schifffahrt tut not" (Google, Pompeius,  35 v. Chr ).

Da beides - nikotinschadenfreie Herzkranzgefässe und intakte Nierenfunktionen einem "am Herzen liegen",
fragte ich im nephrologischen und physiotherapeuthischen Umfeld - nach: "dürfen Personen, welche
ambulante Therapien absolvieren:
                                    
                                            dürfen solche Personen segeln gehen?"          

Antwort:."Ja, Sie dürfen; Sie sollten. Segeln ist Medizin! Die beste, die  wirksamste".

Wie hold mir das Glück war, zeitlaufbedingte Gesundheitsschäden erfolgreich
zirkumnavigieren zu können, lassen hier die Bilder erkennen der Segellehrer-
Jahre 1973-2014.

 


Neuer Absat

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BRISSAGO NON ESISTE

06.05.2014

Brissago gibt es nicht mehr. Dieses wunderschöne Brissago. Mit dem höchsten
Berg am Lago Maggiore (Ghiridone 2060 m.ü.M.) und dem vielleicht zweit-
grössten Yachthafen des Tessins... Dieses Brissago gibt es nicht mehr. Jedenfalls
gibt es Brissago nicht mehr für die künftigen Gäste der Südschweiz, welche Sonne,
Lust  und Erholung suchen anhand der 110 seitigen Brochüre TICINO - TOP - TEN.ch
(Rezzonico Verlag).

   Auch für Brissagheser Kartographen
   wäre Brissago eigentlich:
   Festland; nicht - wie hier im Ticinoangeot.
   Niemandsland...
   Eiland...

Auf den 110 Seiten Tessinwerbung kommt der Begriff BRISSAGO nur da vor, wo auf
Seiten 4-13-31 allein von Brissago Inseln die Rede ist.

Schade. Kein Wunder, dass Brissago, der vormals weltberühmte Kurort, darbt. Verlangweilt.
Sein Kleinhandwerk und Gastgewerbe teils verkommt, teils vergammelt. Wo nicht ein
Griff in die Mottenkiste des Sexgewerbes in die mailändissche Bannmeile ausstrahlt.  

Dabei sind die Vorzüge geblieben was die Vorzüge liebenswürdiger Provinzialität schon
immer waren: vorzüglich eben. Es fehlt nur am ObamIsmus: dem "yes we can".



Suo malgrado - BRISSAGO ESISTE

   

                                                               Schweizerische Kinderregatta vor Brissago  4./5. Mai 2014



REGENBOGEN

06.05.2014

Mögen Sie es, werte Leser(in), wenn die Sonne scheint?
Und täten es dennoch schätzen, blieben Mühe und
Kosten Ihnen erspart, den Rasen zu besprinkeln?

Dann wäre BRISSAGO der richtige Ort, Ihre Gartenfreude
auszuleben. Öfters vielleicht als andernorts, kommt Ihnen
hier der Himmel hin und wider mit einem Discountangebot
entgegen. Mit der Licht- und Wasserfülle eines REGENBOGENS.

"DER REGENBOGEN ist ein atmosphärisch-optisches Phänomen, das als
kreisbogenförmiges farbiges Lichtband in einer von der Sonne beschienenen
Regenwand oder -wolke wahrgenommen wird. Jeder der annähernd kugelförmigen
Regentropfen bricht das Sonnenlicht beim Ein- und beim Austritt und reflektiert es
innen an seiner Rückwand. Das in Richtung auf die Sonne zurückgeworfene Licht wird
dabei zum überwiegenden Teil in einem Kegelmantel konzentriert. Der Beobachter hat
die Schicht reflektierender Wassertropfen vor sich und die Sonne im Rücken.
Diejenigen Tropfen, aus deren Kegelmantel ihn ein farbiger Lichtstrahl erreicht
befinden sich auf einem kreisförmigen Band, dessen bogenförmigen Ausschnitt der
Regenbogen darstellt" [Google]


Büsi ums Haus - fremd und wahrscheinlich krank

29.04.2014

An Redaktion BLICK 
An LeserInnen dieser Homepage: www.sailport-brissago.ch Seite: OGGI NUOVO III

KRANKES BüSI ?

Wer kennt sich aus mit Katzen, die mit stark schadhaftem Fell in ländlichem Bergdorf
umherstreichen. Wass tun?

Edouard Wahl, 6614 Brissago, frazione GADERO. Tel. O78 805 89 51  wahl.e@bluewin.ch       




Kratzmilbe ?


oder:






Mausern

beim Mausen?


Cavalleria ozeanica

   Seepferdchen-Kavallerie im Geäst einer Pinie
   in Brissago am Lago Maggiore
   trabt an gegen Böen des Nordwinds Favonia.

   März - 20. April 2014




Hipopotamos Campus - das männlicherseits
gebärende Seepferdchen (Google)







6. April 2014


Freunde - Absolventen unserer Segelschule in Brissago - sckenkten mir zum Frühlingsbegiinn - was bei langem
Spitalaufenthalt, der mir beschieden war, verloren zu gehen droht: Selbstvertrauen.

Der Spitalchirurg erbat sich fotographische Dokumentation der zurück-
kehrenden Mobilität und der Schmerzenverwaltung. - Hier die Bilder.

Schauplatz: Alba / Tramonto - Riviera lombarda; paese: Cento campi   



   
  
           
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März,29. 2014

VOM SEEPFERDchen ZUM RADDAMPFER

Frühling am Lago Maggiore

       

Bild rechts: Seitenraddampfer  MS PIEMONTE (Ex Regina Madre) Baujahr 1904
bei Escher Wyss, Zürich, Länge  51,2 m, Breite, 6,2 m, mit  Radkästen 11,6m, Personen: 500.

Bild links:  Der Natur nachempfinden. Bis zum amphibischen time out


Schattengedenken für Arbeitsheld
der Iceberg-Katastrophe TITANIC

  


Narciso Bazzi, aus Brissago, Kellner in der Überseeschiff-
fahrtwart war 1912 MIGRANTEN-STEWARD, als 1912 im
Nordatlantik ein treibender Iceberg dem berühmtesten
Luxusliner aller Zeiten den eisernen Bauch aufschlitzte und
das Schiff mit vielen hundert Menschen auf den Grund des
Ozeans versenkte.  

Die Bordkappelle spielte und Narciso Bazzi aus Brissago
brachte - im eisigen Leckwasser watend, den unter Deck
eingeschlossenen Auswanderern beruhigende Getränke.  

Mit einer Marmortafel in der mosaikbelegten Friedhofkappelle
der Brissagheser Patrizierfamilie Bazzi, gedachten damals Narcisos
Angehörige ihres heldenhaft untergegangenen Seefahrers.. 

Bald aber starb im Geschichtsbewusstsein der Fischer, Reb-
bauern, Kaufleute und Seidenraupenzüchter am Lago Maggiore das
Andenken an den jungen Bazzi einen zweiten Tod. Den des
Vergessenwerdens.

Anders im literarisch bewegten Publikum; besonders im Ausland.
Dank unablässiger Aktionen der Segelschulleiter Edouard und
Eveline Wahl und der von ihnen gegründeten Segelvereine Yacht-
club Brissago
und Sailprt-Brissago blieb der Gedenktafel - in der
mittlerweile zerfallenden Friedhofkapelle der Familie Bazzi - das
peinliche Schicksal erspart, als pietätische Antiquität und martimes
Souven an eine ausländishe Sammlergsellschaft verhökert zu werden.

Dies sind die Worte auf der Gedenktafel in der zur Ruine verkommenen
Friedhofkappelle Bazzi: 

                          Date un pensiero, un fiore, alla mémoria di
                                               Narciso Bazzi
                            giovane stimato, benevoluto, peritato,
                   miseramente nella spaventevole catastrofe marittima
                                                   del Titanic
                                      il 15 aprile 1912 a soli 33 anni
                                      quando più gli sorrideva la vita.
                                                                                     La Famiglia

Nach nunmehr 100 Jahren scheint es, dass jetzt das kollektive Geschichts-
bewusstsein bei der Loklalbehörde im Ansteigen begriffen ist. Wenngleich
nicht ohne hinabzusteigen: in lokale Tiefe.

Auf den 102. Todestag, den 15. April 2014, liess die Gemeindeexekutive 
die Gedenktafel Bazzi hinabbringen in die Urnenkkatakombe des neuen
Friedhofes. Und allda sie aufhängen im Zugang zum Aschenhaus von
Brissago Kremierten.


BEFANA  (6. Jan. 3-Könige)
Am Lago Maggiore: Tag der lieben Hexe. 

BEFANA (von Epifania) ist die Benennung einer Hexe des italienischen
Volksglaubens, welche in der Winternacht auf der Suche nach dem Jesuskind
auf einem Besen von Haus zu Haus fliegt und Geschenke bringt oder straft.
Junge Schwimmerinnen und Schwimmer der Seedörfer am Lago Maggiore
zeigen ihr die nassen Schultern.

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Gegegnsätzliche Bidmotive kamen am Dreikönigstag Befana in Brissago vor die Cameras.
Dem schneebedeckten Hausberg des Locarnese zu Füssen: 70 nackte
Jugendliche, Frauen und Männer, die sich ins Wasser warfen, um schwimmend das
Hafenbecken von Brissago zu durchqueren. Das alljährliche Dreikönigsschwimmen des
örtlichen Rettungsgesellschaft SUB Brissago. Teilnehmer 70, Luft 12°, Wasser 6°.
Hunderte Zuschauer zog es ans Ufer.



Der Jahreszeiten Bestes: Winwin: Winter und Sommer...




Jetzt, wo die streunende Katze, mit dem rötlichen Fell, die im Frühjahr
auf der Milch-Spur der Schafe und Ziegen in die Berge verschwunden ist,
jetzt schlägt sie wieder - im Maiendörflein Gadero -  das Bäuchlein sich voll
mit den Speiseresten der Sesshafterenl... Wo Winter und Sommer einander
begünstigen. Und sich dabei im Wege stehen.

Oktoberschnee hat sich über die Saumpfade ausgebreitet. In die Astgabeln und
vor die Fuchsbauten gelegt - Einer Eis-Axt ähnlich, haut Monte Zylla, Locarnos
Hausberg, seine Schärfe ins Steindachprofil der Villenstadt Locarno am Lago Maggiore.

Ein deutscher Rentner wurde hier, seines Nachlasses wegen, umgebracht. Wer hier
ermordet wird, (Täterlohn CHF 50'000.-) muss lange warten können, bis der Frühlings
schnee ihn freigegeben haben wird.




Tonleiter der ungebärdigen Saisons

Isodrosothermen:
(Höhenlinien gleicher Taupunkttemperaturen)





Cento Campi: Wieslein in der Sonnenstube


Einer Ice-Axt ähnlich, haut Mount Zylla  - es ist Locarnos Hausberg alias MonteVogorno 2442 m.ü.M. -  seine Schärfe ins Profil der Stadt am
Lago Maggiore. Ein deutscherr Rentner – Egon Zylla wurde am Fuss dieses Berges um seines Nachlasses willen ermordet 1971.  Wer hier
zu Eis erstarrt – oder in den Abgründen zugrunde geht, kann lange warten müssen, bis der Berg seine Überreste, und gar seine Ablebensdaten
freigibt. Lebemann Zylla wurde von einem Berggänger erst 1971 wieder entdeckt. Seine Mörder, Gesellschaftsgangster aus der Asconeser
Nachkriegsschikeria, wurden aufgespürt und bestraft. 

Zu gross zum Blühen:   AGAVE - UBS unter den Bäumen




Dem zyklischen Freudebereiten, das den Freunden der Blumenfreunde
so regelmässig Freude bereitet, ist die Agave nicht gewogen. Mit ledrigen,
schwertförmigen Kakteenblättern, an  deren Ende ein scharfer Stachel steht
-  daher Augen bedrohend - wächst die Agave 25 bis 35 Jahre  - 100 bis 140
Jahreszeiten lang – ihrer späten Blustreife entgegen. Danach, nach erst
maligen, nur einmaligem Blühen, stirbt sie.
 
Zuvor ist die Agave - auf trockenen warmen Böden oder aus Gesteinsrissen
heraus  - 8 bis 10 m hoch gewachsen. Auch in Brissago, an den Ufern des Lago
Maggiore.

Aus Kernen ihrer Blumenkrone kann ein eher unangenehm riechendes, gegen
Scheidenpilz bekömmliches Oel gepresst werden, das als Süssstoff, süsser als
Zucker,verwendet wird. Gift enthaltend. Süssigkeit, welche Katzen in den leckeren
hohen Ausguck der  Agavenkrone lockt. Wo Miezes dolce vita in morire amare,
(Büsis
bitteres Sterben) umschlagen kann. Wovor Tierschutzvereine warnen.




Jetzt gilt's auch für ihn,
das der kecken Recken geziemende Gümpern
im Heu wegzustecken.




   

                                                                                               "Sie haben Säcke angezogen" (Klagelieder Jeremias' 2,10)

Fotos: Eveline Wahl


hiroshima-bombe 6. agosto 1945. Verkürzte den Weltkrieg II. 
Verewigte die Global-Furcht vor der Zertörung des Planeten.
120'000 atomar getötete Japaner demonstrierten unter Zwang:
der globale Völkermord ist möglich. Bedroht sind Aller Leute
Kindeskinder. La bomba atomica minacia anche la gioventù del
Ticino. Per ricordarlo manifestano su questo pavimento comunale
di Brissago,  ogni 6° agosto - ogni inizio del Film-Festival Locarno -
i cittadini Edouard e Eveline Wahl e la cronista Silvana Calvo i Minusio.



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   Brissago, Sicht auf Cannobio

FESTA NAZIONALE 1 AGOSTO 2013

Al vilaggio GADERO  sopra BRISSAGO

FESTA NAZIONALE
1° Agosto 2013
a GADERO sopra BRISSAGO

19:00     in PIAZZA PICNIC dal proprio zaino
20:00     Dorfkirchlein stimmt ein ins landesweite Glockenläuten
20:15     Gruss des Dorfältesten - Saluto Decano del villaggio
20:30     Suono tamburo di Basilea
20:45     Lampion-Umzug, Dorfkern, Wiese und Weide

HERZLICH EINGELADEN - CORDIALMENTE INVITATI

                                                             *

< OGGI NUOVO III >

Soo schööön kann Brissago sein

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Ein Hinschauer genügt. Brissago - Asscona/Locarno - Valle Verzasca.
D.Missmut verfliegt, den d. politische Verkümmerung d.Ortes erzeugt
Brissago - Hinschauen auf Cannobio (It)


Petrarcas Mütze: die Bürgerkrone

  

. . .  ohne Hut, (bloss mit Kopftuch), täte man diesen wohl kaum kennen

Die, da nebenan, ist seine Freundin  Laura. Eigentlich gibt es die aber nicht.

Wie später die Flugpioniere Gebrüder Wright den Aeroplan erfunden haben, hat Petrarca
diese Frau als den Flugapparat seines Begehrens erfunden. Anstatt aus Blech, Draht und
Leinwandbespannung hat Petrarca diese Geliebte aus 366 selbstverfassten Gedichten
zusammengesetzt. So dass tüchtige Renaissancekünstler sie malen konnten. Laura, (ital.
"Allora", eine Benennung, welche auch "Lorbeer" bedeutet), war ihm bei einem Kirchenbesuch
begegnet. Dass Laura-Allora bereits verheiratet war, hielt die beiden vonbeinander ab.

Seine Personalien: Francesco Petrarca. 1304 - 1374. Italienischer Dichter im Rhonetal. Der Vater,
weltlicher Funktionàr an der päpstlichen Kurie, war mit dem Papst in die provenzalische Residenz
                                                                            Avignon gezogen.

Petrarcas bekanntester Zeitgenosse hiess - na ja, Bildungsbürger wissen es, andern mag es egal sein - DANTE ALIGHIERI.

Der rechtslastige Erziehungsdirektor des Kantons Wallis, Oskar Freysinger, Walliser Regierungsrat seit 2013, hätte
den genialen Dante Alighieri nicht in die Schulen seines Kantons zugelassen. Weder als Lehrer, noch als Schüler. Weil
Dante - was damals im 13. Jh., Zeit des Rütlischwures (1291) - im europäischen Bildungswesen üblich war - ein Kopftuch trug.
Wie dann ja auch Petrarca. (Bild rechts).

                
        Dante Alighiri (1265 - 1321)                                Francesco Petrarca 1304 - 1347

Ausdrucksvoller als das übliche Latein der Schriftgelehrten erschienen den beiden Dichtern und Denkern,
- Dante und Petrarca - die melodischen iitalienischen Volksldialekte. Das dichterische ITALIENISCH
ihrer Werke wurde zu einer europäischen Hochsprache.

Noch zu Lebzeiten - eine Seltenheit - erreichte sie beide der Mühe Lohn: unsterblicher Dichterruhm. Vom Landesherrn
- König von Sizilien -  ward ihnen auf dem Capitol zu Rom der Dichterkranz aufs Kopftuch gesetzt. Ein Hauch
von Volks-Monarchie: die Adelung des Volksmunds. Krönung der Dichterfürsten.


Grenzwerte - Kränz-Werte

Die NZZ - "Neue Zürcher Zeitung" schrieb am 17. Juli 2004 zu Petrarcas 700. Geburtstag:

"Nichts ersehnte Francesco Petrarca so sehr wie den Ruhm, der die Zeit überwindet. Der Liebende der Laura
ist freilich mehr als alles ein Liebender des Lorbeers, der die Sprache des Ruhmes spricht. Ein Lorbeerkranz
gebührt" (NZZ) "auch dem vielseitigen Humanisten Petrarca."


So wurde der Sänger Lauras zum Lorbeerbekränzten, zum Laureaten. - Eingebürgert zum Auch-Schweizer, zum
Brissaghesen gewissermassen im grünen Dickicht am Lago Maggiore.

Denn man würde, von Norden kommend, lange fahren müssen, um nicht mehr frühmorgens geweckt zu werde vom
Rauschen des Laubs deutscher Eiche. Stattdessen lauschen zu können dem Streicheln von Zweigen, die im Dickicht
vor dem Fenster sich zu Kränzen verflechten.
Ganz von alleine.



   

Hintergrund Genuas - Hintergrund des Lorbeers

           
                Mochte man noch staunen an den Kaisermanövern (1912)
                über General Herzogs, des Schweizer Generals, lorbeerlose Helmzier
                (Entwaffnung der Bourbakiarmee 1871);
                so hätte doch Guians lorbeer-goldene Zuversichtsbepflanzug an Hals und Hut (1939)
                dem Reduit-General Mut, Hut und Kragen kosten können

Lorbeer umkränzt Liguriens Wappen. Wie auch die Wappen vieler alter, schöner ligurischer Städte, welche am Ausgang
der Alpen den ligurischen Welthandelshafen GENUA umgeben. Mit Genua teilen sie in ihren Stadtwappen das Sankt-Georgskreuz:
rote durchgezogene Balken in weissem Feld. Unser eigener Standort - Brissago -  teilt Genuas Stadtwappen mit ihnen.

Für die Schweiz ist unser Standort Brissago derjenige Ort des Landes, der dem ligurischen Welthandelshafen Genua
am nächsten liegt.

Kommerziell, seefahrerisch, diplomatisch und militärisch erwies sich Genua als so erfolgreich, dass es vom Ende des klassischen
Altertums hinweg die Gegend in Asien beherrschen konnte und nutzte, wo zwischen Indischem Ozean, Kaspischem Meer. Schwarzem
Meer, Bosporus und Mittelmeer die SEIDENSTRASSE aus Zentralasien einmünndete in die Handelsstrassen Ostafrikas,
Nordafrikas, Zentralafrikas und Europas.

Längs der Zugbahnen der das Klima bestimmenden Monsune - einander ergänzenden Wasserstrassen, Gebirsgsstrassen, Wüstenstrassen,
ziehen seit Menschengedenken Frachtsegler dahin, chineische Dschunken, arabisch Dhauen, Kamelkarawanenen, Elephanten, Trägersklaven
und Galeerenruderer, Saumpferde, Ochsengespanne, Karren... Beladene, mit den Schätzen des Orients - Weihrauch, Gewürze, Gewebe, Porzellane,
im Austausch mit Mineralien, Metallen und Manufakturwaren des Okzidents.

Unterwegs mochten alpine Käseleibe indischen Pfeffersäcken begegnen, die auf dem S. Gotthard (bevor die Urner sich erhoben) von Habsburger
Zöllnern gewogen und urkundlich festgeschrieben worden waren.

Eine der bedeutendsten Routen Europas, mit Lastseglern, geruderten Galeeren und berggängigen Saumtieren zieht vorbei auf dem Lago Maggiore. Sie strebt
zum Sempione (Simplonpass). Eine weitere vorbei an Brissago; via Lukmanier oder S. Bernardino an den Bodensee. Über S. Gotthard an den schiffbaren Rhein 
und nach Frankreich.

An Bord, erprobt schon 200 Jahren v.Chr.: SEIFE. Exportpackungen Seife, gesotten aus Oliven und Lorbeer. - Aleppo-Seife.

In griechischen und hebräischen Lettern beschriftete Medizinal- und Kosmetikseife. Versehen mit Prägestempel von Seifensiedereien in Katakomben
der uralten Städte Daphni und Halep (Aleppo) an der Seidenstrasse (jetzt Syrien)

So kam verarbeiteter Lorbeer in unseren abendländischen Denkkreis, Als immergrüner aromatischer und heilsamer Lustbereiter im Schazkästchen von Klosterküchen und Spitzenköchen --- Als von Juwelieren in Gold und Silber gefertigte Blätter des Ruhms --- Als höfische Handelsware --- Und als Zeugen
weltgeschichtlicher Ereignisse.

In oder nahe bei Genua - zwischen Nizza und Nicosia (Zypern) - wollte ein Mitglied des schweizerischen,
Bundesrats, der freisinnige, imperialistisch politisierende Bundesrat Jakob Dubs (Amtszeit 1864 bis 1879)
einen schweizerischen Hochsee- und Kolonialkriegshafen einrichten.


                   Helvetia mit Lanze und Lorbeerkrone hatte sich doch, ohne nach-
                   teilige Folgen, bei der eidg. Post aufs Stempelkissen legen lassen.


Dubs wollte die Schweiz fit machen für die  nah- und fernöstliche Machtverschiebung im Hinblick auf die
Eröffnung des Suezkalas (1869). Für 1871 stand die Unterzeichnung des internationalen Gotthard-Bahn-
Vertrages an. Expansion des unternehmerischen Schweizertums war Dubs' Priorität. General Herzog, der
während dem deutsch-französischen Krieg von 1870-71 die schweizerische Grenzbesetzungsarmee
befehligte, dürfte dann seinem governativen Vorgesetzten Dubs (Bundespräsident 1871) die imperialen
Flausen ausgetrieben haben - wie Herzogs lorbeerlose Helm-Zierde, (herunterhängende Federn), zu
verraten scheinen.

In dieser Hinsicht überrascht denn auch der lorbeerreiche Optimismus den General Henri Guisan 1939 dem
Armee-Fotografen vor die Linse gestellt hat. Wo solch Lorbeer ihm Hut und Kragen hätte kosten können.


          Wo Lorbeer Hut und Kragen hätte kosten kännen.
      


Dem ----- flicht die Nachwelt keine Kränze,
Drum muss er geizen mit der Gegenwart,
Den Augenblick, der sein ist, ganz erfüllen,
Muss seiner Mitwelt mächtig sich versichern,
Und im Gefühl der Würdigsten und besten
Ein lebend Denkmal sich erbaun – So nimmt er
Sich seines Namens Ewigkeit voraus,
Denn wer den Besten seiner Zeit genug
Getan, der hat gelebt für alle Zeiten.

Friedrich Schiller:  Prolog zu Wallensteins Lager

Mit dem Verschwinden des Lorbeer-Adels von Feldherrnhügeln und Offizierscasinos und mit dem Beginn des neoolympischen Leistungskults
auf Spielfeldern und Aschenbahnen, formt sich für unsere feuilletonistische (kaleidoskopiesche) Betrachtungsweise eine alt-neue Begriffsfamilie
aus den Begriffen: Lorbeer, Heil-Seife, Alepposeife, Aleppobeulen, Schwazer Tod, Pest. Pantemie, nach Weste getragen von Ratten des Himalaya.
Von Menschen auf Menschen übertragen am Etappenort. Vorbeugung und gar Heilung erhoffft von Waschungen mit: Alepposeife. Mit "Kölnisch
Wasser", wio solche Seife nicht durchkam, wie ins Val Vigezzo, auf der Rückseite des Ghiridoneberges hinter Brissago.

Mit Rheinwasser und Kräutern vom Brissagogebirg. dem Vigezzo und den  Centovalli, entwickelten sie das  Könlnischwasser Eau de Cologne 4711.
Auch "Pestwasser geheissen". Es heilte weniger als die Aleppposeife, duftete aber besser als diese – was ihm zu Weltruhm verhalf.

Wikipedia:
Im Jahr 1346 - der Zeit Dante Alighieris und Petrarcas - erkrankten die ersten Menschen an derunteren Wolga (Ukraine) und und auf der Krim-Halbinsel
(im Schwarzen Meer).  Beides im Reich der Goldenen Horde, einem Teilreich des späten Mongolischen Reiches.  Die Goldene Horde trachtete
danach, die Halbinsel Krim zurückzugewinnen, und belagerte daher die von den
Genuesern gehaltene Hafenstadt Kaffa. Mit dem Gefolge des
Heers der
Goldenen Horde kam offenbar auch die Krankheit vor die Stadtmauern. Berichtet wird, dass die Belagerer Seuchentote auf ihre
Katapulte banden und sie in die Stadt schleuderten.

So geriet die Pest - die "Aleppobeule", der "Schwarze Tod"von Kaffa in das weitverzweigte Handelsnetz der Genueser., das sich über die gesamte Mittel-
meerküste erstreckte. 1347 gelangte die Krankheit nach Konstantinoel, Kairo und Messina uf Sizilien. Zur gleichen Zeit  gelangte der Krankheitserreger
von Genua nach Marseille. Nach Marseille, wo ja schon zuvor das noch unvollständige Rezept der Aleppo-Seife der künftigen Marseiller Seife den Weg in die
bürgerlichen Seifechalen geöffnet hatte).

xx    
Seifensiederei - Katakombe in Aleppo Mit Lorbeer gekrönte Götter. Griechisch-romömisch-armenischer
(frphchristlicher) Mosaikfund in Kilikien (Cilizien) türkisch an der
Strasse Tarsus - Antiochia. türkisch Ostanatolien.
    

Historische Fotos: Wikipedia  / aktuell Lorbeer Foto Edouard Wahl

   




FRONLEICHNAM -Ticino, 30. Mai 2013

Es ist nicht gerade anmächelig, den Überresten eines seit mehr als Monatsfrist
orientalsisch aufbewahrten Leichnam zu fröhnen. In Dankbarkeit  ob der
frühlinghaften Unversehrtheit des Rohmaterials des eigenen künftigen Leichnams.

Wozu also dieser Leichenfron? Weil es gar nicht ein Leichenfron ist. Wikipedia,
das elektronische Wörterbuch, weiss es:

"Das Fronleichnamsfest, lat. Sollemnitas Sanctissimi Corporis et Sanguinis
Christi
[1] „Fest des heiligsten Leibes und Blutes Christi“, ist ein Hochfest im
Kirchenjahr der katholischen Kirche, mit dem die leibliche Gegenwart Jesu Christi
im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird. Die Bezeichnung Fronleichnam leitet
sich vom mittelhochdeutschen vrône lîcham „des Herren Leib“ ab (vrôn „was den
Herrn betrifft“; siehe auch Fron- und lîcham „der Leib“). In der Liturgie heißt das
Fest Hochfest des Leibes und Blutes Christi, regional wird es auch Prangertag oder
Blutstag genannt. In das Englische und in andere Sprachen ist die lateinische
Bezeichnung des Hochfestes Corpus Christi eingegangen."

Dank seiner Juni-Nähe kann das Fronleichnamfest, für die Menschen der nördlichen
Hemisphäre, aufwarten mit dem lieblichen Mehrwert von an Lakritze und Himbeer-Eis
erinnernder Einsprengseln.

Bild: Vorabend Fronleichnam, 29. Mai 2013. Blick vom Parkplatz des Segelschul-
-Office der Segelschule Brissago auf Hafenlichter von Cannobio (It.)

          
  







Endlich kein Fremdwort mehr: umsomehr: SOM...MER

23. Mai 2013, Locarno, Lanca dei Stornazzi



TRAMONTO Sundowning 
     CENTO CAMPI, Monti di Cavigliano, Gambarogno





   
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                                       Nachtschattenjäger jagt die Hänge hoch.

                                        Es flieht der Tag an den

                                        äussersten Rand des Lichtes.

                                        Wo Himmel sein könnte.

                                         Wenn es das gäbe
   


Brückenschlag durch Niederschlag
Grenzgänger
avant la lettre

Regenbogen überm bi-nationalen Lago Maggiore CH-IT 12-4-2013

   
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Plagiat (Wikipedia):
"Der Regenbogen ist ein atmosphärisch-optisches Phänomen, das wahrgenommen
wird als kreisbogenförmiges Lichtband. Die Erscheinung entsteht durch Spiegelung
und wellenlängenabhängige Brechung von Sonnenlicht in den annähernd
kugelförmigen Wassertropfen einer Regenwand  Der Beobachter hat dabei die
Regenwand vor und die Sonne hinter sich." - Ein alt-orientalisches Friedenssymbol.
Womit über die Wundergläubigen der Klerus seine Herrschaft errichtete.





Sacro Monte di Brissago - Wieviel sacro ist der Monte?

HINGUCKER                                                         WEGGUCKER

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Segno di tragedia nell'aria di Brissago ?

o soltanto incapacità di curare le proprie bandiere ?







Come già biasimato negli ultimi anni, l'atteggiamento
collettivo di maleducazione é presente all'appello anche
quest'anno nel centro di Brissago: Il esporre nell'area
pubblica la bandiera nazionale a mezz'asta (segno di lutto
statale) senza alcun motivo valido. Il Comune spende ogni
tanto miglia di franchi di tassazione per il decoro araldico
del viadotto del Sacro Monte (entrata nord del Borgo) con la
bandiera svizzere e le bandiere nazionale degli stati che ci
circondano.  Giovedì santo o venerdì le nuove bandiere furono,
dai servici comunali, per la prima volta issati alle alte aste
metalliche.

Per motivi sconosciuti a mezzo giorno del sabato, vigilia della
Pasqua, la bandiera svizzera dondolava a mezz'asta. Si é
visto qualcuno meravigliato - turista in transito ? - fermarsi per
rendere omaggio a vittime presupposti.


     
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Staatstrauer in Brissago ?

oder Verlust des kollektiven Anstands !

Die in den letzten Jahren immer unzahlreicher einfallenden Scharen des
Ostertourismus sollten in der Farbenpracht der Fahnen ihrer Vaterländer auf
dem Viadukt übern Sacromontefluss von Brissago ein Stück gepäckfrachtfreier
Mitnehme-Heimat wiederfinden. Doch wie kehrte da die Freud der im Schwarm
der Fremden angereisten Eidgenossen sich schnell in Leid als sie der Schweizer
Fahne gewahr wurden, die, einer Seele gleich, welche jemand baumeln liess, auf
halber Masthöhe in der Flaute hing.

Da in dieser Osterzeit kein Anlass zu Schweizer Staatstrauer real existiert - auch
nicht im Tessin und in Brissago - und da auch keine Trauerübung bei Feuerwehr,
Polizei, Grenzwacht und auch nicht im lokalen Altersheim auf der Traktandenliste
steht, ist anzunehmen, dass die Schweizerfahne mut- und böswillig von Unbekannt
auf Halbmast gesetzt wurde, oder  fahrlässig fehlerhaft aufgezogen worden ist.

Dass sie am Abend des Ostersonntags nunmehr schon zwei Tage von der zuständi-
gen Behörde ohne ersichtlichen Anlass auf Halbmast beibehalten wird, versetzt die
Einwohnerschaft des Ortes in einen Zustand kollektiver Ungezogenheit

            
   
   




Sie wären grademal FREMDE SUBJEKTE
die Italiener im Ausland ohne CASA D'ITALIA

Die Regierung in Rom weiss das: wie wichtig für das
Wohlbefinden der arbeitsamen Auswanderer es ist, im
arbeitgebenden  Ausland ein Freizeitzentrum zu haben,
wo das Überkleid der Integration abgelegt werden kan.

Dennoch reisst die Regierung in Rom der zahlenstarken
italienischen Kolonie der Region Locarno und Seitentäler den
Heimathausboden der Casa d'Italia unter den Füssen weg.
Rom will die Casa d'Italia mit dazugehörigem Park und
Gefallenendenkmal zu Geld machen; die Liegenschaft an die
Bodenspekulation verkaufen.
 
Das hat die italienischen Einwohner des Locarnese und der
Täler dermassen gekränkt, dass sie eine grosse Abschieds-
zeremonie in der Casa d'Italia veranstaltet haben: Mit
Absegnung durch Locarnos Stadtpfarrer, mit verständnisvollen
Tessiner Kantons- und Gemeindebehörden, mit Verlesen der
Nichtteilnahme-Schreiben der italienischen Botschafts- und
Konsularbehörde. Und mit einer Gedenkmedaille mit dem
eingeätzten Schimpf:

         I lavoratori italiani costruirono nel 1908
         l'ingordigia del governo italiano la vende nel 2013

         Italienische Arbeiter 1908 erbauten,
         die Gefrässigkeit der italienische Regierung verkaufte es 2013.


Die Casa d'Italia in Locarno ist 105 Jahre alt. Italienischen
Einwanderer haben sie eigenhändig erbaut: Mit Bühnensaal
und Cafeteria. Manche von ihnen haben 1914-1918 im ersten
Weltkrieg für Italien ihr Leben gelassen. Später starben
manche unter die Fahne gerufene eingewanderte Italiener im
Faschismus und im zweiten Weltkrieg. Und  manche andere bei
Arbeitsunfällen oder durch schwere Arbeit im Freien vorzeitig
gealtert. Sodass die italienische Kolonie in Locarno viele
Witwen zählt, die in der Locarneser Gesellschaft wenig
integriert sind und in der Casa d'Italia Schicksalsgefährtinnen
und Heimat fanden.


      



    


       




       



     

 1°  foto: Guardia Alpini                       
 7°  foto: Prof. Vittore Nason
 8°  foto: Pres. Ing. Sebastiano Turnaturi con l'Archiprete di Locarno Don Carmelo Andreatta
10° foto: Abbandonato ex Consolato d'Italia, Locarno




Macht Frauendefizit den homo sapiens zur Bestie ?


   

Eine Erklärung des indischen Staatsmannes Umashankar Gupta,
Innenminister des indischen Bundesstaates Madhya Pradesh
- Traumstation vieler Asientrips -
hat die Touristikbranche aufge-
schreckt. Das Vergewaltigungsverbrechen an einer Velofahrerin
aus dem schweizerischen Waadtland führt der Minister zurück auf
den Männerüberschuss in seinem Staat. Korrelat: ein drastischer
Frauenmangel. Auf 100 Männer kommen in diesem Land nur
85 Frauen.

Demnach ist eine  Bevölkerungsstatistik, die eine ausgewogene
Geschlechterverteilung ausweist, unerlässliche Voraussetzung
für einen geschlechtsunabhängigen sicheren  Fremdenverkehr.


Mutmassliche frauenbedürftige Triebtäter
werden von der Polizei vor- und abgeführt

China und Indien droht enormer
Männerüberschuss. Eine Studie
warnt vor den Folgen der selekti-
ven Abtreibung von Mädchen: In
China und Indien gibt es schon
bald bis zu 20 Prozent mehr
Männer als Frauen
.
                  "Die Welt", 13-3-2013

Die nahezu auf halb/halb ausbalancierte Gliederung der Bevölkerungsmenge
nach Geschlechtern ist dem zufolge für den Tessiner Tourismus - wie die
Sonnenscheindauer und das Vorhandensein der Seen und Berge - ein Marktvorteil.
 
Darauf sollten TicinoTourismo, Ente Turistico Lago Maggiore und der
zunehmend nachfrageschwache Kurort Brissago ihre Werbung aufbauen.
Die Tessiner Geschlechter-Balance, die sogar zu weiblichem Überhang
tendiert, muss als Werbe-Asettment genutzt werden. 162'300 weiblichen
Tessiner Einwohnerinnen standen bei der letzten Volkszählung nur 149'058
männlichhe Kantonseinwohner gegenüber. Weibliche Gäste brauchen also
sich hier vor bandenmässig vergewaltigenden Männern nicht zu fürchten.
Besonders nicht in den von Radfahrerinnen geschätzten Tälern und Pianuren.

Anders, auf den mit Mounbtainbikes erklimmbaren Alpen. In der Alpwirt-
schaft sind SennerInnen rar; sind Alpigiani und Alpöhis meist unter sich.
Aber in den Tessiner Bergen sind jetzt immer weniger Alpen bewirtschaft.
Sodass auch hier oben das Vergewaltigungsrisiko immer kleiner wird.
Dies gilt in besonderem Mass auch für die Alpi von Brissago.

Die Schwäche Indiens ist des Tessiner Tourismus' Stärke.

Bild: hikeandbike.de / mountainbike-tessin





 Rückkehr Tessiner Winter 3 Tage vor Frühjahrsbeginn



    




Papa Francesco

tramite la sua scelta denominativa

potrebbe aiutarci a salvare il misero San Francesco
statua briciolandosi, pure  di guardia del Cimitero comunale del Piano di Brissago,
minacciata, con molte altri monumenti dell'arte commemorativo popolare,
ad essere smaltita con il prossimo scioglimento di questo ormai antico cimitero
del Comune di confine.


          

Neuer Absatz

 
          















 

Bancarella censurata Libertà  dinamitata

Manifestazione contro la censura delle manifestazioni

MUNICIPALI non rifiutate il diritto alla pubblica bancarella
ai manifestanti  per  il condono del ribelle
Marco CAMENISCH

Cronaca Sito www.ticino libero.ch 15-03-2013

«Bancarella censurata, libertà dinamitata». È il messaggio che ha voluto
portare Edouard Wahl al Municipio di Locarno, ieri sera. L’anziano attivista
(
rileggi la nostra intervista) ha voluto protestare contro la mancata concessione,
da parte dell’esecutivo locarnese, dell’autorizzazione ad un’associazione per
l’allestimento di una bancarella per perorare la causa della liberazione del
“ribelle” Marco Camenisch.





Quando a Brissago si parla di TURISMO
gli operatori accorrono in schieara

Parlare: si !    Ascoltare: meno.     Risolvere: poco...



Era più tosto un vuotare il gozzo invece di un brain storming:
l'incontro (6-3-2013) degli operatori turistici di Brissago.

"Seduta di lavoro" deciso e convocato dal Municipio,
presieduta dalla capodicastero Cutlura (turismo educazione e
tempo libero compreso), Michela Chiappini.

Tutti sono d'accord che il turismo brissaghese una volta
andava bene. (Fino alle ultimi anni 70, quando Brissago con
Ronco s/A aveva un suo proprio Ente turistico con un proprio
direttore (Giuliano Branca) ed il poster in tutto il mondo della
palma che ride. Opera del famoso Herbert Leupin. Le palme ci
sono ancora. Anzi di tropo, quasi erbaccie. Pero non si sorride
più. Insufficienza di cordialità é questo il disfunzionamento
cardiaco degli indigeni - montagnardi, lacustri e affaristi di
confine - che i turisti vorebbero conoscere.




D'accordo sono tutti che il malandando turismo brissaghese va
in peggio. Misure per l'arredo sono le terapia che il Municipio
intende intraprendere: arredo urbano-florale in primis.
L'arredo umano invece non si può comperare dal giardiniere
urbano. A meno che si ordina ai poliziotti comunali di
distribuire un fiore al posto della multa alle automobilisti che
la prima volta non osservano le regole di parcheggio.

Non contestata: Più solidarietà tra operatori turistici, cioè
alberghieri e caffettieri; gli attivi al servizio dei turisti in
appartamenti; negozianti ; e coloro che organizzano attività di
svago.

Lezione della sera:

Bisogna separare, in tempo e luogo: raccolte delle critiche e lamente;
proposte positive a breve e medio termine; ed incontri in quali si genera e si seleziona risultati di creatività.

                                                                                       Comunicato stampa - Pressebericht: Edouard Wahl




Er liess sich "Nano" (Zwerg) nennen und war ein Gigant
auf der Politszene des Tessins: GIULIANO BIGNASCA,
Nationalrat, Stadtrat und Stammgast auf der Sünderbank des
Strafgerichts.

Er starb 67-jährig zwischen Parteisitzung und Frühstück,
zwischen Bett und Badwanne.

     Spalte 2


Foto: Blick





 Wohin denn?
 Wieso "wo hin denn ?" in Brissago eine Frage ist?

An Sonne, See und Segelwind und 3/4 vom Jahr Schnee auf dem Alpenkranz fehlt es in Brissago nicht. Fehlende
Herzlichkeit ist der hiesige Herzfehler. Wer hier Warmherzigkeit als Oklusion nach  wirtschaftlichen Katluffront sucht,
fährt weiter. Nach Cannobio. Oder hält vorher in Ascona.

Wohin an schönen Frühjahrs-Sonntagen ?
Wenn man in Brissago -  aus Seefahrtsträumen erwacht  -  aufgestanden ist.

In den Porto patriziale Ascona. Wohin denn sonst (ausser nach Cannobio)?
Weil am Seeufer in Brissago an schönen Frühlingssonntagen alles geschlossen ist.
Weil Unternehmergeist hier immer kleiner geschrieben wird..

Wer in Ascona schwankenden Seemannsschrittes  im Restaurant des Porto patriziale an den 5 Treppenstufen von der
Lounge zur Gartenterasse vergeblich einen Handlauf sucht, dem reicht ein Kellner den Arm. Noch in der MIttagszeit gibt es
knusprige Frühstücksgipfeli. Um Fütterung von Parkingautomaten braucht man sich nicht zu kümmern. Die zahlreichen
Parkplätze sind gratis. Fütterung der Wasservögel ist nicht verboten. Dennoch sind die Stegganlagen frei von Entenkot. Wer
ein Schiff ein- oder auswassern will, muss nicht auf dem See weit umherfahren. Ein 10-Tonnen-Kran steht als putziges
Wahrzeichen im Hafen zur Verfügung. Auf den Alpweiden der umliegenden Täler entwickelte Bauelemente aus Hölzern
und rohem Stein, sind in die Hafenstruktur aus Beton und grünen Böschungen manierlich eingeflochten.



    


    Spalte 2


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Abstimmungs-Sonntag  3-3-2013

Volkswohl: Aufstock statt Abzock





   Va Sella - Zockersattel weg !


Graubünden vor Verwüstung gerettet


Bündner Volks-Nein zu Olympiarummel

Statt Siegerprotz-Glotz: Alpenlandsport für Jedermann

Segeln für alle zum Beispiel

Segelschule Brissago zum Beispiel






Schnee, Nachweis des Seienden




Wieviel Glanz der Hotelsterne fällt auf den Standort?

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" Eine Sonne sehr schlecht...°.  Das gilt weder für die corporate idendity von St. Moritz. Noch  für das  Rating der Himmelskörper
auf den Umlaufbahnen im All. Es benotet die Unterst-Stufe im Urteil der  "größten deutschsprachigen  Meinungsportals für Reise und Urlaub":
Der  Hotelbewertungsagentur Holiday Check. ch. in Bottighofen (TG).

Der bei anderen Agenturen abschliessende Spitzenwert von 5 Sternen, kriegt beim Holiday Check noch einen Güteklax drauf. Einen Solar-Bonus
von 6 Sonnen.

"Hinweis zur Hotelbewertung: 6 Sonnen = sehr gut ... 1 Sonne = sehr schlecht".   In diese Liga geschafft hat es Brissago (197 m.ü.M.): der
Schweiz niedrigstes - und auch sonst wenig nach oben tendierendes - Dorf am Lago Maggiore.

Dass der Glanz von 5 Sternen und 6 Sonnen über der kränkelnden Blässe von Brissago erstrahlt, verdankt der Ort einem Newcomer in der
schweizerischen Hotellerie, dem Hotel Porto Ticino, Yachtsport Resort,  Dortmund AG.

Sternstunde!

Jedoch: mehr noch als Sterne fallen Sonnen auf  durch Untergänge, Finsternisse und Flecken. Und so fällt auch über Brissago der Schatten,
wenn ein Asteroid am 6-Sonnenhotel dem freien Fall verfällt.


 





Dulce et decorum est per BELLA PATRIA mori

  

"... für die Verteidigung des Vaterlandes ... Leib und Leben aufzuopfern"

Giuramento dei militi dell'Esercito svizzero - Servizio attivo                                                                       

Per Gadero morire ?

      
   

 PRO PATRIA quando la parola non era un guscio vuoto

 ... noch keine leere Worthülse war

     
Archiv Foto Müller, Locarno, Nr. 407
     
    

VACANZIERI ABITUALI IN LUTTO

20 famiglie - o più - possedenti da appartamento secondario a Brissago,
saranno impedito di fare il loro turismo regolare  - settimanale o stagionale -
al Lago Maggiore brissaghese e nel a loro ormai famigliare borgo di confine. 
Devono dare in affitto il loro Erholungsdomizil a persone residenzialie tutto
l'anno - o vendere la loro proprietà sul mercato delle liquidazioni. A rischio che
il mercato reagisce,  come il mercato ha reagito alle vendite forzate ai tempi
delle discriminazioni razziali.

Prospettiva brissaghese:   20  x  6 persone  =  120  persone - fra adulti, bambini 
e nonni - a fare i senzatetto, ladove finora avevano fatta da modello per l'esercitare
l'arte dello svago.  Oppure:  se non affittano e se non vendano, pero prendono
domicilio perenne a Brissago stesso? Allora, loro malgrado modificano l'equilibrio
demografico, culturale e glottologico di Brissago, con rivendicazioni deutsch,
schwytzertütsch e quant'altro.

Come mai? E perché tale scenario?  A richiesta lo spiegherà il Sindaco, Sig. Rob. Ponti,
il cui si é espresso in questi senzi  in una dichiarazione ai media (fine gennaio 2013).

E se mai dovesse risultare che invece di soli 20 proprietari, una centinaia di proprietari venisse costretti a domiciliarsi a
Brissago, loto con le loro famiglie: il numero dei domiciliati permanente di Brissago potrebbe aumentare da 50 %. Da cui
un terzo nella forma da non-italianofoni immigranti-lumache (che immigrano con il propria guscio da chiocciola sulle spalle).

Il lato zucchero dalla medaglia: Brissago é ritornato nei titoli cubitali della stampa - perfino nel Mattertal ai pedi del Cervino.






Mai scrivere GADERO con "h" -  cioè GADHERO o GHADERO

03.02.2013

Il articolo  sul borghetto di GADERO (qui più in giù pubblicato inizio gennaio 2013, in  lingua commoda 
agli amici turistici dei borghetti prealpine di Brissago)  viene qui ripetuto e redatto in italiano:  a richiesta
particolare dei famigliari della costa di Porta.


2013 GADERO s/Brissago - Antico nucleo - New Look (Nuovo aspetto)

Look at that fuckin ghadero over there! (Guarda questo ghadero da fottere! al di là !)

     


Frazione GADERO s/ Brissago - Village tessinois, Tessiner Bergdorf, Borghetto ticinese

Informazione  / Auskunft: Ente turistico Lago Maggiore

AVERTIMENTO: Mai scrivere Gadero con una "h" (come: Ghadero) In inglese GHADERO significa Asino.
Può alla volta essere usato quale insulto in vece della parola bastardo.
"Look at that fucking Ghadero over there" - "Guardi quel fottende Ghadero al di là!"
Cittato da www.URBAN DICTIONARY













Zahllose Bootsfahrer aus dem Tessin, aus der übrigen Schweiz, aus Deutschland, Belgien
und Holland haben ihn genossen als Leckerbissen des Segelns und Motorbootfahrens auf
dem Lago Maggiore. Den wunderschönen neuen YACHTHAFEN CANNOBIO am Felsenfuss der
Punta d'Amore.  Die Molen  waren mit Rosenspalieren eingefasst. 

Über den Masttops der Segelboote gähnte im Fels der steinerne Löwe, der an die Hilfe der Schweizer
Freiwilligen erinnert, die aus Brissago und anderen Tessiner Orten den Einwohnern von Cannobio
mit Flinten und einer Kanone zu Hilfe geeilt waren, 1859, als österreichische königlich kaiserliche
Kriegsschiffe das Städtchen Cannobio überfielen. Warum? Um sich die Sägemühlen und Holzvorräte des
Cannobinatales anzueignen. Zwecks Befestigung mit Palisaden der österreichisch-lombardischen
Kriegshäfen -  Luinio, Maccagno, Laveno und Angera - im Krieg gegen Piemont.

Unbeachtet von den zahllosen Bootsfahrern aus der Schweiz und Nordwesteuropa, wurde
am 14. Januar 2013 in Cannobio eine Messe celebriert aus Dankbarkeit,  das es keine Toten zu beklagen
gab und niemand verletzt wurde, als dieser wunderschöne erst wenige Jahre alte Yachthafen Amore
am 9. Januar 2003 "einfach so" im tiefen See versank. Zwischen Nachmittag und 21 Uhr.

Einem grossen Aufgebot öffentlicher und privater Sicherheits- und Hilfskräfte, Arbeits- und Rettungs-
taucher, war es gelungen fast alle der zahlreichen im Hafen überwinternden Schiffe von den sinkenden
Molen und Stegen zu entfernen und wegzuschleppen.  

Der damalige Bürgermeister von Cannobio, Sindaco Giuseppe Albertella  - von fahrlässigem Verschulden
freigesprochen -  litt in der Folge schwer unter dem Verlust so vieler maritimer und touristischer Vorzüge
und unter der Vorstellung wie viel schlimmer es noch hätte ausgehen können. Wenn Menschen an Bord
der bewohnbaren Yachten gewesen wären oder wenn Spaziergänger auf den schönen , mit Sitzbänken
ausgestatteten Molen sich aufgehalten hätten. Oder wenn Hilfskräfte im 4 Grad kalten Wasser zu
Schaden gekommen wären. Aus Dankbarkeit für so glimpflichen Ausgang des Versinkens eines grossen
Yachthafen im kalten Januar-See lässt alt-Sindaco G. Albertella nun jedes Jahr eine Dankes-Messe zelebrieren.
Daran nahmen auch an diesem 10. Jahrestag manche damalige cannobieser Zeitzeugen teil. Bootsfahrer
von auswärts fehlten.  Der Gedenkgottesdienst war bisher jenseits der italienisch-schweizerischen
Landesgrenze nicht publik gemacht worden. 

Die vielen Bootsfahrer, die den Lago Maggiore beleben und wohl alle am Blühen des Tourismus
Interessierten in der Bevölkerung und in der Behörde von Cannobo hoffen, dass bald das Geld
zusammen kommt - mit Unterstützung der Provinz VCO, Roms und Brüssels -  um den einzigartig
schönen und perfekt situierten Yachthafen CANNOBIO-AMORE wieder erstehen zu lassen.

       
Mensile la gasgia, Cannobio gennaio 2013



       

Bildernachweis: la gasgia, Cannobio / Garami, Milano / E. Wahl, Brissago









 


Nachmitagslicht über dem Maggiadelta.
So sah es vor seinem Fenster, der Villa Baronata alla Verbanella in Minusio,
der russische Anarchist Michail Alexandrowitsch Bakunin; gest. 1876

Evelines Geburtstagsgeschenk zum 90sten am 9. Januar 2013


Seit 68 Jahren nuklear bedroht.

60 Jahre im falschen Film; falls
der Titel des Richtigen richtig war:
TRAU KEINEM ÜBER 30.
   Schon in der Formula 3 der Älteste (Blick Racing Team; 1960er Jahre)

COOLE TAGE AUF HEISSEN ÖFEN

                                                                                                                      

  

Post vom Municipio                                                                   Rosen und ein Brief     





    

LA STAMPA:   LaRegioneTicino                                                   Tessiner Zeitung                              Eco Risveglio, Verbania                             la gasgia  -   Mensile di Cannobio (It) (Foto: Silvana  Calvo)




     

Mit Eveline: Feiern bei Silvana Calvo , Buchautorin von:                                          
                                                                                                                                  Silvanas Torte                                             
("1938 Anno infame", "A un passo della salvezza")





40 Jahre Segelschule Brissago / 90 Jahre Edouard Wahl  -  Jubiläumssegeln Samstag, 12. Januar 2013
Ehrengast: Offizieller Delegierter der Gemeindeexekutive, Vize-Sindaco  Claudio Jelmoni,  Departement Verkehr und Sport.
Boot: Offene Kielyacht Monark 606 < UHU I >.   Crew: Etienne  Stoffels, Skipper: Edouard Wahl

                        Spalte 3
    



                   
      

Causa raffiche insolite  - Wegen stürmischen  Böen - Uscita del giubileo rinviata.
Ad altra fine settimana.





       

                                                                                         Sic transit gloria mundi





Brissago: La Nodada - Das 3-Königs-Schwimmen im See - 6 gennaio

13° Nodada della Befana è diventata quest'anno una festa popolare. Un saluto alla primavera. Dopo mezzanotte dal  5 al 6 gennaio il calare del  termometro, pure  ai monti, si è fermata a 8° (plus) . Alle ore 11 della mattina la temperatura all'ombra del porto turistico comunale "alla Resiga" era 11 gradi. 5 gradi di più che alla Befana dell'anno scorso. Temperatura dell'acqua 7,5 gradi. (2012: 6°).
 
Sul parcheggio del porto, la solito sfilata delle accappatoi viene, questa volta, sostituita da scene di Costa d'Azzuro. Il vin chaud  che verrà offerto ai  nuotatori  emerse e alla folla del pubblico, servirà altrettanto - da rinfreso.

Si  avrebbe detto: "mancana solo i suoni di una bandella" - se la presenza da musicisti campestri non fosse già sorprendente realtà.

La società Salvataggio SUB Brissago ha, con la solito professionalità da volontari di punto, messo tutto in opera  per garantire sicurezza e divertimento: Squadra sommazzatori  permanente in acqua. Sistemate, pronti  a intervenire: Polizia del lago, Ambulanza, Medico. 

WHOW !

     
   

Neue TabelleSpalte 2
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Il Giudice di PaceIl Decano, il AvvoctoIl Alberghiere 5 Stelle
       
In filaIn gambaInspezione


     
I MusicistiIl PaesaggioIl Fior







FATA MORGANA

LICHT und SCHATTEN: Ein Schauspiel zu ehen von Brissago aus.
Schatten haben die Talfalten mit blauem Dunkel gefüllt. Als  wären die Täler nun Wasserarme eines Archipels. Jetzt hebt Licht die Bergrücken ins Helle, so dass diese Höhenzüge als Iseln aus den scheinbaren Wasserarmen aufragen. Die schräg einfallenden Strahlen der Abendsonne verwandeln das Älplein Cento Campi in den Woodoo-Hain eines märchenhaften karibischen Eilands. Phantasie treibt Blüten.

   
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Vom Brissago Blick auf Ascona - 5. Januar 2013








Erster Föhnsturm im neuen Jahr  -   5 gennaio 2013


   

Es ist der erste Samstag im Jahr; ein frischer Südwind (Inverna) lockt die Segler des Locarnese auf den See. Unter ihnen: Wochendkapitäne von ennet dem Gotthard. Plötzlich brüllt ein Nordföhn aufs Wasser. Pustet den Südwind weg. Die Segler rollen das Vorsegel ein. Reffen das Grossegel. Kurz-wellige Seen bauen sich auf, verwandeln den im Sonnenlicht glänzenden Wasserspiegel in Herden weisser Schafe. Wegbrechende Schaumköpfe ringsum. Eine Yacht mit Leuten aus Olten gerät in Schwierigkeiten. Steuert den kommunalen Yachthafen von Brissago an. Der angeworfene Hilfsmor läuft heiss. Mit knapper Not reicht der Schub bis an die Gästeplätze im Hafen. Wo festmachen? Wo einchecken? Die Besatzung irrt umher auf der Suche nach dem Hafenmeister. Trotz dem verlockenden Segelwetter ist kein Hafenmeister da.  An dessen Telephon verlangt eine Sprechplattte: man soll eine Meldung hinterlassen. Zum Glück - wie schon so oft in solchen Situationen - ist von der Scuola vela , der Segelschule Brissago, Eveline zur Stelle. Alte Schule - Segler helfen einander. An vielen Orten des Lago Maggiore TI:  Seemannschaft von gestern.

"Fördert den Wintertourismus" steht in allen hiesigen Zeitungen. Für die Verwaltung des Porto comunale ein Fremdwort?

 

Ende de Sturms. Segelschule Brissago (Koordination Eveline), Vertrauensstelle KREUZERABTEILUNG
DEUTSCHER SEGLERVERBAND) hat die Unterbringung der havarierten Bavaria aus Olten betreut.
Jetzt wird die Yacht von der Werft Di Domenico zum Wertfgelände in Locarno abgeschleppt.


CANNERO - frühlingshafter Wintertourismus - 4. Januar 2013

  
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In Brissago - diesem vielleicht sonnigsten, jedenfalls tiefst gelegenen Punkt der Schweiz (180 m.ü.M), - in Brissago ist jetzt beides: tote Saison. Und tote Hose. Kaum mehr zu glauben, dass dies einmal einer der berühmtesten und mildesten Winterkurort der Schweiz gewesen ist

Ganz anders sieht es an diesem 4. Januar im nahen itaienischen Städtchen Cannero aus. Nur 8 km Luftlinie weit seeabwärts entfernt von der Schweizergrenze bei  Brissago.  

Hier gibt es an diesem Freitag, 4. Januar 2013 frühlinghaften Wintertourismus. Einige Segelboote draussen auf dem See. Ein Schärenkreuzer, von den antiken Pirateninseln Insel herkommend, macht an einer Boje fest. Im Park über dem Strand blühen rote Kamelien. Der "Kieselkater", ein schier mannsgrosser Kieselstein, kunstmalerisch verfremdet zu einem kuschelig eingerollten Kater, überschaut mit frisch ausgeschlafenen Katzenaugen die Landschaft.

Am Yachthafen signalisiert neuer Flaggenschmuck die Fremdenfreundlichkeit des Ortes.

                                                                                                                                                                                                                                       Fotos: Eveline Wahl

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2013  Alter Dorfkern - New Look

        

Frazione GADERO
Tessiner Bergdorf, Gemeinde Brissago

Auskunft: Ente turistico Lago Maggiore

Non scrivere GADERO con una "h"  -  Schreiben Sie nicht Ghadero statt Gadero

Ghadero is a donkey. Can be used as an insult instead of the word bastard.
"Look at that fucking gadhero over there". --- Citato da www. URBAN DICTIONARY






                   Zusammenstehen

      für stärkeren Landschaftsschutz sagte
      Bundesrätin Simonetta Sommaruga




NEUSTART SEGELSCHULE BRISSAGO

Unsere ersten, damals 10-jährigen Segelschüler, haben jetzt Enkel und Enkelinen, auf dem Weg Segeln
zu lernen. - Nur kurze Zeit trennt noch die Segelschule SCUOLA VELA BRISSAGO von 40-jährigem Bestehen.

Während mehrmonatiger Pause haben wir dem Erfahrungsschatz vieler Jahre die human resource hinzu gesellt, die
mitwirken wird, uns der Herausforderung der Zukunfrt zu stellen.

Unveränderrt bleibt das Ausbildungsziel:

Junge und ältere Menschen - Leute in Führungspositionen wie auch Arbeitslosgewordene, Asyl-
suchende und Rentner - auszubilden zum verantwortungsbewussten Führen von Segelbooten
beliebiger Grösse. Sowie zur Menschenführung auf Segelbooten mit bis zu 11 Mitseglern und
Passagieren. Auf Binnengewässern und (nach Fortbildung) zur See zwischen den Kontinenten.

Im Gegensatz zum <agressiven Segeln> im wettkampforientierten Regattasport, ist unsere Leitmotiv:
Defensives Segeln. Unversehrtes Ankommen, Schadenfrei für Mensch und Material.

Bisher lag die Leitung der staatlich bewilligten Segelschule Scuola vela Brissago in den Händen einer
Zweier-Crew:  Schulgründer und Instruktor Edouard Wahl und Logistikchefin: Eveline Wahl. Nunmehr
gehört neu zum unterrichtenden Team: Valerio Annoni.



Edouard Wahl: Schulleiter, gewesener Blick-Redaktor, Hochseepatent, Atlantik-
überquerung, Unterrichtsprachen: de, fr, it, engl.

Diplom Sportverdienst des Jahres 2011 der Gemeinde Brissgo.



Eveline Wahl, Logistgik, assitiert bei Ausbildung, überwacht Ausrüstung,
Aus- und Einfahrt der Boote, betreut Kursteilnehmer an Land; mehrsprachig.




  Valerio Annoni, Techniker, Holz(schiff)bau und Metallbau, Hochseeskipper, patentierter
  Windsurfinstruktor, Segelinstruktor,. Muttersprachen italienisch und deutsch.


     Yachtausflüge:
     Die Segelschule Brisssago kann Ausfahrten mit grösseren Yachten (8 - 10 m)
     vermitteln zu volkstümlichen Preisen. In der Regelm mit Skipper Peter Ramseier
     auf Yacht "Basilisk" (Bavaria 320, Segelfäche 70 m2).



Die Boote
:
Offene Kielboote, unsinkbar:
2 Boote Monark 606, Segelfläche 16 m2, zugelassen für 4-5 Personen
1 Yngling 15m2 Segelfläche
  
Eidgenössische Segelprüfungen für Kursabsolventen
finden jeweils am Montagnachmittag statt.  Die Kandidaten müssen zuvor im Wohnortkanton
die theoretische Prüfung erfolgreich abgelegt haben.  



Die Tarife der Segelschule Brissago
sind: 
Wochenkurs, 5 Tage,  circa 13:30 – 17:30 Uhr, Fr. 550.-. Einzeltage: Fr 150.-
Nach Rückkehr im Hafen Erfrischunggetränk- oder Aufwärmsuppe inbegriffen.
Im Bedarfsfall kann Ermässigung gewährt werden. Niemandem soll das Erlernen
des Segelns wegen Bedürftigkeit verwehrt bleiben.
 

Man trägt
„Turnschuhe“ und Bedeckung gegen Sonnenbrand. Trendige Segelsportkleidung
ist nicht erforderlich. 

Versicherung:
Die Segelschule Brissago ist versichert für Haftpflicht der Schule und deren Personal gegenüber
Kursteilnehmern und anderen Dritten. Teilnahme an Aktivitäten der Segelschule Brissago erfolgt in
Eigenverantwortung der Teilnehmenden  und auf deren eigene Gefahr. Gegen Schäden, die von
Kursteilehmern verusacht werden, versichern sich die Teilnehmer, bzw. deren Erziehungsberechtigte
mittels persönlicher Privathaftpflichtversicherung.






Vivere con allievi la miracolosa esperienza nautica
dell'uomo preistorico, quando, nel corso delle sue
migrazioni, egli arrivava alle barriere dei laghi e del mare.

Mit Segelschülern die wundervolle Erfahrung nachvoll-
ziehen, die vor Jahrtausenden den Menschen bevorstand,
wenn sie im Verlauf ihrer Migrationen anlangten an den
Barrieren der Seen und Meere.







Tessiner Zeitung   14. Dezember 2012

           

                                                                           Nach unverschuldeter Isolationshaft - Vertrauen ist gut, Misstrauen ist besser





Für den 21. Dezember 2012 war nach dem Maja-Kalender
der WELTUNTERGANG angesagt.

Überm Tessin war am Folgetag, dem 22. Dezember 2012,
der Abendhimmel des  Unglaubens Lohn: La vie en rose !






                       "Vivere" - un segno biblico tra le nuvole di dicembre
                                        sopra le montagne di Locarno

                   "Zum Leben"  -   ein alttestamentarisches Wolkenzeichen
                                   am Dezember-Berghimmel über Locarno 




   "CH" = CHet, wie CHur, CHeib  u CHäs.
   "CH",  8. Buchstabe im hebräischen Alphabet.

"CH" wie "CHuchi-CHäschtli" - - - CH am Himmel und am Hals

Significato kaballistico:
http://www.hebrew4cristians.com/Grammar/Unit One/Aleph-Bet/Chet/chet.html

Segno ciondolando alla collana sul decolleté della Consigliera di Stato Laura Sadis


             


   







Jahrhundertelang haben Maler vor allem Frauen mit Birnenform gemalt und zum
Inbegriff der weiblichen Form erkoren.

Bei der Birnenform wird das Körperfett vermehrt an der Hüfte und den Oberschenkeln gespeichert.
Der Birnentyp hat eine schlankeTallie.

          Foto: <<  mepha >>   Patienteninfiormation



            Wird William’s Kate nun zu Williams Birne ?

Kate ist seit Ende Sommer 2012 schwanger. Noch ist keine Mutmassung
gesichert. Wohl wechselt im Verlauf der Schwangerschaft die Rumpfform
der werdenden Mutter von der Birnenform zur Apfelform. Doch wechselt
umgekehrt die Gebärmutter von ihrer anfänglichen Form einer aufgestell-
ten Birne, zur Form einer umgedrehten Birne; die mit dem Schlankteil nach
unten schaut.  

Der Rundteil der Birne nunmehr oben, wird vom Kopf  des werdenden Kindes
beansprucht.







  



    Eingeschneit schaut es aus, wie ein ungenutztes Älplein.
    Vorzeige-Schweizchen russischer Oligarchen. Wo's Heidi
    kann brauchen, was es gelernt hat. Rütliwies'chen helle-
    bardenlosr Tellen, die aufs Abgeschminktwerden
    warten.

    Der Anblick täuscht. Wenn gegen den Herbst hin das
    Gras geschnitten, das Heu weggefahren ist, gliedert
    sich das Grün auf, als wäre da vor Zeiten das Feld zu
    Feldern gestückelt worden.

    Fällt dann der erste Schnee und schmilzt dieser gleich
    darauf wieder weg,     kommt zum Vorschein, warum das
    Feld CENTO CAMPI "Hundert Felder" heisst. Der Hang ist
    landwirtschaftlich struktuiert; perfekt terrassiert. Da
    steckt  enorm viel  Männer- und Frauenarbeit dahinter.
    Vorausdenken von Grosseltern auf Enkelkinder; von
    Kindern auf Kindeskinder.

    Über den See hinweg ein Kleinod. Ein Hin-Blick, mit dem
    Ascona, Ronco, Brissago und Cannobio sich schmücken.
    Cento Campi: 100 Felder. Bar jeder Spur sich streitender
    Feldherren.







Schneeometer  

Die wildlebenden Schafe der Brüder Arnaldo und Michele Berta sind neulich von den
Alpi di Naccio zu den Maiensässen hinuntergestiegen. Heute, 7. Dezember 2012, Tag
nach SantiKlaus (San Nicolao) sind sie nun - ein wollig wandelndes Kollektiv - aus
unverfälscht eigenem Antrieb, in die ganzjährig bewohnte Bergfraktion GADERO (440
m.ü.M.) herabgekommen. Hier finden sie noch den stachligen Zungenkratzer herab-
gekollerter Kastanienschalen.

Und den Überrest des Weidgrases, das die Beton-Zivilisation noch nicht ganz
aufgefressen hat.

Schafabstieg ohne Hirten und Hunde:
Untrügliches Zeichen für bevorstehenden "Schnee bis in die Niedeungen".

  

   
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   AltGadero - Neu Schaf(f)Hausen





Piangendo in galera

Micio a Gadero (frazione di Brissago) sperimenta Quantanamo.

Eveline la sente miagolare. Pensa: "quanto penserebbe io, se fosse gatto?" Freddo,
fame, sete, sete di libertà? Nostalgia di carezza? Oppure di qualcosa a correre
indietro?

Allora appende le sue emozioni. Poi si arrangia a far telefonare alla Polizia comunale.

Esso sà che la gabbia è stato messo: Per trasferire al veterinario specifici gatti randagi
presunti ammalati. Pero non quel gatto trappolato nella gabbia. Vagabondo anche lui;
ma non ammalato.

Fu rimesso in libertà dall’usciere, accorso senza temporeggiare. Ora si chiarisce, perché
una trappola a tale scopo in tale area viene lasciato incustodito?

   





Winterhelm und Sonnenbluse

  
 
 



Grättimaa mit Tabakpfeife
das Kindmännchen, das pfeiferauchend dem Christkind vorauseilt

TabakSucht-Ouverture für die Jüngsten


   

PETITION (BV Art. 33).   zwecks Vermeidung, Verminderung oder Neutralisierung indirekter Förderung des Tabakrauchens,
a) durchöffentliches Suggerieren oder Insinierennfolge es wäre Tabakrauchen ein Zeichen jugendlicher Reife oder sozialer
Identitätsfindung

b) infolge Einrichtens und Betreibens sogenannter "Raucher-Zonen", die für den Konsum von Raucherwaren bestimmt sind,
in Gebieten, in denen sonst das Tabakrauchen unzulässig ist.


PETIZIONE (Costituzione federale art. 33) per eliminare, diminuire o neutralizzare la indiretta promozione del fumare tabacco,
quanto essa è inerente

a) a asserzioni pubblici suggerendo o insinuando che fumare determina uno stato di maturità o di masculinità o uno stato sociale
avanzato.

b) alla promozione di zone destinate a dei fumatori.

Sehr geehrte Frau Nationalratspräsidentin, sehr geehrte Damen und Herren Nationalrätinnen und Nationalräte,  

Sehr geehrter Herr Ständeratspräsdent, sehr geehrte Damen und Herren Ständeräte,

Sie sind hiermit ersucht, von der Tatsache Kenntnis zu nehmen, dass an und auf öffentlich zugänglichen Abbildungen, Gegenständen,
Örtlichkeiten, Veranstaltungen usf., insbesondere an solchen, die von Kindern und Jugendlichen wahrgenommenen werden, oftmals
indirekte Botschaften enthalten sind, welche das Tabakrauchen propagieren oder durch Erleichterung fördern und / oder das
Tabakrauchen erscheinen lassen als identitätsbildendes Merkmal des Heranwachsens, der Persönlichkeit, der Männlichkeit oder des
geschlechtsneutralen Ernstgenommenwerdens und In-Seins.  

Des weitern sind Sie deshalb gebeten, auf der Grundlage der geltenden Rechtsordnung besorgt zu sein und zu veranlassen: dass auch in den
derartigen Fällen WARN-Inschriften anzubringen sind, welche zum Ausdruck bringen, dass das Rauchen die Gesundheit schädigt, auch
anwesende Mitmenschen gefährdet und tödlich sein kann.    

Ausschlaggebend für diese Petition sind folgende drei aktuelle Beispiele aus dem Alltag im Wohnortskanton des Pendenten: 

1.) Die spezielle begrenzte Raucherzone für Patienten, Ärzte und Pflegepersonal im Spaziergarten eines Bezirksspitals ist an gartenbaulich
prominenter Stelle des Parkumganges einladend platziert. Der Rundgang, der auch an einer Zone für Heilpflanzen vorbeiführt, leitet Patienten
und Besucher unausweichlich an den Rauchenden vorüber.

Eine Warninschrift - wenn es sie gäbe – würde den Animiereffekt der Einrichtung neutralisieren oder dämpfen.  

2.)· Das Weihnachtsessen für das - viele hundert Personen umfassende - Personal einer kantonalen Institution des Gesundheitswesens wird
im Freizeitresort einer Tabakfabrik abgehalten. Mittels musealer Ausstattung und intensivem Duft der Nikotinverarbeitung huldigt diese
Örtlichkeit dem Rauchergenuss und der wirtschaftlichen Mächtigkeit, welche dieser Genuss hervorbringt. Eine begleitende Warnbotschaft
– wenn es sie gäbe – würde den in die Öffentlichkeit ausstrahlenden Animiereffekt dieser von der Institution des Gesundheitswesens getroffenen
Ortswahl dämpfen.  

3.) Die Tessiner Verkaufsgeschäfte eines schweizweit tätigen Grossverteilers vertreiben anlässlich der diesjährigen Adventszeit einen
„Pupazzo San Nicolao“ (Grättimaa), mit einer tönernen Tabakpfeife im Mund. (Siehe 2 angehängte Abbildungen) Bisher war das (hauptsächlich
an Kinder sich wendende) Adventsgebäck der Grättmänner (Grittibänze) allgemein bekannt ohne Beigabe einer Tabakpfeife.

Die Beigabe einer tönernen Tabakpfeife ist jedoch in nördlichen Gegenden Deutschlands geläufig, wo dieses Gebäck „Weckemann“ heisst.
Die Tonpfeife mit dem gekrümmten Pfeifenkopf nach unten, wird dort als Bischofstab des Bischofs Nikolaus von Myra gedeutet. In der Schweiz,
wo solche Deutung nicht geläufig ist, ist die Tabakpfeife im Gesicht des Grättimaa / Pupazzo für die damit beschenkten Kinder eine Botschaft:

Sie veranschaulicht: Pfeifenrauchen sei das Statuszeichen eines dem Christkind vorausgehenden Menschenkindes.

Eine begleitende Warnbotschaft – wenn es sie gäbe – würde den Vorbildeffekt dämpfen und könnte nachhaltig der irrigen Ansicht
vor beugen, es würden Rauchergesten und Rauchergeräte einen höheren gesellschaftlichen Status anzeigen.

Auf Grund dieser Ausführungen und Beispiele, ersucht der Unterzeichnete Petinionär die Eidgenössischen Räte, sich der genannten Sache
anzunehmen.  

Mit vorzüglicher Hochachtung    
Edouard Wahl, alt-Consigliere comunale, Brissago
CH 6614 Brissago, frazione Gadero Tel. 091 793.15.12 / 078.805.89.51



    
  

Hoch hinaus. Das war schon immer das worauf er aus war. Seit die Frauen von Intragna mit den
Steinen, die sie aus dem Flussbett der Melezza heraufschleppten, im Geviert des Fundaments sein
Wachstums-Genom festgelegt hatten. Mit 65 Meter und 11,4 Centimeter über Grund wurde er und blieb
er seither: der höchste Campanile, der höchste Kirchenturm des Kantons Tessin. Der Campanile
von Intragna im Centovalli. Im Jahr 1775 war der Turmbau beendet. Lastträger vom Flussbett bis
hoch hinauf waren die Frauen gewesen. „Talibaninen ohne Burka“. Im November wenn die sinkende
Sonne die Nordwand des Ghiridoneberges (an seinem Südfuss liegt Brissago) mit gleissendem Licht
überzieht, hebt sich der Felsdom von Intragna mit der Kirche drauf, schwarz, mit scharfen Konturen,
in die Helle des beginnenden Abends. Der Glöckner ist in den Glockenturm gestiegen, der sich 20 Me-
ter unterhalb der Turmspitze befindet. Er läutet das Abend-Angelus: das lombardische Glockenspiel,
das hier „Rebat“ heisst. Dieses Re-battere (Nach-Läuten) besteht aus 3 x 3 einzelnen Schlägen an eine
einzelne Glocke. Zwischen den Schlägen jeweils ein Stille-Intervall von mehreren Sekunden. Die leer
gewesenen Strassen haben sich belebt. Frauen und ältere Männer bewegen sich zur Kirche.





20° della tragedia del Sacro Monte

Vittima, un giovane frontaliero siciliano,
               residente ad Oggebbio

               MARCO INTERNICOLA


Le sue già anziane genitori nella lontana isola meridionale
hanno perso un appoggio. Una ragazza del Piemonte il suo
fidanzato.- La Svizzera un mano d’opera diligente e instancabile.
Il suo datore di lavoro, una imprese del Locarnese un operai
cooperativo volonteroso, che ahimé, si lasciava mandare in
un cantiere nelle montagne di Brissago re il sabato, pure
contrario alle regole, per terminare le cose prima che cade
la neve. Qui si è rotto un arcano a fune di acciaio mentre
Marco Nicola doveva tendere una condotta aerea d’acqua
potabile da un fianco della gola al fianco opposto. Il è morto
in quella gola del Sacro Monte, quel sabato 14 novembre
1992. Poco prima che cadeva la neve.

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Siehe auch weiter unten: Cento Campi 28 ottobre 2012






ARBEITSHELD DER SEEFAHRT


Club Yachting Sailport-Brissago gedenkt des Brissagheser Stewards NARCISO BAZZI,
der ikn der Nacht zum 15. April 1912 im Atlantischen Ozean mit dem sinkenden Passagier-
schiff TITANIC untergegangen ist, während er den eingeschlossenen Auswanderern
in der Armeleuteklasse Imbisse reichte.

         
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Schlagen Tiziane Schaum in der Clinica Hildebrand?




    

Cento Campi gegenüber "medterannem" Brissago

         
         
    
         






    







Fallholz der Unwetter - Reichtum des Schwemmholzes, an den Flussmündungen.
An den Seeufern. 

Ungenutzter Energieträger. Einst Wohlhabenheit armer Leute; Schätze, die sich
in den Flammen der Kamine konvertierten in warme Winterabende. Und
dampfende Polenta.  

Welche Verschwendung!   Das Schwemmholz der ersten Oktoberstürme an der
Alpensüdseite überzieht – sich selbst überlassen -  den Wasserspiegel im Golf von
Locarno.

Stigma einer Stadt mit Fischern und deren Fischerbooten, die sich eignen,
schnell stattliche Mengen treibenden Fallholzes einzusammeln.

Einer Stadt mit Bezügern der Sozialhilfe. Einer Stadt mit Beschäftigung suchenden
Asylbewerbern. Und mit vielen Pfadfindern, die sich hilfreich erweisen möchten mit
Beschäftigungen inder Natur.

„Mit <BUZZA> - so das Internet - bezeichnet man an den Ufern des Lago
Maggiore das herrenlose Schwemmholz aus den Tälern. Buzza kann frei
eingesammelt und in Besitz genommen werden von jedermann. In  noch
nicht lange zurückliegender Vergangenheit diente die Buzza als kostenlose
und sichere Versorgung mit Brennholz der Armen“ (und weniger armen.)

Die Buzza nahm eine beachtliche Stellung ein im naturverbundenen,  wirt-
wirtschaftlichen und sozialen Erbe des Kantons Ticino. Noch bis vor kurzem.

Noch beim Hochwasser von 2008 sammelten Frauen von Brissago das aus den
Alpentälern in grossen Mengen angeschwemmte Treibholz ein. Froh, dass es
vom Nordwind in den damals noch ungesicherten Jachthafen geschwemmt
wurde. Längs der Hafenpromenade schichteten sie es zum Trocknen auf. Jede
Familie ihren eigenen Holzstoss. Wehe, wenn unerfahrene Touristen sich an
den Holzstössen zu schaffen machten, um sich kurios geformte Hölzer anzu-
eignen.                                                                                 
Bild N° 1 

Vergangenes Wochende 6./. 7. Oktober 2012) als die jüngste Buzza im Golf
von Locarno infolge Windstille stagnierte, fuhren wir dort hin, um zu sehen, wie
eine städtische Bevölkerung jetzt mit der Buzza umgeht.  Im Bootshafen Lanca
delle Stornazzi, wo die volkstümlichen, kleinen, mit Riemen (Rudern) bewegbaren
Boote liegen, war kaum ein Bootsplatz leer. Zeichen, dass kaum jemand ausge-
laufen war, um Schwemmholz einzusammeln.                                     
Bild N° 2


Im grossen Porto Turistico von Locarno waren Süd- und Nord-Eingang gegen
das Eindringen vom Schwemmholz mit aufblasbaren Schwimmkörpern gesichert.
Doch anstatt die Bootsbesitzer zu ermuntern, sich am Einbringen des Schwemm-
Schwemmholzes zu beteiligen, war das Ein- und Auslaufen für alle Bootskate-
gorien untersagt. Und in bedrohlich rüdem Deutsch war kommuniziert

„Es wird keine Hilfe gegeben für die Ein- oder Ausfahrt und wir lehnen jede Haftung
ab für das Nichtbefolgen der Vorsichtsmassnahmen. – Die Ausgänge werden mit
Videokameras kontrolliert.“                                                                     
Bild N° 3

Bei der Bootsvermietung an Locarnos Seepromenade, war niemand zugegen,
um denen ein Ruderboot zu vermieten., die zum Einsammeln  von Buzzaholz
ein solches Boot hätten mieten wollen.                                                
Bild N° 4

In der Nähe begegneten wir dem Gemeindeabgeordneten (Consigliere comunale)
Advokat Mauro Belgeri – bekannt als Verteidiger des ökologischen Erbes und
der Traditionen.  -  Wir baten ihn, die Gemeindeverwaltung Locarno (Municipio)
zu veranlassen, der Einwohnerschaft in Erinnerung zu rufen:
       
: dass das Einbringen und in Besitz nehmen von Treibholz aus dem See jedermann
erlaubt ist und keiner Bewilligung bedarf. ·       
: Und dass die Gemeinde diese individuelle Brennstoffversorgung fördern und
einige Ruderboote, die hierzu bestimmt sind, zur Verfügung stellen sollte.


    


    

Ottobre 2012 UNA BUZZA IMENDICABILE ?





BUZZA – Regalo delle alpi per la gente di pianura. Energia. Ricchezza
che si converte nei camini in calorose serate d’inverno e scottante
polenta.   Che sperpero! La buzza del recente inizio ottobre nel golfo di Locarno,
totalmente abbandonata. Stigmatizza una città di tanti proprietari
da barche da pesca, di tante persone bisognosi, di tanti richiedenti d’asilo,
di tanti scout che vogliano rendersi utile con delle attività nella natura.

A prescindere della catastrofica Buzza di Biasca, che nel 1515 ha fatto
rompersi una diga - formato da buzza e frana precedente (1513) - e che
in seguito ha rovinata con marcerie la fertilità della pianura di Magadino
per diversi secoli - da ciò prescindere, il fenomeno della buzza occupa
un posto di pregio nel patrimonio naturalistico, economico e sociale del
Cantone Ticino. 

Internet: “TICINO – LA BUZZA
Con parola "buzza", sulle sponde del lago Maggiore s'intende la legna di
varia di misura e consistenza, senza proprietari, portata dai fiumi in piena.
La "buzza" può essere raccolta e fatta propria da tutti: in passato è stata un
approvvigionamento gratuito e sicuro di legna per i poveri.
Foto 1  

Alla buzza del 8 settembre 2008 (e giorni seguenti), quando il vento da
nord concentrava la buzza del locarnese nel (allora ancora mal
preparato) porto turistico di Brissago, le donne di Brissago – già
moderna in jeans e t-shirt - raccolsero la buzza lungo la scogliera. Sul
passeggio la sistemavano per seccare.  

Sabato 6 ottobre 2012 siamo andato a Locarno per vedere come la
popolazione urbana reagisce quanto la natura gli fa regalo di una buzza
in diretto contatto con la riva di passeggio.
Foto 2    

Il porticciolo della Lanca degli Stornazzi - pur per nulla bloccato dalla
buzza - era pieno di piccole barche al ormeggio. Segno che quasi
nessuno è uscito per raccogliere la legna della buzza nel vicino golfo
di Locarno.
Foto 3  

Al porto turistico di Locarno le entrata Sud e Nord erano sbarrate. I
navigatori – invece di venir incoraggiati di andar fuori per recuperare il
prezioso legname - erano minacciati in un rude stile tedesco:  

„Es wird keine Hilfe gegeben für die Ein- oder Ausfahrt und wir
lehnen jede Haftung ab für das Nichtbefolgen der Vorsichtsmass-
nahmen. – Die Ausgänge werden mit Videokameras kontrolliert.“
Foto 4    

Al noleggio barche sul lungolago di Locarno si trovava nessuno
per dare in affitto una barca a remi per recuperare legname della buzza.

Nei dintorni abbiamo incontrato il Consigliere comunale di Locarno,
Avvocato MauroBelgeri, difensore del patrimonio ecologico e delle
tradizioni. - Egli sarà invitato di chiedere al Municipio di ricordare al
pubblico la gratuità del raccogliere la legna della buzza. E di facilitare
l’accesso dei cittadini a qualche barche a remi destinate a questa
fine.
Foto 5 e seguenti : Buzza nel golfo di Locarno  


Bevölkerung hat eine Pinie gerettet

Brissago, September 2012

  


Es sollte ihr gehen an Kopf und Kragen.
der Schatten spendenden Pinie.
Auf der Sonnenbadwiese im Gemeinde-Lido, Brissago.
Gekappt werden sollte
das immergrüne Sonnendach.
 
In der Grasnarbe sollte das zersplitterte Geäst
noch einmal sich verzahnen
wie immer bisher an grauen Tagen im Gewusel
des über den See ziehenden Gewölks.

Es sollte
des heimatvertriebenen Spechtes Speisekammer,
der Stamm, zu Fall gebracht werden
wie in der Müllecke des Schirmflickers
ein auf Flohmärkten abgegriffener
Stängel des Umbrellers eines in der Finanzkrise
aus dem Fenster gesprungenen Bankers.

Ausgebaggertwerden sollte und gehäckselt,
der Wuzelstock. Wie Goethes, Molieres und Petrarcas
gesammelte Werke im Shredder
des  i-Pad vermarktenden Marketings.
 
Ersäuft sollte werden des Baumes Seele im flüssigen Beton
der Calcestruzzierung der Fluss-Aue und Seebucht
zwischen Ghirdoneberg und Lago Maggiore.




    
     Man gedenke des Grünsterbens in D 21720 Gründedeich
für das Prestige der dortrigen Tennisfans (Club Lühe).
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     Für Brissago kam der Retter aus der Urne.
Gegen die 7 von 7 Regierenden des Gemeindegovernments,
gegen das Gutheissen von 27 der 30 Kommunalparlamentarier
haben die Bürger von Brissago mit 493 gegen 276 Stimmen
in erzwungener Volksabstimmung
das 3,5 Millionenprojekt der Lidoerneuerung verworfen.

Und damit die Pinie auf der alten Liegewiese
vor dem Untergang gerettet.
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Grosser Bahnhof für Little Ship

Der Föhnsturm, der über Nacht mit 120 und mehr Stundenkilometern dem
Alpenkamm die Zähne schliff, vermocjhte dem Lago Maggiore kaum da und dort
eine Herde gischtweisser Seeschafe übers den triefenden Rücken zu peitschen.
Doch, das genügte, um ein zweimotorige offenes Motorboot ', da hier schon mal
zu "den Grösseren", little ships gehört,  von dessen Mooringboje loszureissen.


In kurzer Freiheit unter dem felsigen Ufe, vepasste es sich ein Leck, lief voll und
versank.

Mit gewaltigeTross aus Pneukran, Sattelschlepper, Standbybooten, Tauchern,
Feuerwehr, Oelwehr und Polizei ging man ans Berge-Werk. Das Wrack wurde
ausgepumpt, so dass es sich allein über den Wasserspiegel hob.

Dann machte der Pneukran aus dem Wasserfahrzeug ein Luftschiff.

Die verkehrsreiche Uferstrasse, blieb in beiden Richtungen lange gesperrt.
Hunderte von Grenzgängerautos stauten sich zu Kolonnen.



    


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Maritime "Eventisierung" für Besserverdienende


„… um sich greifende maritime "Eventisierung für Besserverdienende“

So bezeichnet ein hiesiger Szenenkenner, die Veranstaltungen, die von
Top-Destinationen" im Tessin angeboten werde: "Für die verwöhnten Lieb-
haber der maritimen Lebensart“. Die betreffenden Gaststätten zieren ihre
Angebote mit den auf Alpenseen dümmlich wirkenden Namen „Kapitäns Lunch“, 
„Captains Club“
(und dergleichen).

„Wir pflegen noch die maritimen Gebräuche, wie die Etikette der Flaggen-
führung“

versichert eines dieser (aus Bullaugen die Welt betrachtenden) Unternehmen ihrer
Klientel: ungeachtet, dass diese Klientel damit deklassiert wird zu pseudomaritimen,
nach schiffigen Landgängen Ausguck haltenden virtuellen Trägern virtueller Kaptains-
mützen.

Der Etikette der Flaggenführung bei Landgang - landwärtigen Anstandsregeln der
Seefahrt - dient der terrestrische Flaggenmast; mit dem zur vertikalen Verlängerung
aufgesetzten "Eselshaupt"; darauf aufgesetzt, die Stange, die aber "Stenge" heisst.

An deren Top: die Eignerflagge. (Auf dem Bild: ein Wolfshaupt.)

Vom erwähnten Eselshaupt, schräg aufwärts, in Richtung Kneipe ragend: die GAFFEL. „An der Gaffel weht die Natio-
nalflagge“ (die mit dem Schweizerkreuz). Zitiert aus: „Europäisches Segel-Informationssystem Flaggenführung am
Flaggenmast“.


So auch an der Gaffel des Flaggenmasts eines vom Bundesamt  für Kommunikation (BAKOM) inspizierten Schul-
Hotels World of Yachting in Brissago.

Ausgenommen, wenn die Yachtingworld-Schule ihre schottischen Whiskey-
Weekends zelebriert. Da gilt dann: Für die Schweizer Nationalflagge: „Runter
mit dem roten Plunder!“ Da ist dann Etikette, Kultur und Nationalstolz Ende der
Fahnentange.“ Da erigiert dann das erste Glied der Prioritätenkette zum
merkantilen Kalkül. Jetzt heisst es: „Heiss auf den Lion Rampant !“. „Heiss auf
den steigenden Löwen“.  Rotpelz auf gelbem Tuch. Auge, Krallen und Zunge
blau. Umgeben von rotem Doppelbalken mit Lilien. Seit 1332 Wappentier und
Flagge der schottischen Könige.

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                An der Gaffel des Kommerzes, wird Schottlands Monarchenflagge zur Schnapsfahne der Plebeyer

   




Incendio al Palazzo comunale (Municipio) di Brissago


Da noi notato: Domenica, 12.08 07:00.

Apparentemente doloso.

Targa: Il Foglio ufficiale esposto al fronte esteriore della porta
d’entrata dell’amministrazione comunale.

Complettamente distruto dal fuoco: l’ultimo numero del Foglio
ufficiale pubblicato il venerdì 11agosto 2012.

Probabilmente: Attentato contro la liberà d’opinione e d’informa-
zione e la liberta dei media.

Come pure: Attentato contro il diritto fondamentale di ognuno di
conoscere in tempo utile i termini legali per iniziare ricorsi ed altri
rimedi contro progetti o decisioni, decisi o autorizzati da organi
dello stato.

Carbonizzata: parte della porta d’entrata.

Danneggiato: lo storico tenitore di giornale in ferro battuto con
lucchetto.

Rischio d’incendio totale: Palazzo comunale intero con cancelleria,
ufficio tecnico, archivio comunale, museo, commissariato della Polizia
comunale.


L’esposizione del Foglio ufficiale del Cantone Ticino al lato esterno
della sede municipale è un successo popolare democratico anziano
da 169 anni.

Giusta la norme della “Legge sul giornale degli avvisi” del giugno 1843,
tuttora in vigore, ogni Comune é tenuto ad abbonarsi al FOGLIO UFFICIALE
per due copie. Una copia è da conservare presso la cancelleria, l’altra è da
esporre al pubblico nel luogo degli affissi. (al albo comunale) quale mezzo
di pubblicazione
”.  -  Eros Ratti “Il Comune” pag. 843 ss.


Dem 169-Jahre alten Gesetz am Tag nach der Brandstiftung schon wieder Genüge getan

Für die Brandstifter, die übers Wochenende in Brissago den öffentlichen
Aushang des Tessiner Kantonsblatts - Bollettino ufficiale - abgefackelt haben,
war die pyromanische Wohllust -  wenn es denn ein Akt selbstgetätigter
Wellness gewesen sein sollte - für die Brandstifter war das luziferische Züngeln
an der kommunalen Haustüre, aus Sicht der Nachhaltigkeit, gerade mal ein
Strohfeuer.

Nicht minder brillant, die Effizienz der kommunalen Veraltung, dem Rechts-
anspruch des Stimmvolkes zu genügen - kostenfrei und unter freiem Himmel -
mit News von Kanton und Gemeinden  rechzeitig und andauernd versorgt zu
werden. Schon im Laufe des Montag - schier innert 24 Stunden nach der
ungeklärten Verfeuerung des Staatspapiers -  hing am historischen eisernen
Zeitungshalter mit Luchetto (Vorhängeschloss) eicne frische Kopie des in
Flammen aufgegangenen Kantonsblattes.  




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ASCENSIONE. Celebrazione cristiana del ascendere al cielo di Gesù: il 6° `giovedì dopo
la domenica di Pasqua (2012,17 maggio). 40 giorni dopo la sua morte e resurrezione.
Una festa solenne in tutte le culture cristiana.

Salvo in quell’ di Brissago - come lo segnale il Municipio. Sul Viadotto del Sacro Monte,
la bandiera comunale è ammainata a mezz’asta!

    

L’esecutivo comunale sembra disincantato. Avrebbe voluto un Salvatore, come a Kaana, attivo
nella squadra esterna? Invidiandogli il seggio alla destra del caput mundi?

Non lo sappiamo. I municipali non informano sui loro interventi nella scenografia ambientale.
Il decoro del paese è di loro competenza. Anche se non possiedano la indispensabile sensibilità.
Inseriscano spese per bandiere in ogni preventivo. E si permettono qualunque stupidaggine
con i vessilli che i contribuenti pagano.

Vessillo comunale – bandiere di San Giorgio – a mezz’asta. Per l’ascensione al cielo di Gesù!








Die von den bedeutesten Staatengemeinschaften geschaffene Auszeichnug BANDIERA BLU -
BLAUES BANNER -  für einwandfrei saubere Badestrände an ausnahmslos sauberen Ufern,
in Nachbarschaft mit gepflegten Ortschaften, ist dem italienischen Schwesterort BRISSAGOS,
dem Städtchen Cannobio, anfangs Mai dieses Jahres verliehen worden. Bereits zum zweiten mal.

     FÜR SAUBERES BADEN

          EIN SCHWUMM ÜBER DIE GRENZE

Jetzt entsinnt man sich wieder, weshalb das leblos gewordene, von seinen Bauern, Obst-
pflanzern und Kleinhandwerkern verlassene Tessiner Grenzdorf Brissago, in der Badesaison
einen nach Völkerwanderung aussehenden Auf- und zumeist rastlos vollzogenen Abzug
vornehmlich deutscher und niederländischer Touristen wegstecken muss. Obwohl auch Brissago
eine Sommerfrische ausstrahlende Uferpartie und gar einen Lido aufweist, der allerdings
familienbudgetbelastende Eintritts- und Konsumationsgelder abverlangt und, statt des Eintauchens
in die Gebirgsseelandschaft, das Baden – wie in den Architektenbädern gewässerloser Städte -
in betonierten Schwimmgruben propagiert, die mit Seewasser gefüllt sind.

      

Im benachbarten italienischen
Cannobio ist der Bandiera–blu-
Lido für jedermann kostenlos
zugänglich. Von der Uferprome-
nade aus. Und mit Kleinbooten
auch vom See her. Ein wohl-
duftender Auwald in dem -
Sommers trockenen - Delta des
Cannobinaflusses erfreut auch
Kleinkinder und Grosseltern. In
den Zweigen ein Gewölk aus
Vogelstimmen. Dem Au-Schatten
vorgelagert: ein weisser Sand-
strand. Auf einem Hochsitz ein
Strandwächter, der die Freischwimmer draussen im Auge behält. Im Schatten ein Zelt.
Darin das Rotekreuz mit Freiwilligen einen Samariterposten betreibt. In einem Kiosk:
öffentliche Internetplätze und ein Auskunftsbüro des Verkehrsvereins mit Buchungs-
stelle für Unterkünfte und Veranstaltungen. Besucher aus dem Tessin, sind erstaunt:
das Personal begrüsst die Gäste! Gäste vom Vorjahr nicht selten mit Namen. In Gast-
stätten und Einkaufläden am Ort ist das meiste billiger als in der Schweiz.

.



Für ein Gemeindewappen ohne Kriegsallüren


Edouard Wahl, Gruppo Farsi coraggio

Brissago, Gadero, 30 apile 2012 Signori Presidente
e Membri del Consiglio comunale, Brissago.

PETIZIONE per una Corporate identity migliore. Per
un amor proprio di Brissago meno assassino, più
conciliante di quello che lo stemma comunale riduce
– Brissago ed il San Giorgio - all’atterrare dei poveri
  dragoni - spettri zoologici immaginati da borghesie dirigente che hanno paura della cattiveria di loro stesso.



Lo ho sempre sostenuto e pure
fato oggetto da intervento in
Consiglio comunale, il massacro
del povero drago verde miseramente
atterrato ai zoccoli del stallone bianco
– quella uccisione non può essere
considerato un gesto eroico di un ca-
valiere medievale destinato a diventare
San Giorgio: il nobile santo della
misericordia cristiana e patrone dei
boy scout. La scenografia contenuta
nello stemma della propria patria
comunale dovrà fornire ai ragazzi, che
nella scuola comunale lo incontrano, impulsi cavallereschi e di fair play.

Pero l’impulso che il attuale disegno dello stemma di Brissago trasmette ai fanciulli è,
al massimo, quello di afferrare il cellulare: Per allarmare la protezione degli
animali.

Il attuale disegno dello stemma di Brissago insegna – anzi propaga pubblicamente e
specialmente all’indirizzo della gioventù: L’accettazione spensierato della
crudeltà.

                                                       *

Buona notizia:

Google ci fa vedere una scenografia
alternativa: Il dragone verde ridente,
pronto al dialogo.

Con la presente PETIZIONE, il Gruppo
politico Farsi coraggio, rappresentato da
Edouard Wahl, cittadino a Brissago,
valendosi dell’art. 8, lettera l) della
Costituzione cantonale, invita il Consiglio
comunale di Brissago, di attivarsi presso
il Municipio allo scopo che quest’ultimo inizia degli studi per una creazione grafica meno crudele.

Più coerente allo spirito umana della figura leggendaria di San Giorgio. Ciò rispettando
la descrizione definita dal capoverso 2 dell’art. 2 del Regolamentocomunale di Brissago,
del 2 dicembre 1996.

“Fondo d’argento alla croce di rosso, accompagnato nel canton franco da un
San Giorgio al naturale, montato su un cavallo bianco, atterrante un drago verde”.
Salvo, tuttavia, la rinuncia all’eccesso di violenza. Eliminando nel Regolamento
comunale stesso, l’attività omicida del Santo: “atterrante un drago di verde”.

Sostituendo questo con “San Giorgio [...] sottomettendo un drago di verde”.

Coerenza:

Infatti,secondo il più dettagliato narrativo, il San Giorgio avrebbe, con la forza delle
sue virtù, domato il drago verde in modo tale, che una giovane donna, usando da
guinzaglio la sua cintura, poteva condurre il drago a passeggio attraverso la città.

Con la massima stima - Edouard Wahl

                                                        *

GEORG: Vom Schorsch Gaggo der Landesverteidigung zum Schörschli von nebenan

Den Anderen auf den Ranzen geben. Den Fremden die Grinder einschlagen. Den Gastfreundlichen
die Weinkeller leersaufen. Am Arsch von deren Töchtern, die Hirnmasse der erschlagenen Liebhaber
sich von den melkentwöhnten Fingern streichen. Als entlöhnte Totschläger der Herzöge und Könige zu
Tausenden beidseits dern Alpen durch die Lande ziehen. Dörfer abfackeln. Die ihnen Obdach gewährten.
Den Herrscherfamilien in den Kantonshauptorten fette Pfründen in die Hofstatt jagen. Indem sie sich in
deren Schweizer Regimentern für geringes Handgeld auswärtige Heimat verschafften. Und die
Aussicht, in den Jahrzeitbüchern als in-der-Schlacht-Gebliebene erwähnt zu werden.“ Das war
Schweizer Art: Alles Ungeheuere ums Verrecken zum Verrecken bringen. Das muss das Vorbild
gewesen sein, als das Italienerdorf Brissago sich anschickte, am 24. April 1521, dem Namenstag, des
Kalenderheiligen Georg, denselben hisgtorizierend einzukleiden. Mit Gerät und Ross und Rühmlichkeit
auszustaffieren.

Georg, das war ein braver Heiliger und fahrender Tierbändiger in der Zeit des Frühchristentums
in Kleinasien. Galant, und schönen Frauen begierdelos zugetan. Die Drachen, die da überall hausten
in Höhlen und Unterhosen, hatten da anderes im Sinn. Das machte die Geschichte spannend.
Die Erzählung manipulierbar.

200 Jahre vor dem Selbstanschluss Brissagos an die Schweizer Landnehmer in Oberitalien – hatten die
westeuropäischen Krieger an den Kreuzzügen in Palästina den frommen Georg zum blutrünstigen
antiarabischen Schlachthelden umgedichtet. Zu Pferd und mit Wunderwaffe. Hauend und stechend.
Nach damaliger Schweizer Art. Der es nicht an Friede und Verhandlung gelegen war. Der nichts
Lebendes hinter den Hufen seines Pferdes sich aufrichten lässt. Der nur töten, töten, töten, Leben
vernichten will. Ein Anti-Dunant 3 ½ Jahrhunderte vor der Genfer und Haager Konvention.

Dass Brissago immer noch diesen Ausrotter ungewöhnlicher Tiere, diesen von Wirtstischrunden
pervertierten Drachenmetzger im Gemeindewappen führt, ist zwar peinlich . Aber schlimmer
noch ist die Tatsache, dass das den meisten der fast 2000 Einwohner - samt
Autoritäten und
Honoratioren – weitgehend wurst ist. Dass (fast) niemand es für nötig hält, das Wappenbild als
Orts-Vorbild zu hinterfragen. Ausnahme ein emeritierter Historiker. Im Zusammenhang mit
der oben erwähnten Petition an das Gemeindeparlament für eine zeitgemässe Pazifizierung
des Sankt Georg Wappens
, schreibt der Gelehrte:

Was die Petition betreffend das Brissagheser Wappen betrifft, so ist sie durchaus der Hinterfragung
würdig. Auch ich bedaure eigentlich den von den Multimedien seit je schlecht gemachten
Drachen, der doch niemandem etwas zuleide getan hat, vielmehr feuerspeiend dem Menschen-
geschlecht zum (insgesamt segensreichen, allerdings mit Ausnahmen) Feuer verholfen hat
und schon den Höhlenbewohnern am Lago Maggiore vorlebte, wie sich im Trockenen leben lässt.
Mir sind ebenso keine Klagen vonseiten anderer Tierarten bekannt, Dinosaurier inbegriffen." -  Ende des Zitats.

Grüner Drache mit "Brissago-S. Georgsflagge". Entmilitarisiert

Grafik aus Wikipedia; Autorenname wird nachgereicht, wenn eruiert
    


COMPLEANNO - 491. Geburtstag einer Schweizheit

für die Schwytzertütsch eine unsägliche Fremdsprache ist


491 candelline: BRISSAGO il più antico autonomo
COMUNE SVIZZERO di cultura italiana

Im Jahr 1521 schwuren am Lago Maggiore die Bauern und Schiffsleute der unabhängigen Seedorfrepublik
Brissago und Abgesandte der 12 alten eidgenössischen Orte einander Treue und gegenseitige Respektierung
ihrer unterschiedlichen Rechtsordnungen.

Das war am 23. April, dem Sankt Georgstag vor 491 Jahren.

Diese einzigartige Swissnessdes einst keltisch-römischen 2000-Seelendorfes am norditalienischen Alpenabhang
zwischen Gotthard und Simplon feiert die Comune mit Flaggenschmuck über dem Portikus des Palazzo comunale,
den die schweren Steindächer alter Häuser flankieren.

Im Komunalhafen erinnert der Flaggenschmuck am "Flaggschiff" der Segelschule Brissago an die nautische
Vergangenheit des von Aegypten und Syrien her auf Wasserwegen erreichbaren bäuerlichen bäuerlichen Ortes,
den die eidgenössischen Gesandten zu Schiff ansteuern mussten, weil an den steilen Ufern bis in die Neuzeit keine
Landstrassen nach Brissago führten.

   





Perazzi la condurrara sul sentiero della modestia?

Hilfe bei allem was gut ist und allen, die es gut meinen
mit der Sache der Gemeinen und der Gemeinde. Der
hilfsbereite Mauro Perazzi hat es geschafft: den Weg
ins Municipio an allen vorbei, die allen, im Wege stehen,
die des Machtklüngels nicht achtend, ihren Weg gehen.

Bild Mauro Perazzi beim Treueverprechen vor dem
Friedensrichter Ilario Fidanza.

Legislatrice? O laborantin in parlamento esperimentale?

La ragazza che vuol voltarsi le maniche per promettere fedeltà alla Costituzione.

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Dopo due mesi a fare <la pecora vestita di lupo>,
l’albergo del Dr. Wolff (lupo) si rivela Pesce d’aprile  

Nach zwei Monaten „Dr. Wolff im Schafspelz“ entpuppt sich die Dr. Wolffsche
Gaststätte „Porto Ticino“ – einziger Gästeschuppen in Brissagos Hafenviertel
– als Aprilscherz.

Zwei Monate lang liess eine Bekanntmachung in Hotelier Wolff’s eigener home page
Brissagos Einwohner, boat people und Flanierer der Seepromenade  lechzend
erschauern vor der Aussicht auf eine Sommerfrische ohne Erfrischung.

Zwei Monate lang verkündete der akademisch bekränzte Gastwirt:

Ab 31. März  sei die Wirtschaft für die Saison 2012 zwar wieder geöffnet. Aber rein-
gelassen würden nur Angehörige der Geldelite. Nämlich Hotelgäste (Übernachtungs-
preis Fr. 288.- bis Fr. 360.-) und Clubmitglieder der Altersklase über 30, sofern diese
nicht Personen ohne landfesten Wohnsitz sind, (also nicht Zigeuner und Wohnboot-
Fahrende) wärem.

Da die angekündigte Ausgrenzung die Bestimmungen des kantonalen Gesetzes über
das Betreiben öffentlicher Gastwirtschaften (und eventuell auch das schweiz. Anti-
rassismusgesetz) verletzt wurde in der Sitzung des grossen Gemeinerates von Brissago
dem Kleinen Gemeinderat als Aufsichtstelle eine betreffende Interpellation eingereicht.
(publiziert in www.Ticino libero  27.  März 2012).

Heute, den 31. März 2012 sieht die hauseigene home page von „Porto Ticino“ anders aus.
So:






    Filmriss der Menschenrechte


     Giovani e workingpoors non ammessi    

Der Lago Maggiore bei Brissago ist für den Segelsport „eines der schönsten
Reviere Europas“.
  Das beteuert unter Hinweis auf seinen akademisch
fundierten Wissensstand Dr. Jörg Wolff, deutscher Hochschulabgänger,  
Wirtschafts- und Soziailwissenschafter, Volkswirt, Herbergs-und Gastwirt und
Segellehrer, der das Segelsportresort Porto Ticino in Brissago leitet.

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Bei soviel von Europas Schönstem, tut ein Blick not auf die Voraussetzungen
derjenigen Menschen, denen das Recht zufällt, dieses Schönsten teilhaftig zu
werden.

Die Antwort gibt Artikel 24 der Allgemeinen Menschenrechtserklärung  der
Vereinten Nationen: „Jeder hat das Recht auf Erholung und Freizeit und
insbesondere auf bezahlten Urlaub.“ Das heisst: auf ein Arbeitseinkommen,
 das ausreicht, diese Freizeit und Erholung, wo es schön ist, zu geniessen.

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Das bedeutet: Für alle, die ein staatlich konzessioniertes Bildungsinstitut (wie
Segelschule Porto Ticino) oder eine unter Staatsaufsicht stehende Gaststätte
(wie Porto Ticino) betreiben:

Ø „beitragen nach Kräften zur Bewältigung der Aufgaben in Staat und
Gesellschaft“ (Schweiz. Bundesverfassung Art. 6 und „sorgen für
eine möglichst grosse Chancengleichheit unter den Bürgerinnen und
Bürgern“ (BV Art. 2, Abs. 3).

Ø Für das bewilligungspflichtige Unterrichten des Segelns als geeignete
Urlaubserholung in jeder Einkommensklasse bedeutet dies:
im Rahmen des wirtschaftlich Zumutbaren auch das Armeleute-Segeln
fördern.

Ø Für das bewilligungspflichtige Wirten bedeutet es: kostendeckende Abgabe
von Erfrischungsgetränk und Brotscheibe,

Ø zugänglichhalten im Wirtshaus einer Einrichtung zur Verrichtung
der Notdurft

Ø Zugang gewährleisten für jede Person,welche nicht aus ordnungs-
widrigem Anlass gegen welche nicht aus ordnungswidrigem Anlass
ein persönliches Zutrittsverbot ausgesprochen worden ist.

   (“L’accesso e la permanenza in un esercizio  pubblico sono liberi a chiunque
   (Legge cantonale sugli esercizi pubblici Art. 45 (“L’acesso e la permanenza
   in un esercizio pubblico sono liberi a chiunque [...]”).

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Wer nun aber im Kommunalhafen Brissago (212 Boote, circa 600 Bootsbenüt-
zende) als Ausübender des Sport-, Erholungs- und Armeleutesegelns, oder aber
als touristischer oder einheimischer Spazieränger Hunger, Durst, Harnlöse-
oder Darmentleerungsdrang verspürt und deswegen eine nahe gelegene
öffentliche Gaststätte anstrebt, war bislang angewiesen auf das am Kommunal-
hafen gelegene Bistro von Dr. Wolffs Boots-Ressort-Hotel „Porto Ticino“
(kleinstmöglicher Konsumationspreis CHF 4.50.-). Aber: auch damit ist vom 31.
März 2012 hinweg
time out.

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Fortan müssen Dürstende oder Auf-die-Toilette-Wollende
über CHF 288.- bis CHF 360.-  verfügen. Das ist hier der
Preis für eine Übernachtung. Denn fortan - ab 31 März 2012 - 
gilt hier laut Publikation www.porto-ticino folgendes:

         Saisonstart: 31. März 2012 !

     Neu! Unser Gourmet-Bistro und die Bar
     sind ab dieser Saison nur noch für unsere
     Hotelgäste und Clubmitglieder geöffnet.

BEDINGUNG für die Mitgliedschaft im hauseigenen Captain’s Club:
   : Mindestalter: 30 Jahre,
   : Nachweislich: Zughörigkeit zur wohlhabenden Klasse.


Hausprospekt:

Bürgersteig mit Mercedesstern









     Tausendjährige Ruralitä
CENTO CAMPI

ein Gegenüber
von Brissago

von dem man andernorts
nur träumen kann

19.02.2012






Will sagen: d i e Finger. Die Stegfinger. Weil jemand kalte Füsse bekommen hat.
Jemand, der Sicherheitsbeauftragter für Hafenbausicherheit ist.

Die begehbaren Anleger (Fingerstege) liegen auf dem Wasser auf; getragen von betonummantelten
Hohlräumen (Caissons). Diese werden jetzt ersetzt durch Hohlräume aus Kunststoff, die in Metallrahmen
eingefasst sind.


  
  
Sie werden auf Lastwagen herangekarrt. Und auf ein Arbeitsfloss geladen. 


  

Das Arbeitsfloss ist aus zwei Wasserbauschuten zu einem
"Katamaran" zusammengebaut

Die Arbeiter tragen trotz Eisglätte weder Schwimeste, noch Schutz-
helm. Bei einem Unfall wäre wohl die Gemeinmde Brissago verant-
wortlich, als Inhaberin der hafenpolizeilichen Aufsichtsgewalt.


Stiller Zeuge der Hafenhektik
gegenüber im schweizerischen
Brissago: das italienische Dorf
Pino; einst königlich-kaiserli-
cher Zollposten der österrei-
chisch-ungarischen Beherr-
schung Venedigs und der
Lombardei.





O! Schlöss ich's in meiner Brust verschwiegne Haft,
da es verdient, mit erzner Schrift bewahrt
unwandelbar dem Zahn der Zeit zu trotzen.

                                           William Shakspeare



ZAHN DER ZEIT !

HAT ZEIT EINEN ZAHN ?

WENN JA!, SO STIMMTS TATSÄCHLICH, DASS ER SICH DURCH DIE BETON-
KLÖTZE FRISST, WELCHE BRISSAGOS STEGANLAGE TRAGEN.

Jetzt werden sie für eine Viertelmillion Franken gegen Kuntstoffcaissons
ausgewechselt.


Nach nur 18 Lebensjahren sind die schwimmenden Betonklötze rissig geworden
und vom Zerfall bedroht.

War Pfusch am Werk? Da hält doch die 16,9 Km lange Betonröhre des 1980
fertiggestellten St. Gotthard-Strassentunnels schon 4 Jahre länger.

Die Betonzellen des Staudamms Verzasca halten gar schon während 47 Jahren die hinter
der Talspedrre aufgetürmten Wassermassen davon ab, Locarno und die ganzen Uferorte
am Lago Maggiore durch den italienischen Stiefel ins Meer zu spühlen.





  
Schettino-Manöver     
Traingsplattform für Kreuzfahrtschiffkapitäne






Untergang ? Vielleicht... 

             Aber mit fliegenden Fahnen

Die Frontansicht des neusten, hochfliegensten, seeanstössigsten Hotels von Brissago,
sinkt immer tiefer auf der  Werteskala des Erscheinungsbildes.

Den Blick der An- und entsetzt Durchreisenden lenkt auf sich die mit Werbebannern umwehte
Fassade des einzigen 4-Sterne-Hotels am Platz.

From sipshape down to wrecklook

die visuelle Botschaft am Ortseingang von BRISSAGO ist unschwer zu entziffern, vergleicht man
die Bilder von anfangs Jahr (siehe Seite < partner velica 3 > und vom 16. Jan. auf <. oggi nuovo III >
hier weiter unten mit den Zustandsaufnahmen vom 11 Februar. Das Managment hat höheres im Sinn.
GOURMET BISTRO und BAR werden ab Saisonbeginn 31. März gesperrt für Dorf-, Segler- und
Chartervolk ohne Yachtführerschein und eigenem Bootseigentum.

Siehe Welcome to the world of yachting: www.porto-ticino.com.

Saisonstart: 31. März 2012,
Neu! Unser Gourmet-Bistro und die Bar sind ab dieser Saison nur noch für unsere Hotelgäste
und Clubmitglieder geöffnet


  


     






Regierungsrat Norman Gobbi, Tessiner Justiz- und Polizeidirektor,
plant ein Internierungslager. Für nichtleichtpflegliche Nordafrikaner.

   
 Brissago-Gadero: Pilotbaustelle für Wegsperrungsversuche



Warum sollten Nordafrikaner sich hier respektvoller zeigen als in Namibia die Deutschen
bei den Hottentotten ?

Als Basler Plantagenherren in Surinam ?

Als die Buren bei den Zulus ?

Als die Bleichgesichter beim Kontakt mit den Rothäuten in Amerika ?

Als Blocher in den Verwaltugsräten südafrikanischer Apartheid ?

Als die Ärztemission der Schweizer Armee an Hitlers Russlandfeldzug ?

Warum sollten Tunesier bei uns sich zurückhaltender  gebärden als rassisch
Verfolgte Europas bei der Verdrängung von Palästinensern ?

Sollten wir nicht auf Grund ererbter Selbsterfahrung dafür Verständnis haben,
dass für die anlandende afrikanische Jugend vielleicht wir „die Indianer“ sind ?

Hat nicht Eurostan diesem Geschehen nachgeholfen, als in Paris Ghadafi
gebeten wurde, im Garten des Élysée-Palastes sein Wüstenzelt aufzuschlagen ?

Ein Internierungslager im Tessin für Nordafrikaner wird den Insassen Gelegenheit
geben, das Leitbild eines Reservats herbei-zu-onanieren, darin wir die Sandflöhe
der Wüste Gobbi sind.

       
Mit Gobbi...... zu Gobineau ? - GobbiNo !







1. Teil

Auch wenn es Ihnen nie in den Sinn käme, in der Gesässfalte
einen Knallkörper ins Stadion zu schmuggeln - Die kantonalen
Polizeidirektoren erzwingen sich freie Sicht in ihre Unschuld

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Die kantonalen Polizeidirektoren beharren auf Kontrollen
im Intimbereich. Jedermanns. Jeder Frau. Ohne Tatverdacht.


2. Teil

Doch noch gewährt die Bundesverfassung (art. 13) jeder Person Anspruch auf Achtung
und Schutz der Privatsphäre (Art. 13).

Es geht das Grundrecht in die Hosen, wenn Polizei einem jeden an die Wäsche darf


3. Teil


Von der Konferenz der kantonalen Polizei- und Justizdirektoren
kommt grünes Licht für vermehrtes und vervollständigtes Ein-
dringen der Sicherheitskräft in den Intimbereich  der Besucher
aufregender Sportveranstaltungen.

Bringt die Massnahme den erhofften Erfolg, werden die Gewalt-
bekämpfungseinsätze der Polizei wohl weniger werden. Mit der
Abnahme des Bedarfs an polizeilichem Personal ist jedoch nicht
zu rechen. Im Gegenteil.

In Zukunft werden vermehrt Alte und Einsame in die Stadien und zu den Fan-Zügen
und -Bussen drängen. Verspricht doch die neue Gangart, dass bei diesen Anreisen
die Sicherheitskräfte unabhängig von einem konkreten Verdacht  Personen über den
Kleidern im Intimbereich abtasten dürfen. Wellnessfahrten. Schon der Weg das Ziel.

Und wer sich ziert, dem stehen im Stadion Räume in Aussicht zu Ganzkörperabtastung
unter medizinischer Aufsicht.

                                                                                        Edouard Wahl, Brissago


4. Teil








Tragen Sie Slipeinlagen mit GC-Logo.
Damit sie nicht unverdächtig dastehen,
wenn Polizei in der Fan-Kurve
ihnen an die Wäsche geht.


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Dannemann  (Zigarren el  noble)und Presserzeugnisse vom Feinsten
bekommt man jetzt in Brissago zum halben Preis. In der letzten
schweizerischen Buchhandlung vor der Landesgrenze purzeln die Preise
wie Velofahrer in Tramschienen.

Die Ankündigung der half-price-Veräusserung schliesst das Sortiment der
Nebenzweige - Fotoapparate, Nikotine, Souvenirs und Busfahrkarten -
nicht aus.

Falls die Regale, wie jetzt zu befürchte ist, nicht bald wieder aufgefüllt
werden, wird man an der vormaligen Grandhôtel-Strasse, wo einst Kurt
Tucholsky, Thomas Mann, Erich Maria Remarque, Verleger Kindler, Bun-
desrat Ritschard und Baronin von Münchhausen flanierten, kaum noch ein
Reclam-Bändchen Goethe, keinen Proust und nicht einmal Texte von Fran-
cesco Chiesa oder Plinio Martini kaufen können.

Drunter und drüber mit Plakätchen „Saldi“(Ausverkauf), „50 % Rabatt“ sind
in den lombardischen Arkaden der libreria, cartoleria (Papeteria) und sigare-
ria Kuchler die Schaufenster beklebt. Dem Hotelsterben, dem Sterben der
Gaststätten, dem Lädelisterben und dem Schwinden der Gewerbebetriebe -
dem Dead mans walk der Wirtschaft von Brissago - folgt jetzt  auch die Ver-
flüchtigung gedruckter Kultur. Das oft gerügte Fehlen einer kommunalen öf-
fentlichen Bibliothek rückt Brissago, mit der Entleerung der kuchlerschen
Lesestoffquelle,  näher an den Status einer geistigen Wüste.






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Alla fermata Bus < Clinica Hildebrand > che marca l'entrata nord di Brissago,  la condizione della
pensilina dei trasporti pubblici FART fa carta da visita.

Es ist Sonntag, 15. Januar
2012.
An der Stützmauer
der REHA-Klinik Hildebrand
prangt ein monumentales
Werbeplakat für den Brissa-
gheser Wintertourismus:
"Mercatino natale" - Weih-
nachtsmarkt. "Samstag,
den 3. Dezember." Organi-
siert vom kommunalen Amt
< Cultura e tempo libero >.
Der nächste 3. Dezember
ist aber nicht ein Samstag.
Sondern ein Montag. Jetzt
ist am Fotodatum 15. Jan.
2012 alles klar. Das monu-
mentale Plakat bewirbt ein
43-tägiges Hinterwäldlertum.

Am 23 Januar war es dann
auch schon so weit. Mit dem
Osterhasen im Genick, mach
te man der nunmehr 50-tä-
gigen
Werbefachschande
ein Ende.
Die  Patienten und das Fach-
und Hauspersonal der europa-
weit bekannten Rehablitations-
klinik Hildebrand haben
gegenüber den Insassen und
Angesellten anderer idyllisch
gelegener Kur- und Pflege-
stätten den Vorteil, alla carte
frei wählen zu können zwischen
dem landfesten Ausblick auf die
schiffbrüchige Beflaggung des
gegenüberliegendem Hotels, das
maritimen Lifestyle anbietet, und
dem unverwüstlichen Fernblick
auf die Postkartenschönheit von
See und Alpen.


Patienten-Alltag Strassen-Alltag


Gibt es in Brissago denn keine Wäschrei,
welche den Werbebedürfenden den
Werbebedarf wäscht?

Keine Näherin, die den zerschlissenen
Werbeaushang flickt?

Kein Kaminfeger, welcher für das Ansehen
der Hotellerie die von  Abgas  berussten
Reklamelumpen herunterholt? Es sind 3
Wochen dahingegangen seit www.sailport-
brissago.ch auf Seite < Partner velica >
und mit e-mail vom 26. Dezember 2011,
der  Direzione Ente turistico Lago Maggiore,
Locarno, nahelegte, sich  dafür zu ver-
wenden, dass in Brissago an der Strassen-
fassade der 4-Sterne-Nobel- und Kapitäns-
herberge gegenüber der Clinica Hildebrand
der Spätjahr-Gammel nicht zum Weih-
nachts- und Neujahrsgammel, und nun-
mehr zum Jännergammel verkommt.


Auch bergseitig nimmt in Brissago die öffentliche Verwahrlosung stetig zu.

500'000 bis 600'000 Franken beträgt der jährliche Aufwand für die Instandhaltung der 460 km
Wanderwege des Locarnese.

Doch die Gleichgültigkeit Weniger - sowohl Einheimischer wie Gäste - genügt, um einen Teil des
Wanderweg-Netzes für die Benützer zum Horror zu machen.

An der Wanderweggabelung Siregna im Gebirgswald oberhalb des Brissagheser Bergdorfs Gadero, haben
Unbekannte die Stange mit dem Wanderwegweiser umgelegt. Andere haben sie weggetragen. Inzwischen
hält ein Untenehmer die romantische Wanderweggabelung für geeignet, drei leere Wannen, die für
die Abfuhr von Bauschutt bestimmt sind, hier aufzustapeln.


Im Bergdorf Gadero führt ein schmaler, traditionell mit Granitplatten gepflästeter Wanderweg zwischen den
Rückwänden der Häuser ins Freie. Mitten im Weg steht ein abgestelltes Motorvelo. Offenbar Tag und Nacht,
wie eine Anzahl verschmierter Ölflecken auf den Granitplatten erkennen lässt. Der Weg ist unbeleuchtet. Das
Mofa auch. Für  Hundehalter und andere Leute, die nachts spazieren gehen, eine Gefahrenfalle.





Wintersport: segeln

ab18.12.2011

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Winter-Segelsport II

Spalte 3
Jede Welle ladet eine Mahde
Herbst auf der Mohle ab

Leinendienst: Die Frau und der See



  AFFONDAMENTO
  Schiffsuntergang
  a Brissago

Vedi - Schauen Sie - < Partner velica 3 >



Hey Mister Talyman, tally me the Fahna

 Maggio Novembre Dicembre 1 Dicembre 6




29 novembre 2011

Wie die Braut eines zum Tod veruteilten mit zerschlissenen Gewändern sich 
an den Galgen des Geliebtgen hängt, hing auf der Hafenmohle von Brissago
die Gemeindefahne obszöhn zerfetzt am Flaggenmast. Die Hinrichtung der Ge-
meinde Brissago - seit 1522 autonome südwestliche Eingangspforte der Schweiz
- stand bevor. Wurde in der Abstimmung vom 21. November abgewehrt durch das  
Volks-Nein zur Aggregation (Verschmeldzung) mit Ascona. Schon war "laissez
aller" - Wurstigkeit - in manchen Belangen des öffentlichen Ansehens das äussere 
Zeichen mentaler Selbstpreisgabe. Nach einem Monat des Zerfetztendaseins wurde
nun am das Ärgernis behördlich von der hohen Stange heruntergeholt.

 Dal 29 novembre 2011 in avanti
 Il buco del novembre 2011
 2012 Wieder wie einst im Mai? (am 1.)



Brissago, 27.November 2011, Sonntag, erster Advent




Auf der Mohle des kommunalen Grenzhafens
Brissago exhibitioniert die Gemeindebehörde
Brissago eine Gemeindefahne in aller lausig-
stem Zustand. Gelöchert, zerschlissen.


Die an hohem Mast vorgezeigte Liederlichkkeit
sieht aus, als hätten die Kommunalbehörden
der Communitatis Brissagensis 1521 in voraus-
eilender Selbstpreisgabe sich schon ins Abseits
verkrochen, getrieben von der Angst, das Stimm-
volk würde dem Verschwinden Brissagos im Mais-
brei eines Gross-Ascona zustimmen.

Am vergangenen Abstimmungssonntag hat nun
das Stimmvolk Rückgrat gezeigt, Bürgerstolz und
Verbundenheit bewiesen mit der Eigenart eines
seit einem halben Jahrtausend autonomen Grenz-
ortes. Nur das Wahrzeichen dieses republkanischen
Bewusstseins, die Gemeindefahne Brissago 1521
hängt in unveränderter obszöner Verschlissenheit
unterm  frühlingshaft blauen Novemberhimmel.


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Vedi anche / siehe auch: pagina  < scrivania 3 >



Am südwestlichen Eingangstor der Schweiz – dem Tessiner Grenzort Brissago –
hat für die 26-örtigen Eidgenossenschaft der Abbruch begonnen. Glarus ist klar out.

Um sich zum Schweizertum -  zumindest visuell – zu bekennten hat der ausführende
Gemeinderat von Brissago (Municipio) – Ende August die Flaggen aller 26 Kantone
und Halbkantone an den Laternenpfählen der Hauptstrasse aufhängen lassen. Jedoch
schon im Oktober, nach kaum zwei Monaten, liess die Dorfobrigkeit das Panier des
Innerschweizer Kantons Glarus wieder entfernen. Wegen Tuchschaden. Ersatzlos bisher.
Offensichtlich weil das Präsidialamt, das Bauamt  oder die Kulturabteilung die Präsenz
von Glarus in Brissagos Strassen für bedeutungslos halten.

Die Entfernung des Glarner Emblems aus dem Reigen in Brissago der kantonalen
Hoheitszeichen fällt besonders auf, weil Wappen und Banner des Kantons Glarus
das einzige Kantonshoheitszeichen des Schweizer Bunds ist, das eine menschliche
Figur im Schilde führt: den Hl Fridolin. (Mit Wanderstab, Bibel und Heiligenschein,
der ihn ausweist als Nekromanten – das ist   einer, der es vollbracht hat, Tote wieder
zu erwecken. Eine menschliche Gestalt im Verein der Landeswappen, wo sonst eher,
Bären, Löwen, Böcke und Vögel ihr Unwesen treiben ist eine Seltenheit in der Ikono-
graphie der Völker,  – so dass Touristen aus Japan und USA, die Kuriositäten vor
ihre Kameras bringen  möchten,  vergeblich nach der Fahne mit dem Fridolin fragen
würden. Ja bei den befragten Einwohnern gar auf Unverständnis stossen würden. Weil
man es hier, auch ohne Wiederbelebung der Toten, ohnehin mit der Überalterung zu
tun hat.

Leser dies Homepage   www.sailport-brissago.ch, Seite <oggi nuovo III >, Beitrag
vom 12 Oktober 2011, kennen schon das Entsetzen, das die zerfetzte Fahne von Glarus,
schon nach 2 Monaten Aushang, beim Betrachter hervorrief.

Bereits mit Schreiben vom 14. Oktober 2011 wurde die Kurortgemeinde Brissago auf den
Skandal aufmerksam gemacht „Brissago saluta Glarone – Fridolins-Loch in Brissagos
Flaggenpracht“.
Eine Woche danach, am 21. Oktober, teilte das Fremdenverkehrsamt
Ente Turistico Lago Maggiore dm Berichterstatter mit: „… la ringraziamo per il suo spirito
d’iniziativa. In merito alla questione abbiamo preso contatto con il Municipio di Brissago, il
quale ci ha prontamente riferito di aver già attuato provvedimenti per regolare l’incon-
veniente della bandiera del Canton Glarona” (Man habe sich mit dem Municipio Brissago
ins Benehmen gesetzt. Dieses habe dem Fremdenverkehrsamt prompt gemeldet, schon
Massnahmen ergriffen zu haben, um die unpassende Sache mit der Fahne des Kantons
Glarus  in Ordnung zu bringen.


Seit der Publikation von Fridolins-Loch in Brissagos Flaggenpracht, klafft am Haltege-
stänge des dem Kanton Glarus zugemessenen Laternenpfahls gähnende Leere. Seit
an Stelle des Lochs die Leere getreten ist, sind nunmehr über 4 Wochen dahin gegangen .

GLAR-US – GLAR-OUT. Für Brissagos Flaggenrealität, hat die 26-örtige Eidgenossenschaft
nur noch 25 Kantone. Die Fahne mi der Menschengestalt des Heiligen Fridolin ist aus dem
Himmelsbogen über Brissago getilgt.

Ist es denn Wurstigkeit, wenn eine Verwaltung des öffentlichen Rechts eine kaputte
Kantonsfahne wochenlang nicht ersetzt? Nachdem sie es unternommen hat, auf Kosten
der Steuerzahler den Ort mit sämtlichen Kantonsfahnen zu schmücken?

Oder ist die vermeintlich leistungsfähige Schweizerische Fahnenindustrie tatsächlich nicht in
der Lage eine Fahne wie die abgebildete innert kurzer Zeit zu ersetzen?

Wir haben 5 renommierte Schweizer Fahnenfabriken angefragt, wie lange es denn dauern
würde, eine solche Glarner Fahne zu ersetzen? Wir werden die Antworten hier veröffentlichen.




Bundesrätinnen tragen Halskette.
Wie einst die Landammänner. Schultheissen und Zunftmeister.
Nur kleinodiger. Mit weniger Bier hinter der Binde.

Zum Bundesratmitglied mit Halszier settete den Trend Elisabeth Kopp.
Keck streckte sie ihr haupttragendes Gurgelrohr durch das geschmeidige
Reiflein. Vom Hälsig der Vor-Führenden zum Halfter der Vorgeführten.

Noch lökte wider den juvelischen Haken Christine Brunner. Nackten Halses, 
entblösst vom Kinn bis zum Schlüsselbein, hielt sie sich zur Bundes-
ratsersatzwahl (vergeblich) zur Verfügung...

Eliabeth Kopp, 1. Bundesrätin der EidgenossenChristiane Brunner, beinahe Bundesrätin.
Halsfrei.
Ruth Dreifus, 2. BundesrätinRuth Metzler, 3. BundsrätinMicheline Calmy-Rey, 4. Bun-
desrätin. US Cartoon
Doris Leuthard, 5. BundesrätinEveline Widmer, 6. BundesrätinSimonetta Samaruga, 7. Bundesrätin
Karin Keller (SG), gewesen BR-KandidatinMarina Carobbio-Cuscetti (T), jetzt BR-Kandidatin Minnesterien



Seglervereinigung Sailport-Brissago gedenkt

des Brissagheser Stewards auf der TITANIC: NARCISO BAZZI.
Es ist der 1.11.2011. Der 99. Feiertag AllerHeiligen und AllerToten
seit dem Untergang der Titanic am 15.4.1912 am Abend, als der Kellner
aus Brissago in der Auswandererklasse den Emigranten das Essen reichte.



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Modell im Ulster Folk and Transport Museum. Foto: Kai Olaf Hesse

                                                                                              Modell im Ulster Folk and Transport Museum. Foto: Kai Olaf Hesse

 




Vrenelis Gärtli, 2903 (m.ü.M.), ist nicht mehr das alleinige
Wahrzeichen von Glarus.


Brissago (208 m.ü.M.) fügte ein weiteres hinzu: Fridolins Loch.

 
                Il piccolo orto della Vreneli a quota 2903 m. non è più
                l’unico simbolo di Glarona. Brissago (208 m) ne ha
                aggiunto un altro. Il bucco del Fridolin.


                Fridolin era il monaco che nei anni 530 ha cristianizzato la
                valle della  Linth. Il Cantone Glarona se è fatto da lui
                l’effigiato de so gonfalone. l


Fridolin, hiess der Mönch und Toten-Erwecker, der um 530 das
Linthtal christianisierte. Der Kanton Glarus (ital. Glarona) machte
ihn zu seinem Wappenbild.


Vrenelis Gärtli heisst eine ganzjährig eingeschneite Kuppe am
Glärnischgebirge. In Zürich, von der Quaibrücke aus, schaut sie
aus wie ein Lilienfeld.


In der waghalsigen Hoffnung, die spiessige Swissness am südwest-
lichen Portal der Alpenrepublik herauszuputzen, hat das Municipio
von Brissago die Hauptstrasse des Dorfes mit den Flaggen der 26
Schweizer Kantone ausstaffiert… Nur zweierlei fehlt: Es fehlt das
Interesse der 7 Municipali am real vorhandenen Dorfbild, dessen
Degradation vom wachsenden Schmuddel der Dauerbeflaggung
signalisiert wird. Und fehlen tut für das Dorfbld eine mit Nadel und
Faden hinreichend begabte Person um das Loch im Glarner Ehren-
wandel wieder zu flicken.


Der hl. Fridolin, der schon Tote im Verwesungszustand wieder belebt hat, gilt auch als Schutzpatron
der Schneider. Hat das Municipio von Brissago Glük, wird Fridolin das Fridolinsloch in der Flagge
selber wieder zunähen.

Il santo Fridolin, il cui ha già risucitato morti in stato decomposto, é anche adorato quale  padrono
dei sarti e sarte. Se il municipio di Brissago ha fortuna, il Fridolin rammentera se stesso il buocco
del Fridolin nel gonfalone delle Champs Elysée (via Cantonale) di Brissago.





  Brissago - Foto: balcone sulle alpi






Seefahrtflagge
Taucher unten







































Dorfgasse Brissago, frazione Gadero
Dolendeckel (Gully)

Nationalrat, Ständerat und Bundesrat
snd sich einig: unbedenklich






Tödliches Knabenschiessen in Polizistenwohnung

Wäre das in allen Schweizer Dörfern möglich?

Wer aus dem Touristengewimmel in Cannobio (It) durchs schweizerische Brissago nordwärts
fährt, findet den Ort – offiziell noch-Kurort, ob wohl das Grand Hôtel längst abgebrochen und
verbliebene Gasthäuser immer greisiger und weniger werden – also wer am Lago Maggiore
aus dem heissbegehrten italienischen Ferienort Cannobio an- oder vorbeikommt im benach-
barten Brissago, der findet unseren noch-Kurort meist so menschenleer, als würde hier das
Ende einer Pestzeit nachgespielt. Gespenstisch quält sich auf den mit fremder Luft gefüllten
Gummirädern der Nord-Südverkehr durch die früher malerische Dorfstrasse, die durch Abbruch
der hochkarätigen antiken Bausubstanz verbreitert worden ist.

Dennoch bedarf es keiner grösseren Anstrengung als einesgeringfügig Verstosses gegen die
öffentliche Ordnung, um einen der zwei hiesigen professionellen Nettmenschen kennen zu
lernen. Sie sind das, Gemeindendepolizeikorps. Ein Gefreiter. Und ein Wachtmeister als Komman-
dant. Ihre Uniform reicht bis über die Fingerspitzen hinaus in Gestalt weisser Handschuhe - bei
kommunalen Staatsakten und hochrangigen Begräbnissen. Trotz jahrelangem Lockersitzen im
Halfter hat ihre Dienstwaffe noch an keinem derjenigen Lebewesen, die man als Ebenbild Gottes
bezeichnet, Schmauchspuren hinterlassen. Dennoch sind gerade sie – die Gemeindepolizisten
und ihre Dienstpistole - Gegenstand einer Interpellanz im Gemeindeparlament.

Wie man als erschütterter Leser der Inlandpresse weiss, haben am Samstag, 17. September
2011, in Gachnang, Kanton Thurgau, drei 13-Jährige Knaben Knabenschiessen gespielt mit der
geladenen Polizeipistole des Vaters von einem der Drei: eines ausser Haus der Freizeitbeschäf-
tigung obliegenden Kantonspolizisten. Wobei derweil daheim, aus der Laufmündung von Papas
Pistole eine Kugel in den Hals eines der drei Knaben fuhr, wo sie eine lebensgefährliche Verletzung
verursachte, die trotz unverzüglich eingeleiteter ärztlicher und spitalärztlicher Bemühungen, dem
inhärenten Finalzweck alles Schiessens entsprechend, zum Tode führte.

„Die persönliche Waffe eines Polizisten muss ununterbrochen geladen sein“ sagte der Sprecher
des Thurgauer Polizeikommandos, laut „Blick“ zu „Blick“.

„Gilt dies auch für das Daheim der netten Gemeindepolizisten von Brissago? Wenn diese unbewaff-
net freizeitbeschäftigt ausser Hause sind?“ Das will der Interpellant vom hiesigen Gemeindepräsidenten
wissen.

Die Frage umfasst auch den Schutz vor unbefugter Behändigung der Pistolen von Grenzwächtern
und Festungswächtern und hat infolgedessen auch nationale Ausstrahlung. Besonders für Eltern von
Kindern, die mit Kindern von Polizisten spielen oder mit solchen von Angehörigen kantonaler und eidge-
nössischer Wachtkorps.

Bis zur Erteilung der Antwort auf dem Instanzenweg war es tunlich, von der Kugelfrage zum Google-
fragen zu wechseln. Hier kommt man aus der Angst vor Kugelregen in die Traufe der Waffenschränke.
Die gibt es von KABA. Kategorie B für Kurzwaffe. Volumen 12 Liter, Gewicht 22 Kg. Einbaubar in Mauern.
Verschliessbar mit unknackbaren KABA-Schlössern. Wie gemacht für das Dichterwort:

                                  Kaba-schliessen statt Knabaschiessen




Presentazione in italiano: vd pagine < vetrina II>


zum Tag der Überwindung durch Prinzessin Diana 
westlicher Dünkel gegenüber transmediterranen Bettgenossen



deren mumifizierter Leichnam in einem Verliess des Municipio Brissago
gegen deren letztem Willen festgehalten wird


« Wir möchten, dass sie im Tessin bleibt » - sagte Brissagos
Gemeindeschreiber Riccardo Beretta zur Neuen Zürcher Zeitung
(www.nzz.ch /2004/07/11).

Beretta antwortete auf Fragen zur Herkunft und Zukunft der
auf dem Dachboden des Gemeindehauses Brissago gelagerten,
über 2‘000-jährigen, (möglicherweise 2‘300-jährigen) Mumie.
Leichnam einer vornehmen jungen Frau namens „Ta-scherit-en-Imen:
Tochter des Amun“. Ihr Gesicht ist mit Gold überzogen. Das kenn-
zeichnet sie als dem Sonnengott Re zugehörig. Der Name ihres Vaters,
Amun, kennzeichnet diesen als den Wind- und Fruchtbarkeitsgott.

Ein aus Mailand stammender Zahnarzt und Abenteurer, der während
der Unruhen des italienischen Risorgimento in Brissago sich zur Ruhe
setzte, hatte die Mumie, die in einem kostbar verzierten Sarg lag, als
Bestandteil seines reichhaltigen Hausrats nach Brissago verschleppt.
Mumie samt Sarg hatte er nebst mancherlei Ramschtrophäen des Niltals

von einer abenteuerlichen Ägyptenreise zurückgebracht. Ausfuhr- und Einfuhrpapiere hinterliess er
nicht. Nach seinem Tod fielen Hausrat und Sammlung samt Sarg mit Mumie an die Wohngemeinde
Brissago. Deren Behörde hat jahrzehntelang die Tote auf dem Dachboden des Gemeindehauses
gammeln lassen. Ägyptologinnen entzifferten inzwischen am Fussteil des Sarges den Namen der
Verstorbenen und eine Bitte um Opfergaben für ihre Verpflegung im Jenseits und darum, an einem
geheiligen Ort begraben zu werden.

So wurde das Gmeindehaus (Municipio) von Brissago ein Mausoleum, in welchem eine verunehrte
Tote, nach dem (hier noch verbreiteten Glauben), ihrer Auferstehung harrt. Während zwei Stockwerke
unter ihrem Rücken Consiglio Comunale und Exekutive unberührt an der Tatsache vorbeipolitisieren,
ihr Obdach mit einer entwendeten Leiche zu teilen.

Dennoch: - „Wir möchten, dass sie im Tessin bleibt“, sagte Gemeindesekretär Beretta zur NZZ. Der
Gemeindeschreiber Beretta ist ein netter, tüchtiger und kluger Mensch.

Aber „wir“ ist „er“ nicht. Sein „wir möchten“ drückt nicht – wie z.B. das Bestattungsreglement - einen
demokratischen Willen der Bevölkerung aus. Bestenfalls spricht er als his masters voice. Als Stimme
der freisinnigen (knappen, doch ständigen) Mehrheit der Municipali, seiner Wahlbehörde, der an
materiellen Werten sich orientierenden dörflichen Führungsschicht.

Was auch immer von diesen Politikern gewünscht wird: Die Mumie gehört nicht dem Ort Brissago. Sie
gehört nicht dem Tessin. Die Mumie aus Ägypten gehört den Ägyptern. Ihre Entfernung aus Ägypten
wurde von keiner zuständigen Behörde bewilligt. Die begonnene Erfüllung des Wunsches der Verstor-
benen, wurde gewaltsam unterbrochen. Vermutlich vom Gang berufsmässiger Grabräuber, wie sie im
19. Jahrhundert von europäischen Kulturgutjägern zum Liefern ermuntert wurden. Der Wunsch der
jungen Frau ist nicht erfüllt, in dem Land zu ruhen, wo der damals verehrte Sonnengott Fluss und Ufer
am wunderschönsten bestrahlt.

Es hehlt, wer sie einbehält, ohne nach dem Ort, den sie für sich bestimmt hat, zu forschen.

Ta-scherit-en-Imens letzter Wille verjährt nicht.

Lesen Sie auch "Ägyptische Frauen im Tessin. Mumie in Brissago" < Vetrina II >



Egregio Signor ...,
la ringraziamo innanzitutto per la sua pronta segnalazione in
relazione al mal posizionamento della bandiera del Canton Giura.

L’Ente Turistico Lago Maggiore ha già provveduto a correggere
tale svista, per la quale ci scusiamo.

Cordialmente [...] Responsabile Comunicazione Istituzionale
Ente Turistico Lago Maggiore, Locarno e-mail 26.08.2011 10:08




L’offense - même accompli par ignorance - ici s’en prend moins
à l’état du Jura que à son pedigree: l’Evêché de Bâle; représenté
par la crosse, le bâton pastoral, l’insigne de juridiction des princes
de l’ancienne diocèse bâloise, les évêques. Dont un des successeurs
séculaire est la République et Canton du Jura.


Regardez le Salut Stinkefinger aux Jurassiens. Débarcadaire de Locarno:

Commentario - Commentaire:

In Svizzera nessun legge vietà di bruciare la propria bandiera
nazionale o altrimenti disonorarla. Ciò nonostante, il vessillo
rossocrociato e i vessilli dei 26 Cantoni – come pure l’estetica
della loro esibizione - godano nella popolazione e nelle istituzioni
di un notevole rispetto. Però spesso no! Più di una volta, banche,
grande compagnie, società, alberghi, municipi e perfino l’Ente
turistico Lago Maggiore (ETLM) sono stato pubblicamente
biasimate per trascuratezza nel loro esibire bandiere nello spazio
pubblico. Possibilmente perché la cura delle bandiere – che sono
alla volta la carta di visita del popolo, dei sindaci e dei direttori –
è confidato a del personale mal preparato a adempiere tale
missione di portata colturale.

L’Ente Turistico Lago Maggiore che più che tutt’altra istituzione,
dispone di numerose aste-bandiere in luoghi pubblici i più cospicui
e rappresentativi, dà nell’occhio. Casi di sfacciataggini araldiche
si ripetano e perdurano. Nell’autunno scorso, alla spalliera dei
vessilli cantonale davanti il debarcadero di Locarno, la bandiera
del Vallese pendolava all’altezza d’uomo in basso della sua alta
antenna. Malgrado uno staff ETLM di quasi 50 dipendenti – ben
salariati dalle tasse di soggiorno pagate dalla clientela turistica;
malgrado anche delle dozzine fra Consiglieri d’amministrazioni,
Sindacezza di Locarno e alberghieri,tutti considerandosi architetti
dell’alto rating della destinazione Locarno; ciò malgrado, nessuno
di questi si è dato la fatica di rialzare la bandiere vallese, al suo
alto posto nella schiera degli insegni degli altri 25 stati della
Confederazione.

Ora, in questa fine d’estate 2011, quando i cittadini del Cantone
Giura visitano Locarno e vedano la schiera dei vessilli cantonali,
che, di regola, annunciano: “Confederati, qui vi trovate a casa;
qui in Ticino siete mica stranieri". Allora les jurassiens i devono
stare in appoggio sul capo. Perché qui può capitare che qui si
saluta cosi. Tête-à-queue verticale. Stinkefinger colposo.





FESTA POPOLARE
VOLKSFEST

Festa annullata
Invito mantenuto
in forma di Divieto P



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 Così proclamato / So aufgegleist

 Gioia popolare / VOLKS-Fest
  Così annullato / So abgessagt

  3 km di marcia per saperlo
 
                                                                                                                                     3        .3  

 All’albo del 14 agosto sul parcheggio di Gadero figura ancora il divieto di
 parcheggiare, rilasciata per la Festa campestre che doveva, se non fosse
 annullata, svolgersi il 14 agosto. È il 10-esimo giorno dall’annullamento della
 manifestazione, deciso il 12 agosto. Il fatto fa mostra da spensieratezza di coloro
 che gestiscono dei mezzi per organizzare e revocare pubblici avvenimenti.
 Sono proprio le feste popolare, che necessitano un profondo rispetto per il diritto
 della popolazione ad una sempre accurata e tempestiva informazione su tutto
 che va fatto e tutto che va soppresso nello spazio pubblico.


Visità anche: Interrogazione Consiglio comunale. Pagina < scrivania 3 >



NAVADA CHE SBANDA  *  SCHLAGSEITE

 Brissago: Oratorio Sacro Monte dall'Addolorata - Wallfahrtskirche der Schmerzensreichen

Più informazione  -  Mehr dazu: Pagina < Brissavizi-Brissawitzi 2 >






Da quanto le fantasie orthographiche
realizzate su nastro funebre da Monika
Cadez, la ormai famosa fiorista brissa-
ghese,

hanno fatto furore alle ossequi
di Nella Martinetti e nella stampa
confederata, il libertinaggio ortografico
sta per diventare divertente.

Con angoscia i fioristi di Berna aspettano
il giorno quando la Consigliera federale
Sommaruga ordinerà  una orchidea

per la la scrivania del portavoce del Con- 
siglio federale  - da Simonetta a Simonazzi -
e quest’ ultimo manderà in ricambio una
rosa alla mittente:  da Simonatti a Simonezzi?
Da Simonelli  a Simoncini ? o quant’altro
da Simonia (assoluzione di peccati).

Fotos: 1 & 2-3 BLICK, Zurigo. 4 & 5 Cancelleria federale











"Il (cièco) consigliere di Stato Manuele
Bertoli ha portato oggi in ufficio il
proprio pianoforte, dato che suonarlo
[...] lo aiuta a riflettere e a rilassarsi."

Foto e notizia: sito TICINO LIBERO


La musica fai da te, dietro porta chiusa
da magistrato priva della vista, a fatto
riflettere anche coloro che vedano tutti
colori - media e politici.



Ha fatto riflettere anche lo sottoscritto: 

Pianoforte esprime un forte piano

 
Il  pianoforte nel ufficio di un Consigliere di Stato, priva della capacità
visiva, é parte di un forte piano di economia energetica.  Evita il consumo
d’elettricità di un segnale luminoso nel corridoio. “prego non disturbare”.

                                                    *

Impotenti politici, privati della capacità erettile, fattevi eletti al governo.
Lo stato vi pagherà il Viagra. Buona sessualità fa buono governatore.

                                                    *

Virilissimi politici a genoma DSK,  privi della facoltà di continenza,
diventate consigliere di Stato. Il Cantone  provvederà donne delle pulizie.

                                                  * *

Nessuno può essere discriminato per menomazioni fisiche o mentali
(Costituzione federale art.  8).

Pur che nessuno deve trarre privilegio per motivi di salute, nessuno deve
subirne svantaggio
(Costituzione cantonale art. 9).

                                                                                    Edouard Wahl




Una domenica di forte Invernone
vento d'estate del Sempione
negli anni settanta
ero il tuo insegnante
sul natante PAPILLON

                     edouard wahl




Alpi-playgirl Monika Kälin gonfiava la volta della archipiena chiesa Madonna di Ponte con jodelling

    

Il Sindaco di Brissago, Roberto Ponti, ha detto grazie a Nella Martinetti per aver dato nel mondo una voce
(sonora) al paese natale

    


Spalte 2

Dialogo con la sorella. Padre Pio: intermediatore.






Tessiner Zeitung, Locarno, 3. August 2011
Bild rechts: BLICK digital                                                                                            
Nellas Kater Otto
Ottos Restposten:
Ohren steif; und
kein Lied mehr
von Frauchen.


.

Agenzia www.info@ticino libero - <Tribuna libera>, 4 ago 2011 - 14.45

Un "funerale di Stato" per Nella Martinetti in pompa magna, ecco l'addio che il Sindaco Ponti ed i municipali di Brissago
 - o perlomeno la maggioranza di essi - stanno preparando.

Magnifico gesto, per il ricordo di una grande figlia-artista della Brissago dei monti,del lago e dei sigari. Pur che sia sincero.
Dubitare è giustificato. Anzi doveroso.

Quanto viveva, cantava, creava canti e soffriva nel fisico e nell'aima, lo stesso Municipio di Brissago l'ha pesa sotto gamba.

Vorrei ricordare che nel mese di marzo del 2006 feci un interpellanza da consigliere comunale, in cui chiedevo al Municipio
di incaricare Nella Martinetti di comporre un Salmo brissaghese e di cantare in seduta pubblica del Consiglio comunale
l'opera che Nella avrebbe creato.                                                                                             
  
Il Municipio ripose in ottobre. Invece di parla di Nella Martinetti, il Municipio parlavada "persona del ramo"! Temeva i costi
e l'impegno.
  
Diceva di abbianaria ad altro e prometteva di voler "chinarsi a fondo sulla tempistica" quando si sarebbe presentata
l'occasione. Da allora sono passati 5 anni. Di silenzio, di tabu.

Ora si chineranno a fondo davanti alle sue ceneri.
  
Edouard Wahl, Brissago





         
         
          
         
         






  1 anno senza arma a casa                                            Jetzt ohne Pfeil und Bogen

Bundesfeier 1. August 2011
im Dörfli Gadero ob Brissago

Es spricht: Fra MARTiNO DOTTA
der Kapuziner Bruder der sich einsetzt
für das Recht der Minderheiten und Ausgegrenzten,
der Fahrenden und Obdachlosen.
Mit der Aktion Tischlein deck dich, beschafft er
Lebensmittel für Unbemittelte.

19:00 Gratis-Bus ab Gmeindehausplatz Brissago
Ab 19:00 Picnic aus dem eigenen Rucksack
20:00 Glocke d. Kapelle v. Gadero läutet
20:20 Ansprache Fra Martino und Musikintermezzon
20:50 Lampionumzug durch alten Dorfkern und Wiesen
21:45 Erfrischung im Seglerhaus ex-casa dei Preti

Patronat: NautiClub Sailport-Brissago.
Leitung: Edouard u. Eveline Wahl
Tel. 0917931512  0788058951
wahl.e@bluewin.ch www.sailport-brissago.ch

In einen bereitstehenden Wäschekorb können unver-
derbliche Lebensmittel deponiert werden für
Fra Martinos Aktion Essen für Mittellose.

Bildnachweis: Waghalsiger Schütze, Leitbild aus Erstdruck von Schillers Wilhelm Tell
                     Palmen am Weg ins Bergdorf Gadero



Eine Kiste für jeden Hintergedanken


In Freienbach SZ kann eine
15-Jährige ihre Lehrstelle
bei der Gemeindekanzlei
nicht antreten. Weil sie sich
im Internet über ihre Schul-
lehrerin lustig machte, löste
der Gemeindeschreiber
ihren Lehrvertrag auf. Die
Schülerin schrieb auf Face-
book zu einem Bild, auf dem
eine Holzkiste zu sehen ist:
«Frau H. passt mit ihrem
Arsch sicher nicht in diese
Kiste». - Bei Frau H. handelt
es sich um A.S.' Lehrerin.

Wer von Raummass spricht, handelt nicht masslos

Es ist der polyvalente Bauteil am menschlichen Körper. Anmutig schnörkellos gestylt.
Unerlässlich zum Sitzen, zu längerem Stehen auf einem Bein, zum aufrechten Schreiten als
Zweibeiner. Ausserdem zum Entsorgen dessen, was bei Fehlen der Analspalte, das Einrichten
eines künstlichen Darmausgangs durch die Bauchdecke erfordern würde. Mehrere Begriffe
dienen wahlweise zu seiner Benennung: Hintern, Sitzfleisch, Steiss; dem Hethitischen „arras“
entstammend : Arsch. In der Kindergartensprache, einer akustisch wahrnehmbaren
Nebenfunktion Rechnung tragend: Fudi; abgeleitet von Furz (Wikipedia).

Es gibt keinen vernünftigen Grund, weder dem besagten Mehrzweck-Bauteil des menschlichen
Körpers, noch dessen altphilologischer Bezeichnung „Arsch“ das Etikett „vulgär“ an-, das
Mäntelchen eines Tabus um-zuhängen. Weder im Pausenhof, noch in Goethes Götz von Berlichingen,
noch als vorauseilendes Kuschen vor dem Sprachterror einer Lehrlinge ausbildenden£ Gemeinde-
verwaltung.

SchülerInnen, die sich angesichts jeglichen Faces, Books und Berufsziels im Tresor des
Wortschatzes unverklemmt bewegen, stehen mehrere Bestimmungen der Bundesverfassung
- so dieselbe, wie anzunehmen, auch von Gemeindeschreibern respektiert wird - hilfreich zur
Seite:

„Jede Person hat das Recht, ihre Meinung ungehindert zu verbreiten“ (Art. 16 Abs. 2)
„Die Sprachenfreiheit ist gewährleistet“ (Art. 18).
„Die Freiheit“ aller „Formen der öffentlichen fernmeldetechnischen Verbreitung ist
gewährleistet“ (Art. 17).

„Jugendliche haben Anspruch auf besonderen Schutz ihrer Entwicklung“ (Art. 11)
„Frei nur ist, wer seine Freiheit gebraucht“ (Bundesverfassung Präambel).

Soweit der Arsch als solchen; derjenige jeglicher Person. Und die Wiedergabe der
topographischen Dimension eines solchen, (soweit im öffentlichen Raum ersichtlich).

Was die Annäherung von „Arsch“ und „Kiste“ betrifft, ist eine vergleichsweise Verbindung der
Volumina keineswegs abwegig. Sowenig wie die Annäherung von Körbchen und Busen.
Beide, Kiste und Korb, sind Behälter zur Unterbringung von Objekten. Wobei ein vollständig
unterzubringendes Objekt nicht umfangreicher sein darf als das Fassungsvermögens des
jeweiligen Behälters.

Man kann also mit allem Anstand zum Beispiel sagen und schreiben: der auf den Porträts
erkennbare Busen von Bundesrätin Leuthard würde nicht in das BH-Körbchen von
Bundesrätin Sommaruga passen.

Analog, und daher mit allem Anstand, lässt sich zum Aufnahmevermögen einer abgebildeten
Kiste schreiben: Da würde der Arsch der Klassenlehrerin nicht hineinpassen.

Die Annäherung: Kiste als Gefäss und menschliches Gesäss, ist denn auch nicht eine
Merkwürdigkeit im Benehmen heutiger Jugendlicher. Das geht hervor aus einem Zeitzeugnis
aus den Jahren um 1900:

Dürmenach (Dirme) ist ein Dorf im Elsass in der Nähe der Schweizer Grenze bei Basel. Dort
gibt es am Dorfrand einen Ortsteil mit Namen „Nischpe“, der damals von einer
Randbevölkerung bewohnt war. An einem Dorffest entstand in jener Zeit ein seither mündlich
überlieferter Bänkelsang:

            `s scheenschte Maitele wo-n-i weiss
            wohnt z’Dirme in dr Mischpe:
            es het e Yterli wie-ne Geiss
            und e Fidle wie-n-e Kischte.


                                                               Takt als Leitwert

Zutreffende, wenn auch träfe Ausmass-Vergleiche allgemein erkennbarer Körperteile sind in
den Medien wohl zulässig ("der Zehnkämpfers X.Y. hat einen muskulösen Waschbrettbauch").
Können jedoch an abwägende Taktlimiten grenzen, wenn es sich um einen Teil des körper-
lichen Persönlichkeitsbildes einer bestimmten Person handelt.

"Takt im zwischenmenschlichen Bereich ist die erlernte Fähigkeit, anderen jede Beschämung
zu ersparen" (Wikipedia).

Taktdefizite - besonders bei Jugendlichen - sollten weiterbildend korrigiert werden. Keinesfalls
mit Massnahmen, die, wie im Fall Freienbach,  abstrafende Existenzbrüche erzeugen.


Chiusura dei negozi


bin LADEN-Schluss


Wechsel im Weissen Haus?
"Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan.
Der Mohr kann gehen."












Ein Jahr lang wüst bekleckerter Dorfbrunnen im antiken
Weiler Porta ob Brissago

Jetzt wieder da: zweihundertjähriges Denkmal fabrikherrschaft-
lichen Gutmenschentums auf dem Land. Und dörflicher Dankbarkeit.

Während die öffentliche Hand (Amministrazione comunale Brissago)
Däumchen drehte, griff eine zugezogene Bewohnerin zum Geldbeutel
- oder gar selber zum Pinsel: Signora Schneider.

Spalte 2

Der Restaurierung (Zivilisation) folgt jetzt die Diskussion über die
angewandte Farbe (Kultur)





Hier wird zum Nachtisch "NEGER IM HEMD" gereicht.
Italianisiert (wie die Tessiner Verfassung es anbefiehlt),
als: MORO IN CAMICIA.

Scheinbar rechtzeitig zum Wahltriumph der Lega dei Ticinesi
schlägt sich das Brissagheser 4-Stern-Hotel auf die Seite
ethnoverächtlicher politischer Salopness.

Als gäbe es nicht das Mahnbeispiel aus Österreich. Dort hat der
internationale Multi UNILEVER aufs Geschäft mit "MOHRENSPEISE"
verzichtet, nachdem die dortige Bezeichnung von Schokolade-
köpfchen mit Schlagober
(Sahne) als MOHREN IM HEMD zu
Beschwerden beim österreichschen Werberat geführt hat.
- Wegen  der zum Teil kolonialen und rassistichen Verwendung
von Schokoladegebilden als Sinnbild für nackte Afrikaner.








È un bel vedere, quando
a spese dei cittadini le
vie e piazze del Comune
sono pavesate da patrio-
tiche bandiere. Decorose
e ben curate per affron-
tare le violente variazi-
one meteorologiche.

28.4.2011 - Nachdem die
Ostertouristen den Ort wieder
verlassen haben, hat das
Bürgermeisteramt den Flaggen-
salut wieder achtbar gemacht,
der eine Woche lang als heral-
dische Lumpensammlung
(Bilder weiter unten) den Gästen
Wurstigkeit vor Augen führte.

 


Lo stesso pavese diventa
spreco di soldi pubblici,
quando - come al entrata
nord del borgo - durante
quasi tutta la Settimana
Santa lo stato fisico
delle bandiere (CH, TI e
Brissago) fa di Brissago
lo strazziaiolo della
Nazione.









Pro memoria

German turisti salutavano loro bandiera a Brissago

Illustration Comic: < FACHDIDAKTIK DEUTSCHLAND > www. vormbaum/home/images/stories/kopfstand



07.04.2011 Jetzt wieder Hände frei zum

"Wohlauf!  schwarzrotgoldnes Tuch deutscher Heimat in der Fremde"




A Brissago la campagna elettorale fa onda fino ad un balcone del
primo piano.

Nell'orto:
Supporto per Mario BRANDA, Favorita PS per il Consiglio di Stato.
Nonché per il legista, persona non grata dei socialisti: Jean-Paul BERTA.

Nello splendore del balcone:
idea-lista Lista 10 con il brissaghese WAHL. 


  







Per l'insegna comunale il borgo di confine rivendica il 
posto che spetta alla bandiera nazionale



Il servizio Protocollo della Cancelleria dello
Stato informa (www4.ti.ch/can/stcan):

Ordine di esposizione delle bandiere:

“Al centro viene esposta la bandiera
ritenuta la più importante”

… corretta esposizione:

“al centro è posizionata la bandiera
svizzera, a destra (rispetto all'osser-
vatore) la bandiera del Comune e a
sinistra (rispetto all'osservatore) la
bandiera del Cantone Ticino.”)





Pur candidato per il Gran Consiglio se stesso (UDC), Capitano Roberto Bottani
del nave mini-crociere Katja Boat porta in giro nel baccino di Locarno il manifesto
elettorale del maestro di vela Wahl di Brissago. A canto del Pipidista Claudio
Franscella, presidente della Commissione Cantonale Fiumi sicuri.

Collegialità nautica - un ponte galleggiante sopra l’abisso degli slogan partitici






Non verbale comunicazione

I 18-enne di Brissago devono attendersi  a
delle belle sorprese,  quando per iniziare una
carriera d’elite, si presentano nelle imprese
applicando l’esempio che  loro ha dato, al
ricevimento dei 18-enni, il Sindaco sig.
Roberto Ponti: In circostanze ritualizzate:
tenersi dritto. Seppellite  entrambe i mani
nelle tasche del proprio pantalone.

La  scienza della non verbale comunica-
zione
chiama questo atteggiamento: “un
espressione di estrema informalità”.

Ai studenti dell’arte drammatico si insegna:
È l’attitudine di colui che nascosta qualcosa.

Infatti non c’è dubbio che il Sindaco Ponti,
posando con i giovani di fronte al fotografo,
nasconde qual cosa: i suoi mani.

Tasca dei pantaloni: Burqa dei mani.





 



Burqa for men ! 

Il divieto Burqa che la destra ticinese promuove
discriminera le donne che di propria volonta
voliano vestirsi di questo abigliamento sul
territorio del Cantone.

Discrimina perché la clientela ai liquishop
degli arsenali rimangano liberi di indossare 
a volontà e ovunque gli adrezzi d'uomo della
guerra fredda: Burqa for men. 



    12. März 2011

 Schon vor (d'ante) dem dialettalen
 "vun dui trii" galt im Consiglio Comunale
 Comunale das dem Dichter Dante nicht
 bekannte Passwort: Carne wahl.e
 Calma Calmy,
 armasuisse rüstet
 die bedrohten Despoten








Procurare al popolo:

Trasporti accessibili ovunque e per tutti


Un Ticino di 7 partiti su 10
in piazza a Bellinzona

Un Ticino politico di ogni colore salvo PLR,e PPD e UDC
radunato dai Giovani Comunisti che sono in procinto
a ridare dignità alla lemma Comunismo

Il idealismo in piazza
sopraffa l’egoismo borghese nelle stanze dei bottoni

Bellinzona, 26 febbraio 2011 ouverture Elezioni cantonali





Altre foto:
www.ticinolibero.ch/?cat=4340







Einst hat sich im heutigen Tessin die Afrikanische Kontinentalplatte über die
Eurasische Platte geschoben. Bis an den Alpenrand. Jetzt brennt auch in
Lugano Nordafrikas Mittelmeerküste den Menschen unter den Füssen.
Die Mittelmeerrevolution ist auf der Piazza Dante Alighieri angekommen.



Gesang "Allah ist gross" und das Sonnabendgeläut der bschöflichen Kirchen vereinten sich zu
einem laudeamus des konfessionellen Friedens. Transparente forderten für Nordafrika Freiheit
und Pressefreiheit nach schweizerischem Muster.







Con l’introduzione dei diritti politici delle donne
nel 1974 – per i quali mi ero impegnato come
semplice votante – risentivo la necessità -anche
da maschio - di non più trascurare il magnifico
diritto dell’ellegibilità. Anche di colui chi non
appartiene e che non vuole appartenere ad un
qualsiasi partito dell’establishment (neanche
quello socialista per il quale lavorava da giorna-
lista).

Così partecipavo nel 1974 alle elezioni del Gran
Consiglio del Cantone Basilea-Città con una
lista ad unico candidato. Lista 13 “Contro l’abu-
so dei poteri e per natura in città”.

Non bastava per ottenere un seggio.  Pero il
successo numerico e morale era, a dir poco,
notevole.  Venuto in Ticino e dopo gli anni
d’attività nautica in mare  è ora la terza o quarta
volta che partecipo quale candidato indipenden-
te   alle elezioni cantonali per il Gran Consiglio.
Ogni volta su una lista civica di buoni intenzioni
e discreti chances – dato l’andicappo di questi
gruppi di non esser autorizzati dalla vigente
   legge  di creare sinergie mediante congiunzione delle liste.

  È sulla lista “idea-lista” che sono in lista per le
  prossime elezioni per il Gran Consiglio.

  Edouard Wahl

10 aprile 2011:  vota Wahl - vota idea-lista




Kuh-Stall (Muh-Baracke)

Angebote an www.sailport-brissago.ch


Brissaghesi al Gran Consiglio !




Gallotti Flavio
(Partito Socialista)

Wahl Edouard 
(idea-lista)








                             REQUIEM

Leichenschändung unter freiem Himmel
Verhöhung einer Landschaftsleiche 

GADERO  s/ Brissago il già più bel borghetto del già più 
bel Comune del Lago Maggiore svizzero, GADERO é 
morto. Ora: l'oltraggio al cadavere.

GADERO schönster Ort überm See, GADERO ist
tot. Jetzt die Leichenschändung.








Vedi pagina < Scrivania 3 >




L'amministrazione cantonale
inaugura le votazioni popolari
e le elezioni cantonali e federali
                          2011
         con la venerazione del
            kamikaze medievale
              GUGLIEMO TELL  

 

Di fronte a una tale aberrazione iconografica e demagogica diffusa da un Consiglio di
Stato che dovrebbe rispettare e non offendere nessun lecito sentimento politico, il
Gruppo politico Farsi coraggio di Brissago, non può considerarsi insensibile.

Perciò, malgrado l’età (88), ho risolto di tenermi disponibile a candidarmi
per il Gran Consiglio sulla lista di qualsiasi gruppo di proponenti che non
perseguano altri traguardi essenziali se non quelli di favorire la dignità
umana, salvaguardare l’ambiente e promuovere in modo approfondito e
non violento l’esercizio dei diritti politici e che si impegni a far ottenere
questi diritti, in materia comunale, anche ai domiciliati stranieri.

Gruppo Farsi coraggio  - Edouard Wahl C.c.

Più: pagina < Scrivania 3 >






Mehr - Altre fotografie pagina <. Vetrina II >








Fotos: Eveline Wahl








Nach dem Mitternachssegeln am Vorabend stärken sich die
Nautiker von Sailport-Brissago an Evelines tradtioneller
Neujahrssuppe. Im Bootshafen von Porto Ronco/sA


 Foto: Rainer Roeingh




 Winterschwimmen







  Accesso Brissago Nord
  Clinica (Hildebrand) gleich nebenan





 Bürgersteig mit 4-Rad-Zone

 Bürger auf dem Narrensteig
 12. 03. 2011 back again 
 Narr auf dem Bürgersteig
 Time out bis 15. April 2011



Scheidende Bundespräsidentin 2010

endlich ohne Damenfessel am Hals

 Dors Leuthard, Bundespräsidentin 2010  am 22. XII. 2010 Bild T-A

Siehe auch: Halsfessel-Galerie der Landesmütter

Gurgelkorsettchen der LaMü. September 2010 < oggi nuovo II >






















Dicke Türe,
dünnes Glas
könnte Urnen-
knacken zum
Traum-Job
machen

 
Edouard Wahl                                                                                        
6614 Brissago   -   1 dicembre 2010               

Consiglio comunale Brissago

Interpellanza 
(art. 66 LOC, 33 RC)

circa la sicurezza del seggio di votazione e del materiale di voto
durante le sospensioni delle operazione di voto

 
Municipio di Brissago, Signori,

Prendo spunto del’assalto al seggio elettorale di Allschwil (Basilea campagna),  per interpellare il Municipio sullo stato di sicurezza del nostro proprio seggio elettorale nei pressi pluri-funzionali del Centro diurno per anziani, al piano terreno del palazzo Branca-Baccalà, Brissago..

Ad Allschwil, nel corso delle operazioni di voto del 26-28 novembre 2010 degli  ignoti hanno assalto il seggio e hanno rapinato l’urna della votazione federale e la hanno  poi incinerato  e bruciato con tutte le schede che ne erano dentro.

A Brissago il più esposto al pericolo d’essere rubate o manipolate sono  le grande buste con dentro le schede del seggio del giorno venerdì, rinchiuse in urne e lasciate qui durante la notte successiva al orario di voto del venerdì  come pure durante la giornata e la notte del sabato.

Lasciate qui vuol dire depositate in dei locali aperti tra di loro,  chiuse soltanto a chiave verso  le due accessi opposti: strada e passaggio interno che collega il seggio di voto con il Museo Leoncavallo).

Resta dunque a sapere, se questo sistema di rinchiudere è sufficiente per soddisfare le esigenze del Regolamento di applicazione della Legge sull' esercizio dei diritti politici (RADLEP) art.  21:

 
Custodia del materiale di voto

      Art. 21     

     «Ad ogni sospensione delle operazioni di voto, le urne vengono aperte: le schede vengono conteggiate per verificarne la corrispondenza con il numero dei votanti e, con gli elenchi dei votanti, rinchiuse in un plico sigillato, firmato dai membri dell’Ufficio elettorale e dai delegati dei gruppi. Il materiale di voto viene depositato in luogo sicuro fino al termine delle operazioni di voto.»

                                                *

 Il pianterreno rettangolare della Casa Branca-Baccalà con numerose fragile  finestre confina su 3 fronte con delle vie pubbliche. Il quarto lato si presta ad irrompersi  dalla corte nelle cantine.  

Questa vasta configurazione rettangolare si presta a diventare teatro d’ attacchi finti per attirare e allontanare eventuali testimoni dal vero  luogo di operazione di furto reale.

La località principale del seggio elettorale con le finestre su due fronte opposte è talmente trasparente, che potenziali scassinatori  possono localizzare i punti dove si trovano le urne  mentre che circolano a spasso intorno del palazzo (vedi  pagina 3 allegati foto).

Solo pochi delle numerose finestre sono muniti da una inferriata. Parecchi delle finestre sprovvedute di alcuna protezione si trovano ad altezza  di testa di chi sulle vie pubbliche passa davanti.

Le finestre sono suddivise in 6 o 8 quadretti di vetro semplice 28 x 32 cm. Essi sono ritenute nei quadri di legno con  stucco sbriciolandosi. Basta toglierne un singolo finestrino, o farne un foro per introdurre un mano per accedere alla manovella  con la quale la finestra si apre completamente e senza alcun rumore. – Le manovella sono visibile anche dall’esteriore, di modo  che un atto di rapina può essere minuziosamente pianificato in anticipo.

Sconosciuto per chi non è del mestiere è l’efficienza o meno e la rapidità o meno di un sistema tele-allarme, rappresentata da 2 lampadine rosse all’esteriore del palazzo.

Un altro problema è la custodia delle chiave d’accesso al seggio. Una chiave è custodita dalla Cancelleria comunale, cioè presunto sufficientemente sicuro. L’altra pero é in mano privato; usato dal personale del Museo Ruggero  Leoncavallo e della omonima fondazione.

Altra chiave (e possibilmente chiave supplementare) potrebbero trovarsi in posesso da collaboratori del Centro diurno per anziani.

 
Interpello il Municipio:

1°)       Se è esatto che alle sospensioni delle operazioni di voto le urne e le buste che contengono i voti dei cittadini rimangono depositate senza sorveglianza nei locali del palazzo Branca Baccalà che ospitano il seggio di voto?

2°)       Se è esatto che è facile irrompere nei locali in pian terreno della Casa Branca-Baccalà; specialmente a causa della vulnerabilità di molte delle molte finestre?

3°)       Se comunque il Municipio ritiene che questi località sono a tutti effetti un luogo sicuro ai sensi dell’art. 20 RADLEP

4°)       Caso contrario, cosa il Municipio intende intraprendere per prevenire tentativi di impadronirsi  da materiale di voto a scopo di manipolarlo o di distruggerlo?


Ein faust-grosses Loch
in eine der
dünnglasigen
Fensterscheibe
genügt, um an
die von aussen
sichtbaren
Griffe der Fensterver-
schlüsse heran-
zukommen.

Die Auswahl an
Einbruchfens-
tern ist gross.


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VORBEREITUNG auf das
SCHLACHT-JUBILÄUNG
500 Jahre Schweizer Schlacht-Niederlage
Marignano 13./14. September 1515

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